Jamie O’Neal – Brave

EMI Nashville

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Trying To Find Atlantis, Naive, Somebody’s Hero, When Did You Know, Devil On The Left, On My Way To You, Follow Me Home, Girlfriends, Ready When It Comes, Brave, I Love My Life

 

Eigentlich war Jamie O’Neal nicht als Sängerin vorgesehen, sondern eher als Songwriterin. Doch wie das Leben so spielt, gab es einen großen Knall und Jamie O’Neal rückte auch als Sängerin in den Vordergrund. Gebohren als Jamie Murphy in Australien von Eltern, die schon im Musikgeschäft standen und somit den Musiktrieb ihrer Tochter mit in die Wiege gaben. Zusammen mit ihrer Schwester und ihren Eltern begann Jamie O’Neal ihren musikalischen Werdegang. Nachdem die Familien-Band nach Nashville zog, drei Alben aufnahm, die nicht den Erfolg brachten, kam die Zeit der Auflösung. So zog es Jamie O’Neal mit ihrem Vater von Nashville nach Los Angeles.

Songwriting war immer ihre große Leidenschaft gewesen. So entschloss sie sich ihrer Mutter ein Demo-Band mit eigenen Songs zu schicken, welches diese auch an verschiedene Stelle weiter leitete. 1996 war es dann so weit. Produzent Harold Shedd wurde auf Jamie O’Neal aufmerksam. Es kam zu einem Zusammenschluss zwischen Jamie O’Neal und EMI Music. Am Anfang agierte sie nur als Songwriterin und Backupsängerin. Ihre Songs fanden gehör bei Leuten wie LeAnn Rimes und Chely Wright. Clay Davidson und Ronnie Milsap baten Jamie O’Neal bei ihnen als Backup-Sängerin mit zu machen.

1998 wendete sich dann das Blatt. Mercury Nashville in der Person von Keith Stegall bot ihr einen Record-Deal an. 2000 war es dann so weit. Mit dem Album „Shiver" errang sie 3 Grammy Nominierungen. Mit dem Erfolg im Musikgeschäft stellte sich auch das private Glück ein. Jamie O’Neal gründete eine Familie und nahm eine kleine Auszeit. 2005 kehrt sie ins Rampenlicht zurück und präsentiert mit „Brave" ein wirklich ausgewogenes Album. Elf Songs die an Vielseitigkeit kaum zu überbieten sind. Country, Pop, Rock und Latein-Einflüsse finden sich auf dem Album wieder. Produziert wurde das Album von Rivers Rutherford. Co-Produzent ist Jamie O’Neal selber.

Christian Lamitschka ( Ch.Lamitschka@t-online.de )