CD NEWS September 2008 (29.9.2008)

 


Hasil Adkins
Out To Hunch
Erhältlich bei: www.nortonrecords.com

Wer wissen möchte, wo Künstler wie Bloodshot Bill ihre Inspiration herholen, der kann sich an Hazel Adkins halten. Ein früher Punk, sozusagen, aus den 50er Jahren. Ein irres Ein-Mann-Orchester, Richtung Rockabilly. Einzigartig, kreativ und echt originell.



Adam And His Nuclear Rockets
Rock And Roll For A Dime
Erhältlich bei: www.rootscd.com (Sampler)

Adam und seine Jungs kommen aus Kroatien. Wieso auch nicht? Solange sie satten, ausgezeichneten Rockabilly anbietet, wie Adam und seine Rockets…..Leider singt nur eine Person. Wodurch das Ganze ein wenig eintönig wirkt.

 

The Buick 55’s
Thrill Of The Years
Erhältlich bei: www.rootscd.com (Sampler)

Die Buick’s sind eine 4-köpfige Rockabilly-Band. Mit ungewöhnlichem Schlagzeug. Keine Ahnung, was da anders ist. Ich bin keine Expertin…. Und ich bezweifle, ob ich das, was ich höre, wirklich mag.




Joe Clay
The Legend Is Now
Erhältlich bei: www.rootscd.com (Sampler)

Joe ‚Ducktail’ Clay ist eine Rockabilly-Legende. In Europa hat er eine feste Fanbasis. Trotzdem kann ich mich mit der hier vorliegenden CD nicht richtig befreunden. Mir ist sie etwas zu modern, etwas zu aufgesetzt.



Bobby Darin
Early
Erhältlich bei: www.rootscd.com (Sampler)

Bobby Darin steht für Doo-Wop. Aber auch für Schnulzen wie das grässliche „Help Me“ oder „Wear My Ring“. Die rassigen Nummern dieser CD sind sehr gut, die langsamen umso grässlicher. Schade.




Chuck Crack-Pipes
One Lung Down
Erhältlich bei: www.rootscd.com (Sampler)

Diese CD ist nichts für Leute, die auf gute Stimmen aus sind. Dafür drehen sich alle Stücke um Drogen oder Alkohol. Und die Gitarre ist echt gut – überhaupt dieser ganze ziemlich sanfte Rockabilly-Sound, auch wenn die Steel-Gitarre ein weniger zurückhaltender sein könnte. Crack-Pipes hat aus Country-Klassikern Nummern für Süchtige geschaffen.



Huelyn Duvall
Ramblin’ Boppin’
Erhältlich bei: www.rootscd.com (Sampler)

Mit Huelyn Duvall steht wieder einer der alten Bopper am Start. Und entscheidet das Rennen bereits dank des ersten Stückes für sich. Zwar bringt Huelyn Duvall Songs mit Piano, doch dies tut der hohen Qualität keinen Abbruch. Im Gegenteil.


Chrome Daddies
Gear Up Daddy
Erhältlich bei: www.rootscd.com (Sampler)

Die Chrome Daddies bringen eine gelungene Mischung aus Rockabilly, Hillbilly und Western Swing. Viele ihrer Songs eigenen sich für lange Autofahrten.





Blisters’n’Gray
48 Minutes Of Good Clean Fun
Erhältlich bei: www.rootscd.com (Sampler)

An dieser Gruppe gefällt nicht nur die Songauswahl, sondern auch, dass sie mehrstimmig singen, die Jungs. Man beachte den Kontrabass.


Pat Cupp
Longe Gone Daddy
Erhältlich bei: www.rootscd.com (Sampler)

Pat Cupp zieht auch heute noch durch die Lande. So tritt er hie und da erfolgreich bei gängigen Rockabilly-Festivals auf. Abgesehen davon gehört er zur ersten Sahne der 50er Jahre Rockabilly-Stars. Versucht nur mal, seinem Gesang zu folgen, dann wisst Ihr, weshalb.
Eine schöne CD.



Jack Face & The Volcanos
Crying Blues
Erhältlich bei: www.rootscd.com (Sampler)

Frankreich bietet auch gute Musik. Das zumindest beweisen Jack Face & seine Volcanos. Aktuell ist sicher ihre „Guitar Man“ Version, eine Nummer, die der kürzlich verstorbene Jerry Reed komponierte. Das an Elvis angelehnte „Mama Mama“ ist nicht überzeugend, auch wenn der Gesang nicht schlecht abschneidet. Alles in allem eine gute CD.


The Ronnie Hayward Combo
Tail Shaking
Erhältlich bei: www.rootscd.com (Sampler)

Die Ronnie Hayward Combo macht kein grosses Aufsehen um ihre Auftritte. So hält sie die Instrumentierung spärlich und lässt die Stimme ihres Bosses wirken. Der Sound wirkt entspannt, einfach und träge. Ist aber gerade deshalb gut. Anspieltipp: „Big Wedding Gown“. Grossartig.




Hi-Q’s
Hop & Bop
Erhältlich bei: www.rootscd.com (Sampler)

Wann immer die Hi-Q’s Live auftreten, geht die Post ab. Kein Wunder, die Jungs aus Detroit haben den Rockabilly echt drauf. Auch hier, auf ihrer CD.



The Hometown Gamblers
Dypsomania
Erhältlich bei: www.rootscd.com (Sampler)

Dieses Werk würde ich nur der wahnsinnigen Mundharmonika wegen kaufen. Das wäre unfair, auch wenn Rockabilly mit Mundharmoika selten genug ist. Doch das wäre unfair. Auch die Songs bezirzen, selbst dann, wenn der Gesang die Qualtität reduziert. Die Instrumentierung ist Klasse. Die Jungs aus Belgien können ‚was.


Bill Fadden & The Mostly Losers
Looking For Some Happiness
Erhältlich bei: www.rootscd.com (Sampler)

Wenn Alkoholkonsum, gebrochene Herzen und Depressionen zu einer Musik wie der von Bill Fadden führt, befürworte ich solche Probleme ab sofort. Dieser Mann bringt nicht nur guten Rockabilly, seinen Hillbilly muss man gleichfalls mögen.


Gin Palace Jesters
Honkytonk Fools
Erhältlich bei: www.rootscd.com (Sampler)

Die Gin Palace Jesters sind nicht nur nette, wenn auch unauffällige Jungs, sondern auch ausgezeichnete Musiker. Die mal auf der Hillbilly-, mal von der Rockabilly-Welle reiten. Stark sind sie vor allem bei den mehrstimmigen Refrains. Wie gesagt: Nette Jungs mit netter Musik. Daraus resultiert eine ausgezeichnete CD.


George & The Hustlers
Thoughts Of Regret

Erhältlich bei: www.rootscd.com (Sampler)

Bei meiner audiovisuellen Reise um die Welt traf ich auf George & The Hustlers aus Griechenland. Sind nicht zu verachten, die Griechen. Generell nicht. Und betreffend Rockabilly/Hillbilly auch nicht. Das will George mit seinen Hustlers hier besagen. Ein erstaunlich starkes Stück.


Gracie
Swings Again
Erhältlich bei: www.rootscd.com (Sampler)

Auch hier ein Grossmeister. Einer meiner Lieblinge, um genau zu sein. Denn Charlie Gracie kann heute noch was. Und er ist ein einfacher Mann geblieben. Seine Live Auftritte sind atemberaubend, er hat ein Wort für jeden Fan und bietet auf der Bühne nicht nur ‚was für die Ohren, sondern auch für die Augen. Was die hier vorliegende CD hinreichend beweist.



Jerry King & The Rivertown Ramblers
A Date With
Erhältlich bei: www.rootscd.com (Sampler)

Sind wir ehrlich. An Doo-Wop wagen sich heute nur noch wenige Bands. Und sie versagen mehr oder weniger alle. Nicht so die Rivertown Ramblers und Jerry King. Dafür ist ihr Rockabilly für meine Ohren zu swingig. Na ja. Alles kann man nicht haben, wie???



Rudy La Crioux and the All Stars
The World Keeps Turning
Erhältlich bei: www.rootscd.com (Sampler)

Starker Rockabilly eines 5-köpfigen Ensembles. Danke für den „Crazy Blues“, Jungs! Jape Richardson hätte seine Freude daran gehabt.



Jeff Potter
Great Big Beat
Erhältlich bei: www.rootscd.com (Sampler)

Jeff Potter beschreibt sich mit seinem CD Titel gleich selbst: Der grosse Beat zeichnet den Jungen aus. Alle Songs, selbst die langsamen, fegen, was das Zeug hält – nicht zuletzt dank Piano. Genial.



Mississippi Queen
Rock-A Billy Heaven Bound
Erhältlich bei: www.rootscd.com (Sampler)

Die Gitarre hält kann’s hier mit dem Sänger aufnehmen. Und das ist nicht einfach, denn der schlägt einen starken Beat an. Die Band ist aufeinander eingestimmt, die Songauswahl ist gelungen – genauso das Album.




Star Mountain Dreams
Rhythm, Feelin’ & Phrasin
Erhältlich bei: www.rootscd.com (Sampler)

Alles können sie: Der Rhythmus liegt ihnen, das Gefühl ist dabei und die Phrasierung kann mithalten. Die Star Mountain Dreams existieren seit 2003 und sind eine amerikanische Combo. Eine der Besten.



The Starliters
Stop Kiddin’
Erhältlich bei: www.rootscd.com (Sampler)

Auch wer – wie ich – kein Fan von Italien ist, muss den Starliters eine hohe Qualität eingestehen. Wer die Jungs schon live erlebt hat, weiss, dass sie halten, was sie versprechen. Auch hier, auf dieser CD, mit Rockabilly und Honky Tonk.




The Ugly Dog Skiffle Combo
Live At Western Star
Erhältlich bei: www.rootscd.com (Sampler)

So ganz überzeugt mich die Ugly Dog Skiffle Combo nicht. Zwar kommen die Jungs aus der Heimat des Skiffle, den UK, trotzdem. Schade um die guten Songs, etwa „Rocky Top“. Ein Mitglied kann schlichtweg nicht singen – wer weiss - eventuell geht mir schlichtweg der Humor ab. Viel wichtiger: Die Jungs und das Mädel scheinen Spass zu haben. Und genau darum geht’s doch, oder?




Jimmy Hadley
At Last
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Jimmy Hadley besitzt eine ausnehmend gute, tiefe, starke Stimme. Zwar offeriert er modernen Rock’n’Roll, aber durchwegs angenehmen. Der gute, ‚alte’ James Intveld würde die Songs zwar authentischer bringen, doch mit der Kehrwende hin zu Nashville’s Stränden gibt man sich mit Jimmy Hadley gerne wieder zufrieden. Wer Elvis mag, wird auch den Kanadier Jimmy Hadley sympathisch finden.



Pepie
Trail Songs & Udder Stories
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Hinter dem etwas missglückten CD Cover steckt ein grossartiger Interpret. Ein traditioneller Sänger, der viel zu erzählen hat. Country Folk, auch mal mit indianischer Perkussion (bei Johnny Horton’s „Comanche“).



Glen David Thornton
Hillbilly Heart
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Wie’s der Name schon verrät: Hillbilly De Luxe. Einfach und gerade deshalb eingängig. Mit Harmonien, nettem Beat und voller Freude.



TJ Casey
From Whence They Came
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

TJ Casey, seines Zeichens ein exzellenter Songwriter beschloss, jene Songs zu bringen, die man heute am Radio nicht mehr spielt.
Z.B. „Tom Dooley“, „Corinna Corinna“ oder „Down In The Valley“. Unterstützt wurde er dabei von Dwite Johnson an der Mundharmonika und dem Dobro, Tom Robison an der Fiddle, Dennis Downing an der Mandoline, Carl Larsen am Bass und Steve Zediker an der klassischen Gitarre, dem Bass und am Keyboard (um Banjo und Blasinstrumente abzudecken).
Schön, ja geradezu nostalgisch.



Adam Klein
Western Tales & Trails
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Leute wie Adam Klein sind aus der heutigen Americana-Szene nicht mehr wegzudenken. Denn sie mögen war mit den einstigen Traditionalisten auf den ersten Blick nicht viel gemein haben, auf den zweiten sind sie aber deren würdigste Nachfolger. So ist denn Adam Klein ein meisterhafter Erzähler, der sich vom sympathischen Snare-Drum und rassigen Gitarren begleiten lässt. Bei Songs wie „Purple Sage“ schafft er mittels einer gelungenen Mischung aus Johnny Cash und Steve Earle, seine hohe Qualtität herauszustreichen.



Jon Jon Dabvis
Airplane Ride
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Jon Jon Davis nimmt den Zuhörer auf eine Reise mit. Auf einer Reise in einem Bluegrass-Flugzeug über die Gebiete, die einst Earle Scruggs mit seiner Experience Band kurz betrat. Auch jene Zonen, die John Hartford entdeckte, lernen wir auf spielerische Weise kennen. Ein moderner Kurztripp durch Bluegrass und Country Musik mit unsicherem Ausgang.



The Jugbusters
No Easier Way
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Songs zum Schunkeln, mitsingen, träumen……. Die Musik der Jugbusters aus dem New River Valley ist zwar simpel, doch eingängig. Sie haben mit „Never Say Never“ auch den perfeken Song für die Einleitung zu ihrer CD ausgewählt. Skiffle, Jugband Musik und eine Prise Hillbilly. Was will man mehr.
Die Jugbusters sind: Bill Richardson an der Fiddle, Russ Boyd am Banjo, Nicholas Polys an der Gitarre, Casey Elder an der Mandoline, Liam Kelly an einer weiteren Gitarre, Chris Printz am Kontrabass und  Ken Convery am zurückhaltenden Schlagzeug.



Sandy Uttley

Old Dreams And Limousines
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Sandy Uttley stammt aus dem südlichen Teil von Zentralpennsylvania. Sie ist eines von 7 Kindern. Zwischendurch war Sandy, 2 x geschiedene, alleinerziehende Mutter. An eine Beziehung die hält, glaubte sie nicht mehr. Dann traf sie ihn. Und konnte mit diesem Mann über alles reden. Dieser Mann nahm ihr alle Zweifel.
Inzwischen ist Jim McCoy, Sandy's Produzent (auf ihrer CD abgebildet. Jim ist Leiter des Patsy Cline Tributs, das jedes Labor Day Wochenende in seinem Troubadour Lounge von Berkeley Springs, WV., abgehalten wird. Jim war es, der Patsy die erste Chance gab, am Radio zu singen – damals, in Winchester, VA.  Und auch Sandy’s Lieblingssängerin ist Patsy Cline. So haben die beiden viel gemeinsam.
Doch zur CD: Abgesehen vom modernen Sound handelt es sich um eine gute Arbeit. Man kann Sandy’s Bewunderung für Patsy schon spüren. Ein Hindernis ist trotzdem die Produktion, die halt schon aus unserer Zeit stammt. Dennoch: An „Which Away, What Away, Any Way“ würde sich die Mehrzeit der heutigen sogenannten Country-Sängerinnen mit Sicherheit die Zähne ausbeissen.



Joe Russell
He Took The Fall
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Für Joe Russell gilt dasselbe wie für Sandy Uttley: Beide sind ausgezeichnete Sänger im traditionellen Stil – nur geht beider Sound leider nicht auf die Musiker über. Keine Ahnung, wie diese beiden mit Jungs wie den Weary Boys oder Justin Trevino’s Band klingen würden. Ich weiss nur: Einiges besser als hier, auf ihren eigenen CD’s.


Drew Hickum & The Colonels
Drew Hickum & The Colonels
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

In der Eröffnungsnummer „Don’t Believe In Love“ macht sich Drew Hickum gleich über sich selber lustig. Die Frage ist: Wieso lässt sich der Junge mit Möchtegern-Schönheitsköniginnen ein, wenn er ihr Drinks nicht bezahlen möchte? Und noch wichtiger: Was hat die Vorzeige-Manie der Männer mit Liebe zu tun?
Ein lustiger Kerl, der zu seinen Fehlern steht? Das sei dahin gestellt. Auf jeden Fall besitzt er Galgenhumor, der Drew. Und kann über sich selber lachen. Und Staunen. Der Gesang ist ein bisschen zu lasch, doch bei Nummern wie „3 1872“ passt er ausgezeichnet. Eine gute Americana-Band mit interessanten Texten, denen man gerne zuhört. Drew, ein Rebell, wie er im Buche steht, besitzt auch die Stimme dazu: Rauh und träge.



Fresh Green Grass
Home
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Ein Jahr ist es her, seit Fresh Green Grass ihre letzte CD veröffentlichten. Und warten sie mit einem neuen Werk auf. Der Gesang ist für eine Bluegrass-Band vielleicht ein wenig zu zurückhaltend, zu ungeschliffen, nicht stark und sicherlich auch nicht rein genug. Doch die Songs täuschen darüber hinweg und lassen das kleine Manko schnell vergessen.



Jim Bachmann and the Day Drinkers

Jim Bachmann and the Day Drinkers
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Während sich in Europa die Saufgelage stark machen, halten sich die Amerikaner lieber an die Tradition des Gesangs über ‚Feucht-fröhliche Themen’. In jedem Fall ist mir das lieber, zumal hier, bei Jim Bachmann & seinen Trinkern. Sie klingen, als hätten sie ihren Tonträger gleich neben der Whiskeybrennerei aufgenommen. Wobei sie, wohlverstanden zuerst ihr Gebräu probierten. Die Songs, die daraus resultierten, können sich sicher ebenso sehen lassen, wie das Eigengebräu schmecken mag. Honky Tonk, Western Swing, Folk, Blues - alles vorhanden.


Stonebridge

Half-empty
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Stonebridge ist sicher nicht der Erste, der von Arbeitslosigkeit und Sozialhilfe singt. Obwohl ich befürchte, dass Stonebridge’s Musik nicht mehr Eindruck macht, als die alarmierenden Worte von Menschen, die sich in ebendieser Situation befinden. Für mich war es, so blöde das klingen mag, vor allem deshalb so schlimm, weil ich mir gute Musik, wie diese hier, nicht mehr leisten konnte. Und durfte.
Das zweite Stück von Stonebridge (hier auf dieser CD gibt’s leider nur 2) – macht sich über Garantien lustig, die keiner geben kann und alle versprechen.

Klasse. Nicht nur von hoher Qualität, sondern auch von interessantem Inhalt.



The Border Brothers
Just Singing A Song
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Ehrlich gesagt, ich sehe keinen Unterschied zwischen diesen Jungs und jenen aus Nashville. Obschon sie mit ihrer Eröffnungsnummer, „Play Me Some Country“  Nashville zum Duell auffordern, kann ich ihnen nicht so ganz folgen. Für mich lästern sie gegen etwas, das sie selber mit ihrer Musik unterstützen. „I Got Cash“ ist denn doch ein wenig besser ausgefallen. Dessen ungeachtet stört mich der extreme Hall, dem sich der Sänger aussetzt.
Diese Jungs aus Missouri gehören nicht zu jenen, die ich als Rebellen bezeichnen würde. Aber so geht’s ja auch in der Politik nicht wahr? Man lästert gegen einen andern um dann, wenn man selber den Thron besteigt, alles genau wie jener zu machen. An dieses Konzept halten sich auch die Border Brothers.



Lee Roy James
On The Borderline
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Das erste Stück von Lee Roy James ist so eingängig, dass es einem schwer fällt, einem anderen zuzuhören. Somit ist zumindest der Start von Lee’s CD gelungen. „She’s All I Need“ gehört zu jenen Liedern, die alle Freundinnen, Frauen und was es da noch gibt, stolz machen. Lee’s Stimme könnte besser sein, doch seine Stücke kaum.
Schöne, traditionelle Country-Musik, auch mal mit einer Prise Rock’n’Roll.
„Have A Minute For An Old Flame“ erinnert sehr an David Allan Coe’s „Mona Lisa Lost Her Smile“. Nichts dagegen zu sagen, Lee. Im Gegenteil.




Chris Stuart & Back Country
Crooked Man
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Chris Stuart gewann am Merle Fest. Gleich zweimal. Als bester Songwriter – im Bluegrass, wie auch im Gospel Sektor. Verdientermassen, wie er uns mit dieser CD klar macht. Toll und aussergewöhnlich finde ich das Flötenduett von „Streets Of Charlottetown“. 




Rick Holdin

Taste Of Bluegrass
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Der Name Rick Holdin sagt mir nichts. Wird aber nicht mehr vorkommen, dachte ich mir, nach dem ersten Stück. Eine wunderschöne CD, nicht nur gesangs-, auch Harmonie- und musikmässig. Unglaublich.



Southern Depot
Little Run Down Cabin
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Wunderschöne, traditionelle Bluegrass Musik.



The Dixons
Still Your Fool
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Kein Freund von Big Apple, ging ich an diese CD nicht ohne Vorurteile ‚ran. CD Baby war neutraler. „Hard Core Honky Tonk“, nannte der Vertrieb diesen Tonträger. Ja, ist es. Zugegebenermassen. Doch auf der Suche nach Fehlern muss ich nicht allzu lange warten. Die Stimme ist zwar gut, doch nicht ausgezeichnet. Die Texaner sind besser, ehrlich gesagt. Doch schön, hat Big Apple auch ‚was zu bieten. Zumal es sich um Honky Tonk handelt.



Billy Darnell
Getting Back To Country
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Robert Gordon’s Version von „Walk On By“ verfolgt mich, wenn ich Billy Darnell’s Eröffnungsnummer höre. Denn genau darum handelt es sich. Der Song erreicht zwar nicht ganz Robert’s hohe Qualität, kann sich aber durchwegs hören lassen. Alles in allem ist Billy Darnell, was er mit dieser CD beweist, ein Mann, der seine Stimme völlig unter Kontrolle hat und weiss, wie er sie beeindruckend einsetzen muss. Eine schöne, tradtionelle Country-CD – überraschenderweise aus Nashville, TN.



Melissa Beck
Home Front
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Eine tolle Bluegrass-CD stellt Melissa Beck aus Alaska vor. Sie singt voller Überzeugung, warm und tief. Und passend ist auch der Hintergrund. Die CD wärmt tatsächlich – wie ein Lagerfeuer oder ein Kamin.



Charles & The Fabulous 4
Volume II
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Charles & The Fabulous 4 eröffnen mit Bobby Helms’ „Fraulein“ den Reigen. Mut, würde ich sagen, zumal sich die Stimmhöhe von Charles ganz wesentlich vom Original unterscheidet. Eine typische Tanz-Hallen CD. Nicht schlecht und nicht umwerfend. Akzeptabel, eben.



Ida Viper
West of Idaho – Western Swing & Bluegrass
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Wie’s der Titel schon sagt, werden hier 2 Musikstile durchgezogen: Western Swing und Bluegrass. Unglaublich stark ist der Gesang und die Mandoline. Nicht zu vergessen die Fiddle. Die Sänger sind allerdings noch etwas jung. Ein paar Jahre mehr auf dem Buckel und sie werden mehr als gut sein.



Jamie Richards
Between The Lines
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Jamie Richards sagt zwar mit „They’ve Never Been To Texas“ Nashville den Kampf an, doch mit dem nachfolgenden Stück, das komischerweise total nach der Music City klingt, „Every Single Day“ macht er alles kaputt. Echt tragisch finde ich nicht mal den Sound, der aus Tennessee’s Küche kommt. Echt schlimm finde ich Texaner, die wie Nashville klingen möchten. Und Jamie Richard ist so einer.


Lee Miles
Heathen Blux
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Lee Miles’ Album bringt einem das Fürchten bei. Mit sparsamer Instrumentierung, rauer, träger Stimme entsteht eine unheimliche, düstere Atmosphäre, deren Faszination man sich nicht entziehen kann. Folkmusik mit Clawhammer Banjo, Fiddle, Snaredrum und viel, viel Können.



Wailin’
Mike Headrick

Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Aus Waylon’s Musik ist die Steel Gitarre schwer wegzudenken. Wahrscheinlich kam deshalb obenstehende CD zustande. Mike Headrick und Ralph Mooney teilen sich das Instrument bei insgesamt 12 Nmmern von Waylon Jennings.
Ein ausgezeichnetes Instrumental-Album – nicht nur für Fans der Steel-Gitarre.



The Mercury Dimes
Dime-O-Nite! 2
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

In der Tat handelt sich bei dieser CD um pures Dynamit. Dynamit für die Füsse, um genau zu sein. Old-Time Musik, wie sie besser nicht sein könnte. Inklusive zweifachem-Fiddle-Spiel aus den Appalachen.



The Shake 'Em Ups

The Shake 'Em Ups
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Ungewöhnliche Arrangemente sorgen dafür, dass berühmte Stücke wie „School Bus Driver“ (klingt wie Truck Driver Man) oder „Alabama Jubilee“ klingen, als wären sie erst gestern komponiert worden.
Tja. Wen wundert’s? Einmal mehr eine starke Band aus Austin, Texas. Für kleine Bühnen grosse Musik.



The Bigun Brothers
Red Eye Gravy
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

The Bigun Brothers klingen ein bisschen wie Waylon ohne sein überlautes Schlagzeug…. Aber nur ein wenig. Der Outlaw, das Original war besser. Trotzdem sympathisch alleine durch den Versuch. Und die Hommage.
Zarte Outlaw-Musik.



Craig Byrne
Craig & The Shack Shakers
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Craig und seine Jungs tendieren eher zum Rock’n’Roll, denn zum Rockabilly. Ihr Album eignet sich ausgezeichnet für temporeiche Autofahren, zum Schwofen, Feiern und Spass haben. Mit von der Partie: „Honky Tonk Song“ und Marty’s „Hillbilly Rock“. Eine gute Scheibe für Einsteiger betreffend Rock’n’Roll. Weniger geeignet für Rockabilly-Ohren.



Dennis Victor Allen
Wayward Son
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

„Ehrliche Song von einem, der Dich nur all zu gut zu kennen scheint…..“ meint CD Baby. Wie treffend. Die Stimme mag zwar mit den starken Songs nicht immer mithalten, doch die Titel sprechen dennoch für sich.
Country-Musik, die weder der traditionellen, noch der heutigen Country-Musik zuzuordnen ist. Vielleicht ist sie ja gerade deshalb so interessant.



The Starline Rhythm Boys
Live At Charlie-O’s World Famous
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)
Web-Site: http://www.starlinerhythmboys.com/ bzw.: http://www.myspace.com/starlinerhythmboys

The Starline Rhythm Boys gehören zur Oberklasse der traditionellen Country-Musik, sprich: Des Honky Tonks und auch des Rockabillys. Gleich zu Beginn der CD wähnt man sich entweder im Himmel, oder möchte zumindest bei diesem Live-Auftritt dabei gewesen sein. Unglaublich, wie sie gezielt die Harmonien einsetzen, ihre Instrumente, ihren Gesang einfliessen lassen. Tja. Die Jungs aus Vermont sind ne Klasse für sich.




Steep Canjon Rangers
Lovin’ Pretty Woman
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Auch hier eine aussergewöhnliche Truppe. Diesmal im Bluegrass-Sektor. So jung die Musiker sein mögen, das Potential, ds sie bieten, ist enorm.



Evolve or Die
Tawny Ellie
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)
Web-Site: http://www.tawnyellis.com/

Wow. Hier kehrt die Romantik zurück. Die Romantik einer Patsy Cline, einer Rose Maddox, einer Eva Cassidy. Schwermütig zwar, doch wunderschön, schon beinahe prächtig. Dieses Mädchen besitzt Können, so singfreudig, wie sie ist. Die Stimme von Tawny Ellie klingt noch lange nach, wenn das letzte Stück von Evolve or Die schon lange verklungen ist.
Dieses Mädchen lässt die guten alten Zeiten noch einmal aufkommen. Mit traditioneller Country-Musik, die auch mal mit einer Prise Gospel versehen wird.
Im Herbst 2008 soll Tawny übrigens in Frankreich und Belgien auftreten. Im Frühling und Sommer 2009 wird sie für eine ausgedehnte Tour nach Europa zurückkehren.



Stephen Foster
Traditional Songs of Stephen Foster
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Wer mit Stephen Foster’s Name nichts anfangen kann, dem sagen sicher seine Kompositionen mehr.
„Oh Susanna“, „My Old Kentucky Home“ oder „Hard Times Will Come Back No More“ gehören zu seinen Werken. Letzterer Titel gehört leider zu den Schwächeren auf der CD. Das Temperament geht dem Sänger völlig ab. Besser kommt da „The Old Folks At Home“  weg.
Ich denke, alles in allem wird der Mann wenig Ehre erwiesen. Der Gesang ist schwach, man fragt sich, ob die Künstler durch die Songs quälen mussten. Schade, hat man nicht solche Interpreten genommen, die mit ihrem ureigenen Stil den Songs von Stephen Foster die nötige Ehre erwiesen hätten.



Johnny Burnette
Johnny Rocks
Erhältlich bei: www.bear-family.de

Johnny Burnette’s Name fällt bei Rockabilly-Fans immer wieder. Kein Wunder. Seine Songs „The Train Kept A Rollin’“, „Tear It Up“ oder „All By Myself“  sind Klassiker. Bei Johnny stimmt eben alles: Der Gesang, die Instrumentierung und das Echo. Dieses unverkennbare Echo, wohlverstanden.

Bear Family tut also allen Rockabilly-Fans mit der Veröffentlichung obiger Scheibe einen Riesengefallen – einmal mehr. Und bietet jenen, die am Stil interessiert sind, die perfekte Einstiegsmöglichkeit. Also, Jungs und Mädels: Ran an die Rock Therapie!!!!



Texas Steve & The Git Gone Trio
At Your Door!
Erhältlich bei: http://www.wildpresents.com/
Web-Site: http://www.myspace.com/texassteveandthegitgonetrio (Sampler)

Auch hier stimmt der Rockabilly-Sound absolut. Der frische Gesang, die fliessenden Gitarrenläufe, die ausgesuchten Stücke – was will man mehr? Tja. Ein Klopfen an der Türe? Und Texas Steve steht davor????



Paul Ansell
Love Conquers All
Erhältlich bei: http://www.amazon.de

Paul Ansell’s Sound erinnert an eine Elvis-Phase. Jene der vielen Schnulzen. Mit dabei: Ein Piano. Weit schlimmer: Die Orgel.



Zeno Tornado & The Boney Google Brothers
Erhältlich bei: http://www.zenotornado.com/
Web-Site: http://www.zenotornado.com/

Nun, bei uns in der Schweiz gibt es ein paar ‚Randgruppen’, auf die wir stolz sein können. Die Kummerbuben etwa. Oder Zeno Tornado. Beide Gruppen brachte unser kleines Land klammheimlich hervor. Bei Insidern gelten sie mittlerweile als Geheimtipp.
Während die Kummerbuben Schweizer Folklieder aufpolieren, gehen Zeno Tornado & seine Jungs eigene Wege: Sie begeben sich auf Bluegrass-Pfade. Und auch vor Skiffle machen die Musiker nicht Halt. Eine wahre Freude – für Freunde des Wahren.



Catfish Keith
If I Could Holler
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Lange habe ich nicht mehr an Catfish Keith gedacht. Obschon er mich von jeher faszinierte. Doch vor kurzem, auf DMAX, fiel er mir im Publikum bei Ty’s Makeover Sendung auf. Catfish befand sich unter den Musikern, die zusammen kamen, um New Orleans’ Szene wieder aufleben zu lassen. Doch zu Catfish’s Musik gibt’s weit mehr zu sagen. Dieser Mann hat sich völlig dem Delta Blues verschrieben. Und er ist gut in seinem gewählten Metier, sehr gut sogar. Dafür braucht er nur die Klampfe und seine Stimme. Wer leise Töne und Slide Gitarre liebt, hört Keith gerne zu. Und weiss ihn zu schätzen, vor allem bei Klassikern wie „Pack My Little Suitcase“.



Johnnie Mac
Bailed Out
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Johnny Mac ist ein Mann mit Ecken und Kanten. Und Blues. Viel Blues. Eine entspannte, gelungene CD hat er hier geschaffen, dieser Mann aus Boston. wo er für den Globe arbeitet. Ruhig, aber eindrücklich.



Caroline Casey & The Stringlingers

This Broken Crown
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Caroline Casey nennt sich Austin’s Honky Tonk Queen. Nun ja. Marti Brom ist die Wahre. Diese hier, mit der Stimme, die sie allzu oft fallen lässt und der Gitarre, die etwas ZU modern, ja beinahe störend klingt, ist zwar nicht schlecht, doch zweitklassig. Für mich bleibt Marti die unbestrittene Königin, auch wenn Stücke wie „This Broken Crowne“ schon einen gewissen Reiz besitzen. Für eine Queen, liebe Caroline, braucht’s ein bisschen mehr.



Jerry Jackson
The King Is In Command
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Jerry Jackson erinnert mich an die zuckersüssen Songs von Elvis. Und, so wie ich Zuckerwatte nicht sehr mag, kann ich mich auch für diese glitschigen Stücke nicht so recht erwärmen, obschon man der Stimme von Jerry Jackson viel abgewinnen muss.




Virginia Run
Blueridge
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Hier haben sich ein paar Bluegrass-Veteranen zusammengeschlossen, um ein tolles, traditionelles Album zu schaffen – allen voran Scott Linton am Gesang und den Harmonien, unterstützt von Will Parsons und Josh Picketts an diversen Instrumenten.

Diese Männer zeigen, wie bewegend und eindrücklich traditionelle Bluegrass-Musik wirken kann, wenn rundum alles stimmt: Der Gesang, die Harmonien und die Instrumentierung – nicht zu vergessen das Repertoire.



Tommy Wills

Have Horn Will Travel
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Boots Randolph, der Sax-Mann aus Nashville, Tennessee, lebt nicht mehr. Aber Tommy Wills möchte dessen Tradition weiterführen. Aus diesem Grund eröffnet er die CD mit einer rassigen Version von Boots’ „Yakety Sax“. Mal ‚was anderes, Country Musik mit Saxophon. Doch nicht immer leichte Kost.

 

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Ein kleiner Tipp zwischendurch:
Traditionelle Hillbilly-Musik (Samplers) findet sich auf: http://www.myspace.com/countryhall

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Monty Good The Honky Tonk Heroes Band
Erhältlich bei: www.myspace.com/montegoodmusic (Sampler)

Monty Good konzentriert sich auf Cover-Versionen traditioneller Country-Klassiker wie „Heartaches By The Number“. Die Band tritt regelmässig bei Robert’s Western World in Nashville, TN auf und veröffentlicht nun ihre Live-CD.
Für Nashville nicht schlecht. Für texanische Verhältnisse nicht gut genug.





 

Murry Hammond
I Don't Know Where I'm Going But I'm On My Way
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Murry Hammond ist kein oberflächlicher Mensch. Das beweist die Eröffnungs­nummer: „What Are They Doing In Heaven Today“. Murry’s Sound ist schwer einzuordnen. Er kann ebenso ein Folk- wie ein Country-Musiker genannt werden. So viele grosse Musiker klingen in seiner Musik nach, trotzdem bleibt er sich selber. Ein grossartiger Künstler, der definitiv auf seinem Weg ist. Dafür spricht nicht nur die klever arrangierte Instrumentierung, die nicht nur Spannung erzeugt, sondern für die notwendige Aufmerksamkeit sorgt. Auf diese Weise wirken Titel wie „I Never Will Marry“ noch tragischer, als sie eh schon sind.



The Packway Handle Band

The Packway Handle Band
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Ganz im Stil der Old Crown Medicine Show, vermittelt auch diese Band unglaublich viel Energie, Spielfreude und bezirzt durch die Jugend ihrer Mitglieder.



Delilah DeWylde and the Lost Boys

Honky Tonk Heart
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

High Fidelty ist immer für eine Überraschung gut. Für eine erfreuliche, wohlgemerkt. So auch hier, mit Delilah De Wylde. Und das Mädchen ist nicht nur gut, sondern auch ziemlich ausgekocht. Sie eröffnet ihre CD nämlich mit dem Schlager „Drivin’ Nails“. Und gleich geht die Post ab. Diese Frau dürfte Liebhaber von guten Sängern mit starker Stimme begeistern. Wobei auch Instrumental-Nummern wie „Sitting Bull“ einen ganz eigenen Reiz besitzen, dem man sich schlichtweg nicht entziehen kann. Ein Highlight der Rockabilly-Musik. „Adios“, mit einem männlichen Leadsänger, gehört auf den ersten Platz jeder Americana-Hitparade, so genial ist der Song. Hier stimmt einfach alles: Der Rhythmus, der deutlich hörbare Kontrabass, die Harmonien, die Stimmung……… ein Partyhit for sure…..
Diese Band beweist einmal mehr, dass Lautstärke nicht das ist, worauf es ankommt.



Ernie Martinez
Where I Make My Home
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Ernie Martinez vermittelt das Gefühl, mit sich im Reinen zu sein. Und genau das drückt auch die Musik auf seiner CD aus. Wunderschön, entspannt, bringt Ernie Bluegrass Musik vom Feinsten. Gesangmässig kann es der Junge sicher nicht mit den Besten aufnehmen, doch hier ist ein Mann aus den Bergen Colorados der klingt, wie diese wirken: Felsenfest.



Country Cousins
Wanderin’ Home
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Sämtliche Nostalgiker müssen sich beim Klang der Country Cousins fühlen, als hätten sie nach Hause gefunden. Dazu passt ja auch der CD-Titel, nicht wahr? Und kaum hat sich jemand passender zu ihrer Musik ausdrücken können, wie die Beiden und damit den Nagel genau auf den Kopf getroffen. Es gilt zu bedanken, dass Lloyd Massey bereits als 14-jähriger auftrat. Mit 20 gründete er die Country Cousins und machte 26 Jahre lang mit diesen die kalifornische Musikszene unsicher.



American Aquarium
The Bible and The Bottle
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Ungewöhnliche Rebellen möchte ich American Aquarium nennen. Country- und Folkmusik ziehen sich durch ihren Sound, ohne allzu sehr Einfluss zu nehmen. Eine Prise Südstaaten-Rock und jede Menge Spass kommen hinzu. Damit dürfte American Aquarium zwar ungenau, doch skizzenhaft beschrieben sein.



Eldorado
Suitcase
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Vom gesanglichen Standpunkt aus betrachtet handelt es sich bei Eldorado einmal mehr um eine Earle-artige Abhandlung. Der allerdings eine gewisse Spannung und Unberechenbarkeit nicht abzusprechen ist. Durch den laschen Gesang wird man aber der Darbietung schnell müde.
Das ist wahrscheinlich der Preis, den man für das typische Rebellen-Muster bezahlen muss.



Tenhigh
Country Hamlisting
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Surf-Musik lässt sich mit Melodien der Western-Filme gut koppeln, scheint sich diese Band gesagt zu haben. Gesagt – und getan. Die Telecaster setzt sich bei den Songs durch, der lasche Gesang und das sympathische Snare-Drum tragen das ihre dazu bei, die hier vorhandene Energie in den Vordergrund zu rücken. Die Mehrzahl der Stücke wird rassig gehalten, Eine gelungene Arbeit, die wohl dem Americana-Sektor zuzuordnen ist. Folk mit Country und ein bisschen Rock.



Durwood Haddock
I Done The Boogie Too Long
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Durwood Haddock ist ein typischer Texaner – das macht er mit seinem ersten Song auf der CD sonnenklar. Eine wunderschöne, texanische CD von einem typischen texanischen Sänger. Schön zum Schwofen, Träumen und Zuhören.



GospelGrass
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Mit dabei ein paar bekannte Grössen, u.a.: Daniel O'Lannerghty, Charlie Chadwick, David Spicher, Billy Hullett, Tammy Rogers, Hoot Hester, Kenny Sears, Andrea Zonn, Tommy White, Fred Newell, Vic Jordan, with vocal appearances by Margie Cates, Gus Gaches, Stephen Hill, Michael Allen, Ally Jay, Jennifer Ivester, Connye Florance, & Kelsey Lockhart.  Hallelujah!
Ähnlich der einst von Marty Stuart gemachten CD mit den O’Sullivans. Ein genialer Sound, ausgezeichnete Stimmen und zurückhaltende Harmonien die das, was wir in der heutigen Zeit immer wieder vernachlässigen, ja vergessen,  einmal mehr ans Licht zerren: Den Glauben.



Jim Morris
Songs From The Heart
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James M. Morris of JAMOR Music LLC komponiert und dichtet seit Jahren. Er ist Mitglied  The Entertainer Network's EIA Association. Ebenso wurde er zu The Entertainer Network's EIA Platinum Artist and Writer 2006 & 2007 in Nashville, TN.

 

Jim kam auf der Farm eines Kohlengrubenarbeiters und Kraftfahrers 1939 in Breathitt Co., Kentucky, zur Welt. Der plötzliche Tod seines Vaters, als Jim 11 Jahre alt war, machte ihn zum Ernährer der Familie, da Jim der Älteste war. Seine Mutter war arm und musste 3 Kinder durchbringen.

 

Mit 18 Jahren ging James 3 Jahre zur Marine. Dort traf er seine Ehefrau Olive. Nach dem Dienst gng James auf das Lee Jr. College, der Universität von Cinncinati, dann auf die Universität von Lexington, wo er ein Ingenieur-Studium abschloss.

 

Im Alter von 55 Jahren lies sich James pensionieren und befasste sich mehr und mehr mit Musik. 10 seiner Original-Songs liess er in Nashville aufzeichnen. Hieraus entstand sein Album ‚Songs From The Heart’. Erschienen ist die Arbeit bei seiner eigenen Musikfirma, Jamor Music.


Schöne, traditionelle Country Musik. Unglaublich, dass sie aus Nashville kommt. Man beachte die Gitarrenarbeit und die Harmonien.



Vern Gosdin
40 years of ….. The Voice
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Vern Gosdin, aka The Voice, feiert sich mit diesem Album selber. Und er hat allen Grund dazu, bei seiner Stimme, seinem Talent und seiner Musik. Mit von der Partie sind bekannte Stücke wie „I’ll Fly Away“ oder „Dime Light, Thick Smoke“ wie sein Erkennungs-Song „Turn, Turn, Turn“. Ein Musiker, der für alles steht, was die Country Musik zu bieten hat. Und mehr. Weit mehr.



The Heathens
Live At Antones
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Antone’s ist ein weltbekannter Blues-Klub, beheimatet in Austin, Texas. Und Blues ist es eigentlich, was man hier erwartet. Stattdessen bringen die Heathens eine gelungene Mischung aus Blues, Rock’n’Roll, Country-Musik und Südstaaten-Rock. Manchmal überwiegt der Blues, manchmal Country. Doch welcher Stil immer im Vordergrund steht: Man spürt die Erfahrung der Band und mag ihre Qualität. Vergleichbar etwa mit den Good Sons aus England.



L.A. Outlaws
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Die L.A. Outlaws machen das, was man von Aussenseitern erwartet: Outlaw Musik. Angeführt von einer stimmgewaltigen Sängerin, macht ihre Musik von Anfang an Spass. Man summt mit, stampft mit den Füssen und verbringt eine gute Zeit. Vielleicht eine Spur zu modern, besticht die Band sicherlich all jene, die offen für vieles sind. Schön, eine solch gute Version von „Kiss And Say Goodbye“ zu hören.