Am Freitag, 22.5.2026, erscheint mit “Where The Highway Ends” die neue Single von pez – inklusive Musikvideo. Und ganz ehrlich: Das Ding ist eine verdammt heiße Nummer.
Der Song bringt einen modernen Nashville-Sound mit, ohne dabei geschniegelt oder künstlich zu wirken. Stattdessen klingt alles ehrlich, warm und einfach komplett nach pez.
Wer ihn schon länger verfolgt, merkt sofort: Peter Geyer, so sein bürgerlicher Name, hat seinen Sound endgültig gefunden. Der Oberpfälzer, der früher unter anderem bei den Regensburger Domspatzen sang und mittlerweile komplett unabhängig produziert, entwickelt sich seit Jahren immer stärker in Richtung moderner Country-Rock mit amerikanischem Einschlag. Und genau das hört man hier in jeder Sekunde.
Besonders stark ist die Story hinter dem Song: Paul, ein Kumpel von pez, war zu Besuch bei seiner Mutter in Fairmount, Texas, und schickte ihm einfach drei Fotos mit der Nachricht:
“Fairmount, TX. Wanna write a song about this place?”
Danach folgten Geschichten, Bilder, Videos und echte Erlebnisse aus diesem Ort. Und genau daraus entstand schließlich “Where The Highway Ends”. Keine erfundene Cowboy-Romantik, keine aufgesetzte Country-Klischee-Welt – sondern eine echte Geschichte über einen echten Ort. Und genau das fühlt man auch.
Auch hinter dem Musikvideo steckt richtig viel Herz – und eine ziemlich großartige Geschichte. Weil pez unbedingt Originalaufnahmen aus Fairmount im Clip haben wollte, wurde kurzerhand die Mutter seines Kumpels samt Schwägerin losgeschickt, um dort Szenen zu filmen. Mit 81 Jahren nochmal spontan zur Content-Crew für ein Country-Video werden?
Ganz ehrlich: Country-Move des Jahres!
Die Szenen mit pez selbst entstanden dagegen ganz bodenständig „in einem alten Stodl“ irgendwo bei ihm zuhause. Mehr Landei-Energie geht eigentlich kaum.
Überhaupt wirkt bei pez momentan alles deutlich echter, lockerer und einfach mehr nach ihm selbst. Genau darauf hat er inzwischen auch musikalisch komplett umgestellt. Früher habe er versucht, “möglichst vielen alles recht zu machen”, erzählt er. Heute macht er einfach seinen Sound – ohne großes Nachdenken darüber, ob das jetzt irgendwo perfekt reinpasst.
Und dieser Sound dürfte auf dem kommenden Album ziemlich spannend werden. Von lauten Country-Rock-Brettern bis hin zu ehrlichen, nachdenklichen Songs soll alles dabei sein. pez selbst spricht sogar von “Country Outlaw Metal à la Lakeview oder HARDY”. Gleichzeitig verspricht er aber auch klassische pez-Momente und jede Menge gute Laune. Klingt nach einer Platte, die nicht geschniegelt auf Trends schielt, sondern einfach genau das macht, worauf er Bock hat.
Dass pez dabei fast alles selbst produziert, hört man übrigens ebenfalls. Er ist ein absoluter Sound-Nerd – detailverliebt, perfektionistisch und laut eigener Aussage ein kompletter Overthinker. Genau deshalb habe die Veröffentlichung des Songs auch so lange gedauert. Für ihn müsse ein Track erst “absolut on point” sein, bevor er rausgeht.
Und obwohl pez den Song komplett selbst produziert hat, sind erneut einige starke Nashville-Musiker mit an Bord: Drummer Kyle May, Gitarrist Tyler Slawson und Bassist Jan Sereny liefern zusätzliche Würze. Auf dem kommenden Album sollen außerdem weitere prominente Namen auftauchen – darunter Sasha Ostrovsky aus der Band von “Darius Rucker” sowie Kelby Ray Caldwell von “The Cadillac Three”.
Fazit: pez wirkt auf “Where The Highway Ends” so echt und angekommen wie wahrscheinlich noch nie. Kein aufgesetztes Country-Image, sondern einfach ehrlicher Sound mit Herz. Und genau das bleibt hängen.
Hier gibt’s das Musikvideo zum Song:
https://youtu.be/mCjCsBI6PDQ?si=9S4CaRhguzSU9PtS
Fotos: ©pez

