Whiskey Myers rocken im Colos-Saal in Aschaffenburg!

Bereits im Mai 2017 gaben die Jungs der Southern Rockband Whiskey Myers ihr Debüt in Deutschland. Damals gastierten sie in Berlin und Hamburg.

Seit Cody Cannon (vocals, acoustic guitar), Cody Tate (guitar), John Jeffers (guitar, backing vocals), Jeff Hogg (drums) und Gary Brown (bass) 2008 bei Smith Entertainment ihren ersten Plattenvertrag unterzeichneten, geht es mit der Band stetig aufwärts.

Zur Freude der deutschen Fans hielt die Band aus Palestine/Texas ihr Versprechen und kündigten für Juni 2018 zwei Shows in Deutschland an.

Dies konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen.

Am 14.06. traten die neuen Hoffungsträger in Sachen Southern Rock dann im Colos-Saal in Aschaffenburg auf und man kann nur sagen: es war kolossal!!!

Eröffnet wurde der Abend mit “Deep Down in the South“, gefolgt von “Bar Guitar“ und einem meiner absoluten favorites, “Early Morning Shake“.

Schon während dieser ersten drei Songs konnte man das unglaubliche musikalische Potenzial jedes einzelnen Musikers erkennen.

Sänger Cody Cannon etablierte seine Führung schon früh, als er auf der Bühne herumstreifte und diese auch komplett einnahm. Unbedingt zu erwähnen ist der Fiddler der Band, Jon Knudson! Bei dem Song “Mud“ bekam dieser die erste Chance zu glänzten, bevor die Band mit einem reißenden Fetzen von Lead-Gitarrist Cody Tate aufspielte.

 

 

Der Mann des Abends war für mich allerdings, Schlagzeuger und Percussionist Tony Kent! Er ist nicht „nur“ ein Percussionist, er ist ein absoluter Wirbelwind auf der Bühne. Einmal im Blick gehabt, war es schwer diesen wieder abzuwenden. Selten habe ich solch ein Power hinter einem Schlagzeug gesehen! Nicht zu vergessen seine Kuhglocke!!!

 

Whisky Myers gibt dir eine gute Zeit zum abrocken.

Aber als sie etwas langsamer wurden konnte man noch mehr von diesem großartigen Talent um die Band herum spüren; ihre Spannweite von Roots, Country und Blues, ganz zu schweigen von den eindringlichen Texten, ist meiner Meinung nach schwer zu toppen!

Das galt sowohl für Knudson an Fidel und Keyboards als auch für die Zwillingsgitarre von Cody Tate und John Jeffers.

Ein persönliches Highlight war für mich „Ballad of a Southern Man“, eine richtige Teamarbeit, in der sie darlegten, woher sie kommen und wofür sie stehen.

Als letzten Song des Abends spielten die Jungs den Rolling Stones Klassiker „Jumping Jack Flash“, und dies war wohl der beste Konzert Abschluss den ich seit langem gesehen und gehört habe! Das Aschaffenburger Publikum war schon während des kompletten Abends außer Rand und Band, doch bei diesem letzten Song, gab es kein Halten mehr! Ich glaube es gab keine einzige Person in der Location, die noch still stand!

Als die Lichter im Colos-Saal schließlich angingen und das Publikum dankbar und glücklich auf dem Weg nach draußen war, ließen es sich einige Bandmitglieder nicht nehmen und standen noch bereitwillig für Fotos und kurze Gespräche mit einigen Fans zur Verfügung.

Auch hier kann ich nur sagen Hut ab! Eben noch auf der Bühne, waren sie plötzlich einfach wie die Jungs von neben an. Keinerlei Allüren und jede Menge Zeit für ihre Fans. So wünscht man sich das doch!!!

Ich persönlich kann es nur empfehlen Whiskey Myers einmal live zu sehen und ich hoffe das die Jungs schon bald wieder in Deutschland gastieren werden! Am liebsten wieder im Colos-Saal in Aschaffenburg, den dieser ist meiner Meinung nach einer der besten Live Clubs in „meiner“ Umgebung!

Hier haben wir noch einige Fotos für euch: