Review: pez „Never Seen Tennessee“

Mit seiner neuen Single „Never Seen Tennessee“ ist pez (aka Peter Geyer) wieder am Start – natürlich in gewohnt rockiger Manier. Damit läutet er auch gleich das erste Kapitel seines Debütalbums ein, das im Frühjahr 2026 erscheinen soll. Der Song droppt seit  11. Juli 2025 auf allen bekannten Streamingplattformen und bringt eine gute Portion Fernweh, ehrliches Storytelling und eine Prise Humor mit. Alles komplett selbst gemacht – geschrieben, produziert und arrangiert, ganz im DIY-Style von pez persönlich.

„Never Seen Tennessee“  ist ein leichtfüßiger, charmant selbstironischer Country-Pop-Song, der sofort gute Laune macht. Mit eingängigen Gitarren, lässigem Groove und augenzwinkernden Lyrics erzählt pez von all den Orten, die er bereits gesehen hat – nur eben nie Tennessee. Die Pointe: Selbst seine Gibson-Gitarre scheint ihn dafür auszulachen.

Was den Song besonders macht, ist nicht nur die humorvolle Erzählweise, sondern auch die Tatsache, dass pez alles selbst geschrieben, produziert und arrangiert hat. Das verleiht dem Track Authentizität und einen DIY-Spirit, der sich angenehm von glattproduzierten Genre-Kollegen abhebt. Inhaltlich geht es um mehr als geografisches Fernweh – es ist ein liebevoller Kommentar zur eigenen Identität zwischen Südstaatenklischee und bayerischer Bodenständigkeit.

„Never Seen Tennessee“ ist damit ein gelungener, eingängiger Auftakt zum angekündigten Debütalbum – voller Charme, Witz und musikalischer Leichtigkeit. Ein Song zum mitsummen, schmunzeln und wiederhören… ganz sicher auch live bei den Konzerten von pez.