Am 13. Februar 2026 wurde die Carl-Benz-Arena in Stuttgart zum Schauplatz eines rundum gelungenen Konzertabends. Alexander Eder machte mit seiner „Quer durch die Bank“-Tour Halt in der Baden-Würtembergischen Landeshauptstadt – und zeigte eindrucksvoll, warum er sich in den letzten Jahren eine riesige Fanbase in Deutschland aufgebaut hat.
Schon vor Konzertbeginn zeigte sich, wie groß die Fanbase von Alexander Eder mittlerweile ist. Der 27-jährige Österreicher füllt mühelos große Hallen, nicht nur in Deutschland – mit einem überwiegend weiblichen Publikum. Aus diesem Grund hatte die örtliche Security den Einlass clever organisiert: getrennte Eingänge für Männer und Frauen und doppelte Besetzung am Damen-Check. Auch wenn das Konzept zunächst ungewohnt wirkte, lief der Einlass trotz langer Schlangen erstaunlich zügig und reibungslos.
Musikalisch eröffnete ADINA, eine 27-jährige Songwriterin aus Regensburg, den Abend.
Gemeinsam mit ihrem Gitarristen spielte sie ein rund 30-minütiges Set, das sofort zündete. Songs wie der „Kein Bock“ (brandneu!) und „Vermissen“ wurden vom Publikum teils lautstark mitgesungen. Besonders in Erinnerung blieb ihre eigene, moderne Neuinterpretation von „In the Air Tonight“ – dem Welthit von Phil Collins. Mit genau diesem Song hatte ADINA 2025 am ESC- Vorentscheid teilgenommen und dabei sogar die Jury um Stefan Raab überzeugt.
„Wie cool, dass wir hier zusammen stehen und das Leben feiern können“, rief sie dem umjubelten Publikum zu – und man spürte vom ersten Ton an ihre Leidenschaft für deutschsprachige Musik mit Tiefgang.
Nach dem Auftritt nahm sie sich noch Zeit für ein kurzes Statement:

Dass ADINA aktuell als Support für Alexander Eder unterwegs ist, kommt nicht von ungefähr: Im letzten Jahr veröffentlichten beide gemeinsam den Song „Spürst Du das auch“, den sie an diesem Abend natürlich zusammen performten. Eine energiegeladene Hymne auf das Leben – über diesen einen Moment, in dem man innehält, tief durchatmet und spürt, dass gerade etwas Großes beginnt. Schwerelos, intensiv, ehrlich.
Alexander Eder, der Hauptact des Abends, wurde einem größeren Publikum erstmals durch seine Teilnahme an der 8. Staffel von The Voice of Germany bekannt. Damals überzeugte er mit seiner tiefen, markanten Stimme bei Songs von Johnny Cash, Josh Turner oder Elvis Presley – ein Wiedererkennungsmerkmal, das ihn bis heute auszeichnet.
Die Show der „Quer durch die Bank“-Tour war geprägt von einem bis ins Detail durchdachten Bühnenbild, starken Lichtstimmungen sowie eindrucksvollen Pyro- und Showelementen, die jeden Song perfekt untermalten. Schon das Konzertintro – ein herunterzählender Timer – war ein echtes Highlight und etwas, das man so nicht alle Tage sieht.
Die Setlist ließ kaum Wünsche offen: „Ganz normal gestört“, „7 Stunden“, „Mehr als Freundschaft“, „Jolie“, „Ach wie gut“, „Julia & Romeo“, „Wenn alle Lichter ausgehen“ oder „Die Eine“.
Letzterer sorgte für einen der intensivsten Momente des Abends: Der Sänger bat das Publikum, sich auf den Boden zu setzen, stellte sich mitten hinein und sang den Song unplugged, ohne Mikrofon. Absolute Stille. Man hätte sprichwörtlich eine Stecknadel fallen hören – Gänsehaut pur.
Eine Coole Nummer ist außerdem „Der Doktor hat gesagt“: Alexander Eder ließ die “KI” spontan „entscheiden“, in welcher Version der Song erklingen sollte – Country, Austro-Pop oder A-cappella – Kreativ, humorvoll und absolut mitreißend.
Auch menschlich zeigte der Sänger Größe: Als es zu einem medizinischen Notfall kam, unterbrach er das Konzert sofort, das Publikum machte Platz für Sanitäter und sorgte für Ruhe. Publikum, Rettungskräfte und Organisation erhielten dafür ein ausdrückliches Lob von ihm – ein Moment des Zusammenhalts.
➡️ Fazit: Alexander Eder und seine fantastische Band lieferten eine Show voller Energie, Emotionen und Nähe zum Publikum. Geniale Licht- und Pyroeffekte, starke Songs aus eigener Feder und gefühlt fünf (oder waren es noch mehr?! 🙂 ) stylische Outfits rundeten einen rundum gelungenen Konzertabend ab.
Mehr Alexander Eder gibt es dann im Herbst bei der „Unplugged – Die Akustik Tour“:
08.10.2026 – Potsdam
09.10.2026 – Berlin
10.10.2026 – Nürnberg
11.10.2026 – Offenbach am Main
23.10.2026 – Klagenfurt (AT)
24.10.2026 – Linz (AT)
Tickets sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.




















































