100 Damned Guns
Musica de Tormento
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Tja. CD Baby meint: ‚100 Damned Guns wagen sich ins Outlaw-Rockabilly Territorium. Mit anderen Worten: Ihre Musik ist cool, authentisch und lässt garantiert das Bier viel rascher fliessen. Und: 100 Damned Guns klingen wie Marty Robbins, wenn er heute noch leben würde.‘
Weder mit der einen, noch mit der anderen Kritik einverstanden, kann ich doch nicht umhin, die Gruppe zu loben. Zumal für das Snare Drum, die Harmonie-Versuche und das ernst zu nehmende Bemühen, traditionelle Country Musik ins Leben zurück zu rufen. Nicht so gut wie die Gourds. Doch in deren Fusstapfen zu wandern, ist auch nicht ohne.



Michael Waid
The Door Is Wide Open
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Entspannt zeigt sich Michael Waid auf dem Cover seines Tonträgers. Entspannt und Songwriter-mässig zeigt er sich in den Songs. Er scheint mit Recht ein gutes Selbstvertrauen zu besitzen. Auch setzt er auf seine Worte. Ein guter Musiker. Mit Lyriken, denen man gerne zuhört. Erinnert ein wenig an den verstorbenen Keith Whitley. Weniger von der Stimme her, aber von der Art der Songs und den Arrangements her sicher.



MIke Dekle
Tunesmith
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Pure, traditionelle Country Musik. Wie sie einst war – und wie sie hoffentlich einmal wieder sein wird.


Acoustic Blue
This Is Now
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Acoustic Blue machen gute, bodenständige Bluegrass-Musik. Gelungen ist die abwechselnd gestaltete CD. Die Stücke sind mal rassig, dann wieder sentimental.



The Accidental Band
Living On The Country Line
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Irgendwas ist schräg an der Band. Aber eine nette Schräge haben sich die Jungs da angelacht. Typisch Texas. Waltzes, Balladen, ein wenig Honky Tonk und viel, viel Songwritertum.



Rudy Chalard
The Detracker
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Wow. Alle Gitarristen dürften hier grün vor Neid werden. Wenigstens jene, die was vom Fingerpicking Atkins‘ verstehen. So scheint den der Sänger eher der Gitarre, denn umgekehrt zu folgen. Etwas Rockabilly, viel traditionelle Country Musik und eine zarte, beinahe unmerkliche Prise Surf. Aus Frankreich.


 


Eliza Lynn
Haven
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Die Stimme von Eliza Lynn ist laziv und stark. Beim Anhören ihrer CD kommt dennoch eine gewisse Langeweile auf. Langeweile deshalb, weil die CD völlig frei von Harmonien ist. Bei „Rush Of Fall“ zeigt sie meiner Meinung auch, dass sie nicht auch Schwächen hat. Dafür zeigt sie „Apron“ im gelungenen Old Time Stil. „Chicken Bone“ ist mit Rockabilly versetzt. „Junkies“ ist rockig. Weder Fisch, noch Vogel. Aber sicher der Song, der am ehesten an Nashville, wo der Tonträger produziert wurde, erinnert. Viel auszusetzen gibt’s nicht. Nur eine Bitte hätte ich: Gebt der Frau entweder ‚ne Bluegrass oder ‚ne Rockabilly Band – Harmonien inklusive.



Kent Harrison
Round Hole Guitar
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Kent Harrison besitzt eine eigene Rinderranch. Zur Zeit ist er Staats-Präsident der Oklahoma State Fiddlers Inc. Dabei handelt es sich um eine Vereinigung, die in ganz Oklahoma Musik macht. Kent komponiert seine eigenen Stücke und nimmt sie auf dem New Classic Country Label auf.
Kent Harrison – da kommen Erinnerungen an Rusty & Doug Kershaw auf. Nur zwei Stücke…da will man mehr! Klassische, wunderschöne, durch Harmonien, Spass, Takt und eingängige Melodien glänzende Country Musik der Superlative. Unbeschreiblich schön.


Kent Harrison
The Next Rodeo
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Auf der Suche nach weiteren Schätzen von Kent Harrison fand ich obenstehende CD. Mit 8 Stücken, wohlgemerkt. Kommentar eines CD-Baby-Käuferin ‚Die beste CD, die ich je hörte‘. Nun, soweit würde ich nicht gehen. Wynn Stewart, Don Gibson, Webb Pierce, Marty Robbins, etc. sind ebenso stark. Doch für die heutige Zeit reicht es nicht, den Hut vor Kent Harrison zu ziehen. Wer der klassischen Country Musik verfallen ist, wird auch Kent Harrison nicht wiederstehen können. Bezaubernd und atemberaubend. Einfach schön.


Brian Arrowood
Brian Arrowood and Friends
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Dieser junge Mann fiddelt, als ginge es um sein Leben. Im Old Time Stil.


Charlie McCoy
Classic Country Hymns
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Eine meiner ersten Country-Platten war eine Scheibe von Charlie McCoy. Kein Wunder, dachte ich, Mundharmonika gehöre zu den gängigen Country-Musik Instrumenten. Darin irrte ich mich (wie in vielem). Nun schliesst sich der Kreis mit einer weiteren Charlie McCoy CD. Und noch immer handelt es sich um puren Mainstream. Selbst ‚Wayfaring Stranger‘ geht die Sentimentalität ab. Und ‚Love Lifted Me‘ die Tiefe. Nicht mein Ding – aber vielleicht Eures.


Derek Warfield
Sons of Erin
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Derek Warfield ist Sänger, Songwriter, Historiker, Gründer & Leider der Legendary Wolfe Tones seit über 35 Jahren. Auf der ganzen Welt hat er das Publikum mit seinen Balladen unterhalten. Bei "Sons Of Erin" legt Derek den Fokus auf Balladen und irische Songs aus dem Zivilkrieg der Staaten (Konföderationskrieg).
Wer keltischen Klängen, vermischt mit Old Time Musik gegenüber aufgeschlossen ist, wird sich an Derek Warfield’s CD ergötzen.


Deadend Cowboys
Texas Junk
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Für mich sind die Deadend Cowboys Jungs, die den schrägen Sound der Weary Boys noch etwas steigern. Für die Ecken und Kanten ist vorwiegend die rauhe Stimme des Sängers verantwortlich. Manchmal, etwa bei „Better Off“ aber auch der Sound. Eine gute Band, die ihr Potential voll ausschöpft. Dabei reicht ihre Bandweite von Bluegrass bis hin zu Southern Rock.


Tracy Nicole Anderson
More Than Meets The Eye
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Auch dieses Mädchen besticht durch ihre lasche Gesangsweise. Dazu kommt – zumindest bei der Eröffnungsnummer – ein wenig Calypso-Sound. Das bringt uns den Sommer nahe. Man meint gar, nach Tracy Nicole Anderson würde er ewig dauern. Doch der Winter naht. Bereits mit dem nächsten Stück „He’s in Control“. Leidenschaft zeichnet diese 6 Stücke fassende CD aus. Die Stimme mag ein wenig zu sehr in den Vordergrund rücken, ab und an, z.B. bei „Without You“ klingt sie gar falsch, doch das Mädchen muss man wahrscheinlich zuerst Live sehen, um sie beurteilen zu können.


The Moss Piglets
MPIII
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Die Moss Piglets sind eine rassige, klassische, energische Bluegrass-Band. Vergleichbar mit der Old Crow Medicine Show.


Grant Langston
Stand Up Man
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Grant Langston ist das perfekte Beispiel für all jene Künstler, die sich zwischen klassischer und moderner Country Musik nicht entscheiden können/wollen/dürfen/müssen. Was heisst: Mal ist der Sound klassisch, mal modern. Das Einzige, was hier Bestand hat, ist einmal mehr das zu laute Schlagzeug. Mensch, nehmt den Jungs die Sticks weg und gebt ihnen Brushes!!


Taylor Armerding
Head That Way
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Taylor Armerding hat sich für die Strasse der klassischen, traditionellen Country Musik mit Blues entschieden. Und darauf wandert er bedächtig. Seine Stimme mag zwar für Bluegrass-Musik untypisch sein, da sie eher einem Folkie gehört, doch sie passt bei den Harmonien ausgezeichnet zur zweiten Stimme. Ein liebevoll gemachter, authentischer Tonträger.


Joel Kaiser & the Devils Own
Honky Tonkin' Till the Coffin
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Johnny Cash in düster. Ganz amüsanter Cow Punk.



JS Meyer
A Circle Of Life
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Die Musik von JS Meyer passt ausgezeichnet zum gewählten CD-Titel, „Lebenskreis“.
Genauso hört sie sich an. Vertraut, sympathisch, erfahren. Gute, zarte Country Musik zwischen Moderne und Klassik.

CD NEWS Mitte Mai


Stephanie Davis
Western Sling
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Allen, die Western Swing mögen, sei diese CD ans Herz gelegt. Stephanie Davis besitzt eine ungewöhnlich starke Stimme. Sie scheint Spass an ihrer Musik zu haben. Mit Recht.


Mandolin Jack
Oil, Grease And Diesel
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Mandoline Jack ist ein Geschichtenerzähler, dessen Songs verschiedene Stationen des Lebens reflektieren. Grundsätzlich handelt es sich um Americana. Zumal, wenn man damit eine Mischung aus Bluegrass, Country, Honky-Tonk und Liebesballaden bezeichnet. Seine Musik benutzt der Junge, um Momente seines Lebens zu untersuchen. So sitzen wir beim Titelstück neben Jack im Truck und geniessen das riesige Ding. Bei „Rabbit In The Headlights“ beobachten wir Jack, wie er vor einem wütenden Ehemann flüchten muss, um zuerst von den Hütern des Gesetzes festgenommen zu werden. Dann finden wir ihn wieder in Texas, wo er mit Freunden entspannt. Die Liebeslieder zeigen eine neue, zärtliche Seite von Jack.
Chris Tulloch ist ein Musiker und Künstler aus London. Seine Karriere startete er in den 70ern in einer beliebten Londoner Folkgruppe namens ‚Frogmorton‘. Nach einer Auszeit in Amerika, kehrte er nach London zurück. Hier gründete er die ‚Extraordinaires‘, zusammen mit dem Gitarristen John Evans. Diese kreative Partnerschaft schöpfte aus der 80er Subkultur des Rockabilly, Latin-Jazz und der Root Musik. 1985 trennte sich die Band. Nun konzentrierte sich Chris auf die Filmindustrie, wo er als Techniker und Kunstdirektor tätig wurde. Auf diese Weise konnte er die Welt entdecken. Zumindest Russland, Irland, Slovenien, Ägypten und Hollywood. Mit Michael Caine arbeitete er in 'Bullet To Beijing', zusammen, jobbte bei Stephen Spielberg’s 'Saving Private Ryan' als Effekt-Techniker und fungierte als Autor und Direktor für die erfolgreiche Kinder-TV-Reihe 'Tugs'.  

Anfangs des neuen Jahrhunderts kehrte Chris zur Musik zurück. Und entdeckte sein altes Ego, Mandolin Jack. Chris ist ein Multi-Instrumentalist. Auf seiner CD spielt er alle Instrumente.

Zu finden ist der Junge in Klubs um London, etwa im 'O Brother Where’s Hank?' oder 'Swamp Bay Company’.

Vor allem technisch betrachtet ist die CD ein echtes Meisterstück. Der Hall ist einmalig, alle Instrumente kommen voll zur Geltung. Der junge Mann ist zwar kein Spitzensänger, doch sehr talentiert.


Michael Twitty
Debbie Don’t Do Dallas Anymore
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Bei Michael Twitty handelt es sich um den ältesten Sohn Conway’s. Und Michael bewegt sich ganz in den musikalischen Fusstapfen, die sein Vater gegen Ende seines Lebens anlegte.


The Borders Brothers
There'll Never Be Another Johnny Cash
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Die Borders Brothers imitieren den Mann in Schwarz perfekt. Wer ihn also vermisst  und seinen Sound bewundert, höre hier rein.


Smooth Kentucky
A Few More Miles
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Smooth Kentucky machen zwar progressive Bluegrass Musik, doch gute. Ihr Elan, und das jugendliche Temperament, reissen mit.



Beagle Brothers
All My Friends
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Die Beagle Brothers begannen 1996 als Rock’n’Roll Band. Sie stammen aus Pittsburgh, PA. Der Sound ist gut, der Gesang könnte besser sein.


Crystal Plamondon
On A Song And A Prayer
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Crystal Plamondon beginnt ihre CD sensationell. Die Instrumente unterstreichen lediglich ihre starke Stimme. Sie wirken zwar, doch übertönen sie Crystal nicht. Nun ja…die Frau aus Alberta hat sich auch dem Zydeco und der Cajun-Musik verschrieben. Eine tolle CD.



David Serky
Honky Tonk And Vine
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David Serky versucht sich in den Fusstapfen Buck Owens‘ & Co. Während die Eröffnungsnummer eher auf Nashville ausgerichtet scheint, hält sich der Rest der CD mit wenigen Ausnahmen an den guten, alten, traditionellen Honky Tonk Stil. Nicht bahnbrechend, doch gut genug, um hier erwähnt zu werden.



Stephanie Davis
Western Bliss
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Stephanie Bliss hält sich ebenfalls an die Tradition. Diejenige der starken Cowgirl-Stimmen aus der Blütezeit des Western Swing. Eine schöne CD mit einer sympathischen, grossartigen Sängerin und einer tollen Band.



Andy Dinsmoor
Deep River Sessions
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Andy Dinsmoor lässt Mini-Filme für den Geist entstehen. Seine Musik besteht aus Ecken und Kanten. Trotzdem fliessen die 5 Songs des Tonträgers nur so dahin. Sie bewegen etwas. Unseren Geist, wahrscheinlich. Oder die Vorstellungskraft. Wie auch immer, Sie machen froh.


Quincy Street
Small Country Towns
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Quincy Street setzen auf Bluegrass-Musik voller Harmonien. Und auch wenn die Stimmen nicht den typischen ‚High Lonesome‘ Sound wiedergeben, so ersetzten doch die Instrumente, was dem Gesang abgeht. Einfache, gradlinige Bluegrass-Musik aus der Mitte Oregons‘.


The Black Lillies
Whiskey Angel
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Ein wunderbarer Name für eine aussergewöhnliche, grandiose Band. Eine gelungene Mischung aus Blues, Bluegrass, traditioneller Country Musik- Americana at it’s best. Für alle Sinne und alle Stimmungen.


Cliff Perry and Laurel Bliss
Spirit of Love
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Wer wissen möchte, woher die Musik der Louvin Brothers stammt oder diejenige der grossen Bluegrass-Duetts, höre sich solche CD’s an. Formvollendet, einfach, atemberaubend und friedlich. Old-Time Duette mit Dobro und Gitarre.



Mark Jungers & the Whistling Mules
Whistle This
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Mark Jungers muss ein wütender junger Mann sein. So klingt er, jedenfalls. Wie stark er hinsichtlich instrumentaler Arrangements ist, beweist er mit „Black Limousine“. Ein Stück, das man kaum einfach hören und wieder vergessen kann. 
Manchmal klingt der Junge nach One-Man-Band, dann wieder nach dem einstigen Steve-Earle. Klasse, wie er mit den gewählten Themen zur menschlichen Kondition umgeht. Besser könnte man sie kaum umsetzen.


Jim Bows & The Flycatchers
Too Many Flies
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Wer auf akustische, rassige Bluegrass-Musik steht, fühlt sich bei Jim Bows & den Flycatchers sicher zu Hause. Man muss aber auch Ragtime mögen, um die Band gut zu finden.



Mark Cool
Pie
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Mark Cool ist ein Folksänger der Extraklasse. Was er mit seinem neuen Tonträger eindrücklich beweist.


Paul Estro
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Paul Estro setzt auf rockigen Gospel. Und das ausnahmslos. Eine gelungene Scheibe, ungewöhnlich und rauh.


Rachel Brooke
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Rachel Brooke ist ein mutiges Mädchen. Denn hier brilliert sie, lediglich von einer Gitarre begleitet, alleine durch ihre Stimme. Durch diesen trägen, sentimentalen Gesang, den in der heutigen Zeit nicht mehr viele Interpretinnen bevorzugen. Leider. Dazu kommen sparsame Instrumentierung, einfache, jedoch ausdrucksvolle Melodien und deutliche, trockene Worte. Ein Juwel, besonders betreffend der wenigen Duette. Beispiel: „Your Sweet Years“.


Don Cherry

The World Of Don Cherry
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Don Cherry ist ein professioneller Sänger, der so grosse Hits wie "Vanity" Thinking Of You", „It Isn't Fair" und den Millionenseller "Band Of Gold" vom Stapel liess.

Frank Sinatra und Dean Martin sagten, "Wir denken, dass Don Cherry Country and Western besser singt als jeder andere. Doch wie er das kann, ohne zu trinken, werden wir nie verstehen.“

Nun ja. Don Cherry besitzt tatsächlich eine faszinierende Stimme. Nicht besser als Wynn Stewart oder Webb Pierce. Er erinnert mich eher an Marty Robbins. Dem Volumen muss allerdings Respekt gezollt werden.


The Haints Old Time Stringband
Shout Monah
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Wie schwer es ist, bei Old Time Klängen die Füsse still zu halten, zeigt diese Band nur allzu deutlich. Da geht die Sonne auf, das Glück steht Parade und die Füsse – tanzen!!


Big Medicine
Pine to Pine
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Und weiter geht’s im gleichen Schritt…….erneut eine temperamentvolle Stringband namens Big Medicine. Die Medizin hat sie gleich selbst im Gepäck…einen rassigen Fiddler.


Bill Wright
Pop Licka
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Eine liebevoll zusammengestellte Ansammlung aus Balladen, Honky Tonk, Cajun und Country-Folk Grooves bestehend. Vielleicht vom Gesang her nicht ganz befriedigend, trotzdem eine schöne Arbeit.


Wes Thacker
Vault Of My Old Memories
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Beinahe makellos könnte man Wes Thacker’s Stimme nennen. Ideal für die Musik, die er zu bevorzugen scheint: Bluegrass, nämlich. Einblick in das Schaffen des jungen Mannes, der für viele sicherlich zum Konkurrenten werden wird, gibt der Titel „I Don’t Want To See Tomorrow“. Kann ein Bluegrass-Stück deutlicher sein? Und: Man glaubt dem Jungen jedes Wort. Das macht einen echten Bluegrasser aus.


CD NEWS anfangs Mai


Kummerbuben
Schattenhang
Erhältlich auf: www.kummerbuben.com (Sampler)

Endlich! Das neue Album der Kummerbuben ist da!
Und während sich Europaweit am 1. Mai Jugendliche (neu auch Kinder) mit Steinwerfen befassten, fand sich eine interessierte Zuhörerschaft in Zürich zu einem Konzert der Problemjungs ein. Die Knaben wussten die Gunst der Stunde zu nutzen und stellten vor allem Titel ihrer neuen CD vor.
Wer Gelegenheit hat, sollte das Publikum der Kummerbuben beobachten.
Am Anfang scheint es kaum glauben zu können, was es zu hören kriegt. Verzweifelt wird eine Schublade gesucht, in welche man die Buben ‚reinstecken kann. Gehören sie tatsächlich in diejenige des Psychobilly? In die der Folkmusik? Oder in die, die eigens Tom Waits vorbehalten bleibt? Doch irgendwann spielt die Schublade keine Rolle mehr. Das Publikum beginnt zu geniessen. Und zu verstehen.

Sie sind eben unberechenbar, die Kummerbuben. Egal, ob Polka oder Schlummerlied…… Diese Band bewegt sich in der Tat am ‚Schattenhang‘. Dabei sind die Musiker engagiert. Und tierfreundlich. (Simon, der Sänger, meinte am Konzert: ‚Unsere Lieder handeln oft von Tieren. Vielleicht deshalb, weil sie Menschen sehr ähnlich sind.‘)
Ehrlich gesagt, reicht eine CD nicht aus, die Kummerbuben schätzen zu lernen. Ein Live-Konzert bringt bedeutend mehr. Da tanzt Rumpelstilzchen im Kreis herum, die Ziehhar­monika und das Sax stimmen begeistert ein und der Schlagzeuger spielt für einmal nicht deshalb Schlagzeug, weil er Aggressionen loswerden möchte, sondern weil er Percussion liebt. Dabei sollen aber auch der Bassist und der vielseitige Gitarrist/Mandolinen-/Banjospieler nicht vergessen werden. Sie alle, sämtliche 6 Bandmitglieder (eben jene Kummerbuben, deren Name einer Kindergeschichte der Schweiz entliehen ist), tragen ihren Teil zum Polka-lastigen, trüben und düsteren Sound der Kummerbuben, der jeden mitreisst, bei. Und der Sound? Manchmal jazzig, manchmal eine feine, feine Prise Country, Folk und eine Handvoll Tom Waits. And last but noch least: Sie erhalten das alte, oft unbekannte Schweizer Liedergut. Mittels schweizerdeutschen Texten. Was sie auf der Bühne zudem einfliessen lassen (wenn sie sich mit ihrem Publikum unterhalten) zeugt ebenfalls von einem kreativen, wachen, ja intellektuellen Geist.
Fazit: Die Kummerbuben gehören zu den wenigen Bands, die fröhlich, ja glücklich machen, wenn man sie hört. Egal, ob’s Euch gut oder dreckig geht. Sie sind Medizin für die Seele.


Little Jane & The Pistol Whips
Room to Roam
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Die Leadsängerin macht hier den Höhepunkt. Ihr mutiger, starker Gesang macht die Faszination der Gruppe. The Pistol Whips haben sich 2008 in Montana gefunden. Ashly Holland, Gesang/Fiddle/Mandoline und Akkordeon tingelte vorher durch die Klubs der Gegend um Bozeman, komponierte Stücke und traf schliesslich auf Marcus Engstrom. Marcus ist für die Gitarre und die Resonator-Gitarre zuständig, während Jody Engstrom an der Gitarre und der Mandoline brilliert. Etwas später gesellte sich Russ Smith am Bass zum Ensemble. Gerade mal 5 Stücke bietet die Band auf ihrer CD an. Leider. Doch mit ihrem traditionellen Country Sound geben sie Einblick in das Schaffen von Künstlern, die Zukunft haben.



Whiskey Chimp
Barely Right Now
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Ich möchte nicht wissen, wie Whiskey Chimp ihre CD machten. Der Name verpflichtet. So muss z.B. ‚Tied Down‘ mit Hilfe einer gewissen Flüssigkeit entstanden sein. Trotzdem. Wer in „Smile As Big As Texas“ ‚reinhört, den überzeugt die Band. Zumindest ihre gelungene Mischung aus Honky Tonk, Bluegrass und Western Swing. Hillbilly, halt. Also keine falschen Hemmungen. Mit dem Wrack auf der CD Hülle haben wahrscheinlich nur die Innereien der Bandmitglieder etwas gemein.




County Boys
County Boys
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Die County Boys entwickelten ihren Sound vor Jahren in einer Kirche von Peterborough. Das Trio, bestehend aus Banjo, Gitarre und Bass fand einen kleveren Sound, der die Füsse Tanzen lässt. Dafür sprechen ihre 3-teiligen Harmonien und der Klang, der irgendwo zwischen einer Karotte und einer Scheibe Speck liegt. Hillbilly, Punk, Pop und Bluegrass sind den Jungs nicht fremd. Und sie bieten diese Musikrichtungen gekonnt ihren Zuhörern an. Anspieltipp: „Far Away“.



Joshua Peek
Central Texas Kid
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Würde man diesem vermaledeiten Schlagzeuger die Sticks aus den Händen reissen und sie durch Brushes ersetzen, wäre alles gut. Sehr gut, sogar. Beinahe. Denn der Sänger sollte die Stimme nicht fallen lassen.
Nur etwas für Nashville-Fans die von jenem Sound nicht genug kriegen können.



Adams & Cooley
Heartland Near & Far Away
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Dieser Mann klingt, als würde er die ganze Welt herausfordern. Vielleicht, ohne zu wissen, worauf er sich einlässt. Dabei besitzt er den lässigen Gesangsstil eines Guy Clark. Wenn man ihm zuhört, entspannt man automatisch. Selbst beim Easy-Listening von „All Of Me“. Der Stil ist schwer zu beschreiben. Manchmal handelt es sich um sentimentale Liebeslieder, die er aber auf eigenartige Weise interpretiert, manchmal geht es um typischen, einfachen Honky Tonk, den er aber auch nicht einfach so stehen lassen kann, dieser Adams.
Man spürt, der Mann hat Erfahrungen gesammelt. Verschiedene. Nicht nur bei Chip Davis und Mannheim Steamroller.




The Tikiyaki Orchestra
StereoExotique
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Welch schräger Sound! Bestens geeignet für eine Geisterbahn….. Polynesischer Pop der 50er, 60er Jahre. Unheimlich, aber auch spannend. Im Dunkeln wahrscheinlich nur für Unerschrockene geeignet. Doch für Parties gut genug. Lustig und anders, da fern von Country Musik. Dafür entdeckt man Surf neu.



Jennings and Keller
As The Universe Unfolds
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Und hier haben’s wir wieder mit einem echten Kunstwerk zu tun. Einem traditionellen, das über die Akustik wirkt. Und wie. Und durch die Worte. Auch hier näher an der Folk- denn an der Country-Musik.



Scott Birham
Something’s Wrong / Lost Forever
Erhältlich bei: http://www.bloodshotrecords.com

Dieser Mann hat viel Ahnung von Blues, Jazz und wohl auch einer speziellen Art von Swing. Auf You Tube existiert denn auch ein Video namens ‚Hit The Road‘, das den Verrückten live zeigt. Allerdings ziemlich wild. Erinnert sehr an Bloodshot Bill. Was zum Amüsieren, Leute. Wobei man die Kunst nicht vergessen sollte. Denn darum handelt es sich. Rebellensound. Für Aufmüpfige. Eine Ein-Mann-Truppe der Extraklasse.


Wayne Hancock
Viper Of Melody
Erhältlich bei: http://www.bloodshotrecords.com

Wie bereits angekündigt, hier die neue CD des Western-Swing/Hillbilly-Meisters. 2 Sampler stehen Interessierten auf der Bloodshot Records-Seiten zur Verfügung. Dabei kann ich Wayne-Fans beruhigen: Er hat sich nicht geändert. Kein bisschen. Er klingt noch immer wie King Hank. Let’s boogie!!!


ha ha tonka
7“ Single
Erhältlich bei: http://www.bloodshotrecords.com

Unglaublich, diese Band. Zuerst beginnen sie ein Stück mit einzigartigem Doo-Wop, dann setzt eine harte, rockige Gitarre ein. Im Video tanzt der Sensenmann, verwandelt einen Totenschädel ins Gesicht einer Frau. Die Jungs wirken wie Playmobil-Figuren. Es geht um Tod, Sünde, Weltuntergang. Und dies in Country-Rock Manier. Nichts für zarte Gemüter.



Dex RomweberDuo
Ruins Of Berlin
Erhältlich bei: http://www.bloodshotrecords.com

„A Picture Of You“ ist eines meiner Lieblingsstücke von Robert Gordon. Dex, auch er ein Sänger mit tiefer, starker Stimme, hat hier seine eigene Version, ohne jedwelche Rockabilly-Begleitung geschaffen. Auch nicht schlecht, doch lange nicht so gut wie Robert. Der Bass fehlt. Der Kontrabass.
Trotzdem bietet Dex viel, wenn’s um die Gitarre geht. Der Klang erinnert ein bisschen an Link Wray, ist aber bedeutend besser verständlich. Wenig Country, viel Rock’n’Roll. Und viel Party.


Babara Gurulé
Let The Spirit Descend
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Allen, die auf traditionelle Country Musik stehen, sei diese CD ans Herz gelegt. Die Songs sind allesamt religiös, die Stimme schwach, doch die Duetts sind umso stärker. Etwas zu viel Hall, etwas zuviel Sentimentalität……trotzdem hörenswert.


Sweet Potato Pie
Nothing's The Same
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Singfreudig und rassig eröffnen Sweet Potato Pie ihren Tonträger. Die jungen Leute konzentrieren sich auf Gospel, Bluegrass und Country. Hervor tut sich vor allem ihre Sängerin, obschon sie nicht die typische Bluegrass-Stimme besitzt.

Bandmitglieder sind: Sonya Stead (Gesang, Gitarre), Missy Pyne (Gesang, Mandoline), Crystal Richardson (Gesang, Banjo), Ashley Davis  (Fiddle) und Julie Brown (Bass):£

Stärke beweist die Songs vor allem in Stücken wie „Carolina Kisses“.


The Blue Canyon Boys
House Full Of Sorrow
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Web-Seite: http://www.bluecanyonboys.com/home.html
bzw.  www.myspace.com/bluecanyonboys  

Diese Boys haben den Sieg beim Telluride Bluegrass Festival 2008 verdient. Ihre engen Harmonien, der klassische Stil und der Gesang des Leadsängers sind eine Klasse für sich. Dabei bringt sich das grossartige Clawhammer-Banjo bei Titeln wie „I Want You To Want Me“ perfekt ein.


Jason Parchert
Beach Cowboy
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Danny Shirley von Confederate Railroad hatte diesen unheimlichen Swing in der Stimme.
Genau denselben wie dieser Mann hier, Jason Parchert. Der Sound ist zwar moderner, Richtung New Country ausgerichtet, doch selbst für Puristen wie mich gerade noch akzeptabel.


Michael Hurwitz and the Aimless Drifters
Cowboy Fandango
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Michael Hurwitz und seine Aimless Drifters offerien Western Swing in guter, alter Cowboy-Manier. Und wenn sie nicht gerade Western Swing anbieten, entscheiden sie sich für den traditionellen Country Sound. Der Mann, also Michael Hurwitz, hält sich zwar ab und an nicht ganz an die Melodie, wirkt aber trotzdem unterhaltsam und sympathisch.
Nun – Michael ist ein typischer Vertreter des Wyoming-Stils. Cowboy-Musik, eben.


The Calhoun Twins
Easy Come Easy Go
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Jack and Jerry Calhoun (echte Zwillinge) erblickten in Ann Arbor, Michigan, das Licht der Welt. Später zog ihre Familie nach Kissimmee, Florida.

Mit 11 Jahren begannen die Jungs zu singen und traten auf. Ihr Weg führte sie u.a. auch an die Grand Ole Opry. Aber sie sind auch in Europa, Südamerika, den Virgin Island, etc. zu sehen gewesen.

Shot Jackson spürte sie einst auf und brachte sie in die Music City, USA. Zusammen mit Pete Drake produzierte er die erste Veröffentlichung der Calhouns namens "Going To The Dogs".
Auf dieser CD sind vor allem Schnulzen untergebracht, etwa „Making Believe“. Unterstrichen wird der sentimentale Klang von typischem Gefiddle. Die rassigen Songs werden durch ein unausstehliches Schlagzeug, das nicht sehr kreativ ausfällt, zusammengeschlagen. Trotz allem steht die CD für Harmonien und einen Sound, der einst auf dem Gesang aufbaute.
Ein gelungenes Beispiel hierfür macht: „You Don’t Have Very Far To Go“.




Derek Warfield
The Bonnie Blue Flag
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Falls es noch irgendwo Johnny Horton und Jimmie Driftwood Fans gibt, werden sie sich am Sound von Derek Warfield ergötzen – zumal dieser noch mehr den irischen Klang durchsickern lässt. Klar, ist auch der obligatorische „Dixieland“ dabei – bei einem Mann, der einen Tonträger über den Südstaaten-Krieg aus Sicht der daran beteiligten Irländer macht, unabkömmlich.
Lustig, aber auch geschichtsträchtig.


Rusty York & Lonnie Mack
Dueling Banjos
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Diese CD mit 16 Bluegrass-Standards entstand 1973. Mit dabei: Rusty York - 5 String Banjo, Lonnie Mack – Gitarre, Jr Bennett – Fiddle und Vernon McIntire- am zweiten Banjo. Eine für Bluegrass-Fans unverzichtbare CD der Meisterklasse.


John Munnerlyn & Lee Jeffriess
Guitars in Perspective
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John Munnerlyn und Lee Jeffriess haben sich zusammengeschlossen, um einen Tonträger, bestehnd aus swingenden Original-Gitarren-Instrumentalnummern zusammenzustellen. Die Titel stammen aus den 40ern, 50er Jahren. Die beiden Jungs begeistern jedermann, der sich an heissen Gitarrenläufen und kühlen Melodien erfreuen kann.

John Munnerlyn spielt seit über 25 Jahren American Roots Music. Zuletzt war er bei den Haywoods, einem authentischen Rockabilly-Ensemble.

Lee Jeffriess indes wird ein moderner Meister der Steel-Gitarre (ohne Pedals) genannt. Er war bei Big Sandy and his Fly-Rite Boys.

Es ist nicht einfach, eine CD hinzulegen, die aus Instrumental-Nummern besteht, ohne dass sie langweilig wirkt. Diese beiden Könner begeistern von Anfang bis Ende. Ein geniales Meisterwerk, wunderschön produziert und fantastisch klingend.


Green On The Vyne
Ready For The Pickin‘
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Wieder eine Bluegrass-Truppe, die man sich im Wohnzimmer wünscht, so gut sind sie. Vor allem instrumental betrachtet sind Green On The Vyne eine Klasse für sich. Wenn auch „Too Far Gone“ (Emmylou Harris) gesanglich betrachtet noch viel intensiver ausfällt, als das Original. Und wer glaubt, es könne nicht NOCh getragener ausfallen, sollte sich von dieser Version hier begeistern lassen. ‚Leidenschaft‘ vermissen die bei Superstar und Musicstar doch immer…nun…hier ist sie. Die Echte, die Richtige. Und auch die Einzige – nämlich die, die von Herzen kommt.
Vielleicht, weil diese Leute hier weder einen ersten Platz, noch irgend ‚ne Auszeichnung erwarten. Sondern einfach ihr Ding machen. Das, was sie können. Und das, was sie wollen.



Gary Shiebler
Ghosts of Route 66
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Gary Shiebler ist ziemlich klever. Weil er sich nicht festlegen will. So vermischt er auf ganz einzigartige, spannende Art und Weise traditionelle mit moderner Country Musik. Und hält sich oben auf dem Grat, ohne ein einziges Mal auf eine Seite auszurutschen. Vielleicht liegt’s ja auch einfach an der Produktion, die jedem Instrument seinen Freiraum lässt, ohne eines vorzuziehen.
Eine sehr schöne und entspannte CD.


The Hoyle Brothers
Don’t Leave Yet
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Wenn der Sänger eine langweilige Stimme hat, muss die Musik noch lange nicht langweilig sein. Zumal, wenn sie aus Honky Tonk besteht. Hochstehende klassische Country-Musik – ein spezielles Highlight macht „Anita“.
Stark.



The Corduroy Road
Just One Drop
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The Corduroy Road machen rassige, für weite Autoreisen bestens geeignete, Country Musik.
Ein bisschen erinnern sie an Country-Hippies wie Gram Parsons, wenn auch nicht vom Stil her. Tja. Der Stil. Country Musik mit Folk? Liegt’s an der Mundharmonika? Was immer es ist……Die Musik macht Spass. Grossen Spass…..Schade, sind’s nur 5 Songs, die Corduroy Road anbieten.