Tourauftakt von Chase Rice in Hamburg

Als ich gestern Nachmittag am berühmten Mojo Club in Hamburg ankam, bildete sich schon eine Schlange von Menschen vor dem Club. Denn am Abend spielte der ehemalige Footballspieler und Country Sänger Chase Rice aus Asheville, North Carolina. Der 35 jährige Chase Rice ist spätestens seit seiner Stadion Tour mit Kenny Chesney im Jahr 2015 und eine weitere Tour 2018 mit Big and Rich ein absoluter Superstar. Sein Konzert im Hamburger Mojo Club war gleichzeitig der Auftakt seiner Solo Europa Tournee namens The Pint of Anything.

Als Support hat sich Chase Rice die junge Sängerin Madison Kozak aus Nashville mit auf die Bühne geholt. Madison präsentierte selbstbewusst ihre neue Songs ‘First Last Name’ (Welchen Sie über Ihren Vater geschrieben hat) und ‘OMG ILY’ (über eine aus dem Ruder gelaufene HausParty). Erst kürzlich hatte Madison Kozak die Ehre ein Konzert in Nashville für die Country Legende Willie Nelson zu eröffnen und im letzten Jahr hatte sie ihren ersten Auftritt in der Grand Ole Opry. Ich bin mir sicher wir werden noch einiges von ihr hören. Sie verabschiedete sich gestern Abend mit einen Medley der zwei wohl bekanntesten Country-Songs ‘Take Me Home, Country Roads’ und ‘Wagon Wheel’.

Nach einer kurzen Umbaupause kam endlich der Headliner des Abends Chase Rice mit seiner Gitarre auf die Bühne. Der erste Song des Abends hieß ‘Carolina Can’. Ein wunderschöne Ballade über seine Heimat in North Carolina. Chase Rice präsentierte viele Songs seines aktuellen Albums Lambs & Lions wie ‘Jack Daniel’s Showed Up’ oder sein Tribut an den großartigen Songschreiber Harlan Howard namens ‘Three Chords and The Truth’. Zwischen den Songs erzählte Chase viele persönliche Geschichten und scherzte mit dem Publikum. Er hat auch verraten, dass ganz bald ein neues Album von ihm erscheinen wird. Natürlich duften seine Number 1 Hitsingles ‘Eyes on you’ und ‘Gonna Wonna Tonight’ nicht fehlen. Seine zahlreichen Fans im Mojo Club sangen jedes Wort mit. Das Chase Rice aber auch die etwas ruhigeren Balladen richtig gut singen kann bewies er mit ‘If I’m being Honest’ oder ‘Somewhere between Jack Daniel’s and Jesus’.

Nach dem Konzert schrieb Chase Rice noch lange Autogramme und unterhielt sich mit seinen Fans.