John Hartford, Tony Rice & Vassar Clements
Hartford Rice and Clements
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Alle Aufnahmen sind zwischen 1988 und 1990 entstanden. Die ‘alten Musiker’ lernen die Jungen scheint die Devise zu sein. Sicher nicht absichtlich, doch wer reinhört, dem wird bewusst, dass diese 3 zusammen Bluegrassmässig schwer zu schlagen sind. Einmal mehr verneige ich mich vor allem vor dem Mark Twain Fan, John Hartford. Wobei auch Vassar Clemens mit “
My Baby's Gone”, einem der besten Louvin Brothers Songs, glänzt.


Wildwood Valley Bos
Lost Highways and Treasured Memories
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Eine junge Bluegrass Band, ganz in der Tradition der grossen Meister. Auf Harmonie geeicht, haben sich die Jungs 14 ausgezeichnete Songs ausgesucht, die ihr Können nur bestätigen. Schön ist der Titel “A Born Ramblin' Man”. Und dank dem tollen Hank Williams Stück “Lost Highway”, mit dem sich die Gruppe ausblendet, klingt sie noch lange in den Ohren der Zuhörer weiter.


Charlie Kuchler
Main Squeeze
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Charlie Kuchler steht für die Swamps von Florida. Schliesslich gibt’s die nicht nur in Louisiana. Und das beweist der Mann hier. Manchmal klingt er wie die Bellamy Brothers mit Akkordeon, manchmal einfach nur nach Cajun, ab und an nach Rock’n’Roll…..Spass machen seine Songs alle mal. Gut für die Party.

E. Frank Murphy
Still Howlin’ – Lone Wolf 5
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Country Rock, echter Country Rock, hat in letzter Zeit nicht viel von sich reden gemacht. E. Frank Murphy weiss dies zu nutzen. Er klingt rebellisch, bewegt sich zwischen Country und Rock, ohne je nach Kommerz zu klingen. So greift er denn ungeniert zu Sax, Klavier, Chor und einer feinen Prise Rock’n’Roll. Gut. Eignet sich ebenfalls zum Feiern.



The Tallboys
Hang it on Your Door
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Für jeden Traditionalisten bin ich dankbar. So schätze ich denn vor allem solche Musiker wie die Tailboys, die zwischen Keltik, Old-Time und Bluegrass einen Polka hinlegen, der sich sehen lässt……. Grossartig. Allen voran die Fiddle.


The Tallboys
Rubber Dolls
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Die zweite CD der Tallboys steht der obigen in keinem Stück nach. Genial.


The Tallboys
Wild Hog
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Die CD ‘Wild Hog’ ist 2005 live am Old Time Gathering in Portland entstanden:


The Dad Horse Experience

Dead Dog On A Highway
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Schräg ist hier nicht nur das Cover, sondern die ganze CD. 13 Songs, die CD Baby ‘Keller-Gospel’ nennen. D.h. der Sänger Rispelt, singt falsch und das Banjo dazu zaubert ein breites Grinsen selbst auf das mürrischste Gesicht. Ich mag Menschen, die über sich selber lachen können. Und ich mag die hier, mit ihrem irren Humor, dem rebellischen Gesang und dem Karussell-Sound.


John Dartnell
Dreams and Schemes
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Irgendwie passt der CD-Titel zum Bild. Hört man in den Tonträger ‘rein, ist man erstaunt. Hier hat man es keineswegs mit einem Hillbilly oder einem Old Timer zu tun. Die Musik klingt frisch, leidenschaftlich. Der Mann weiss, was er will. Die Kombination des englischen Sängers/Songwriters John Dartnell mit dem in Kalifornien beheimateten Gitarristen Don Strandberg hat Wunder bewirkt.


David Moore
The Hillbilly Stroll
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Diese Band ist unglaublich stark. Die Knaben aus West Viriginia zeigen, worum’s beim Rockabilly / Hillbilly geht.


Lucky Tubb & The Modern Day Troubadours
Damn The Luck
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Seit ich diese CD mein Eigen nennen darf, bereue ich es, nicht an das Konzert von Lucky Tubb in der CH gegangen zu sein. Tempis. Wir trafen erstmals auf ihn in Gruene, wo der Lone Star Record Shop nicht nur seine CD’s, sondern auch seine T-Shirts, seine Super-Jacke und ein Hemd verkaufte. Im Auto haben wir uns dann den Tonträger ‘reingezogen. Wer auf Hillbilly steht bzw. die traditionelle Country Musik ist mit Lucky bestens beraten. Hier ist einfach alles authentisch – genau wie bei seinem Freund, Wayne Hancock. Glücklicherweise sind keine Western Swing Wurzeln zu entdecken. Der Junge hält sich an die Musik seines Verwandten, Ernest Tubb. Rebellisch klingt er dennoch. Und ach, so GUT!!!!


Delta Bombers
Howlin’
Erhältlich bei: www.wildpresents.com/fr

So unspektakulär, ja Anfängerhaft die CD aussieht – sie ist durchwegs ein Reinhören wert. Ehrlich gesagt, hätte ich dem Tonträger aber keine Chance gegeben. Doch nachdem wir die Delta Bombers in ihrer Heimatstadt Vegas live erlebten, muss ich sagen: Unbedingt ‘reinhören. Der Sound ist einmalig. So satt. So aufmüpfig. Und so gut – ausgezeichneter Rockabilly. Und: Wem’s die Jungs angetan haben, dem sei gesagt: Sie kommen nach Europa…..


Gurf Morlix
Blaze Fooley’s 113th Wet Dream
Bessere Kritik unter: http://www.hooked-on-music.de/CD-Reviews3
/Gurf_Morlix/Blaze_Foleys_113th_Wet_Dream.html?band_id=3295
bzw. unter: http://www.chill-music.net/chillblue-rose/chillblue-rose-mailorder/827-gurf-morlix-blaze-foleys-113th-wet-dream
Erhältlich bei: www.amazon.de

Nach dem Kauf der CD legte ich sie 2 Tage später im Auto auf einer Fahrt in Austin ein. Hätte ich besser nicht getan. Vielleicht hatte ich einen schlechten Tag, vielleicht haben die Bayer Tabletten (gegen Rückenschmerzen) zu Depressionen geführt (davor warnt in den USA das Fernsehen bei Schmerzmittel): Auf jeden Fall musste ich die CD stoppen, heulte ich doch wie ein Schosshund. Doch nicht, weil sie so schlecht war, sondern weil sie so wunderschön ist. So liebevoll. Ein grossartiges Tribut von einem genialen Musiker an einen ebensolchen. Man merkt, dass sich die zwei Männer sehr nahe standen – die Liner-Notes weisen aus, dass sie gar miteinander auftraten, ja dass Blaze bei Gurf Unterschlupf suchte.
Und: Die CD macht Lust auf mehr. Auf den echten Blaze Foley….


Blaze Foley & The Beaver Valley Boys
Cold, Cold World
Erhältlich bei: www.amazon.de

Da ich auf Blaze Foley durch Gurf Morlix stiess, Erklärung s. oben, wusste ich nicht , für welche CD ich mich entscheiden sollte. Also nahm ich diejenige, die meiner Stimmung entsprach und nach Bluegrass klang. Übrigens gibt’s da tatsächlich Bluegrass-Gospel-Nummern zu entdecken.

Wer glaubt, Gurf sei gut, der kriegt’s hier mit einem noch Besseren zu tun. Ob das an der Lebenserfahrung liegt (ich denke, Blaze war älter), an dem harten Leben, der Liebe zur Musik, dem Talent, einer gewissen Besessenheit oder dem Wunsch, sich selbst mit authentischen Songs zu therapieren, sei dahingestellt. Blaze ist The ‘real deal’. Ein Texaner, wie er echter, tiefgründiger und ironischer wohl kaum sein kann. Ein Songwriter der Superlative.


Asylum Street Spankers
Spanks for the memories
Erhältlich bei: www.amazon.de

Auch diese Band stand lang auf meiner Wunschliste. Zu lange, wahrscheinlich. Denn: Kurz bevor wir nach Austin kamen, gingen sie auf Abschiedtournee. Zu schade. Denn diese CD beweist ihr fantastisches Können. Dieses reicht von Swing, über Jazz bis hin zu akustischen Country Klängen. Was ich am meisten mag, ist der Humor der Band. So löst denn ein Song für Frauen denjenigen für Männer übergangslos ab. Schade um das Ende der Band.


The Lustre Kings
Way Out There
Erhältlich bei:
www.amazon.com (Sampler)

Die Lustre Kings waren die dritte Band in Las Vegas, die mich beeindruckt hat.
Sie sind seit ca. 3 Jahren die Begleitgruppe von Wanda Jackson. Was nichts besagen, will. Und doch war ich erstaunt, denn mit einer typischen Rockabilly-Band habe ich bei ihr nicht mehr gerechnet. Denkste. Mit meinem Lieblingsschlagzeuger Marshall Scott Warner waren sie in Las Vegas ganz vorne dabei. Denn alle Mitglieder der Gruppe waren gleich stark: Mr. Gamsjager’s Gitarrenspiel lässt aufhorchen, der Bassist ist absolute irre und sieht gar nicht nach Rockabilly aus und Marshall – nun ja. Es gibt noch Schlagzeuger, die spielen können. Für das Ensemble spricht auch Deke Dickerson in den Linernotes.

Anspieltipp: “Way Out There”, eine Art Doo-Wop Rockabilly.

 
The Buzzards
The Grand Buffet
Erhältlich bei: www.amazon.com (Sampler)

Auf die Buzzards freute ich mich in Vegas, weil sie auf der CD eine Mundharmonika einbauten. Denkste. Nichts da. Kein Blasinstrument. Dafür purer, guter Rockabilly. Nun ja – das abgeänderte 5-Gang-Menü gefiel uns ungeachtet. Doch ich denke, diese CD hier wird der Band nicht gerecht. Wynn Stewart’s “Long Black Veil” war live grossartig. Hier ist die Schlussnummer, “The Road To Hell” einiges besser. Witzig war und ist (hier auch) die Batman Titelmelodie. Die macht Spass.



Vi Wickam
Long Time Comin’
Erhältlich bei:
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Ein wahres Meisterstück.
Nicht nur musikalisch, sondern auch von der Qualität der Aufnahmen her betrachtet. Mal jazzig, bluesig, dann wieder im traditionellen Bluegrass-Stil, doch immer mit Kanten und Ecken versehen. “Rainbow Connection”, das zweite gesungene Stück, wirkt mehr als zerbrechlich.


The Real Macaws
Standing Alone
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Wie eine moderne Version der Nitty Gritty Dirt Band. Manchmal vielleicht eine Spur zu rebellisch, zu kommerziell. Eine Gratwanderung, sozusagen. Doch eine, die’s in sich hat – mit Schlagzeug, aufmüpfigem Gesang und eine noch erträgliche Prise Nashville.


Old Sledge
Don’t Let Your Deal Go Down
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Nun – sagen wir’s mal so: Old Sledge wird schon nicht zu kurz kommen. Dafür ist die Band zu gut. Faszinierend ist zum Beispiel “Undone in Sorrow”. Sehr, sehr beeindruckend. Und sehr tiefgründig. Die verminderten Akkorde und der lasche, eigentümliche Gesang des Mädchens haben einen ganz besonderen Reiz. Mir gefällt die Frische dieser Bluegrass-Bands und die Auswahl der Nummern, z.B. das wunderschöne “Ain't No Ash Will Burn”. Selbst, wenn die Gruppe traditionelle Stücke anbietet – sie macht sie jeweils zu völlig eigenen Titeln. Das gefällt mir.


Porchlight Smoker

Porchlight Smoker

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Auch hier eine erstaunliche Band. Mit String Band Sound. Der Gesang macht Laune, die Instrumentierung ist Klasse. Nur 10 Stücke. Doch die haben’s in sich.


Al Harris & Tom Richards
The Ballad of Kate Shelley
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Dieser Tonträger eignet sich nicht nur für Eisenbahn-Fans. Zart ist er, aber laute Töne sind manchmal völlig unnötig. Etwa hier. Manchmal etwa bei “Mobile Line”, scheint der Gesang kaum erträglich zu sein. Dann nimmt man sich selber bei der Nase und sagt sich: Ist das die Voraussetzung für etwas, das gut ist? Ne. Das hier hat auch mit schrägen Noten und akustischer Begleitung ‘was…vielleicht eher für ruhige Stunden, doch wer brauchte keine Musse?


Calamity & The Owl
The Hot Trash Sessions
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Wenn das da Trash Sessions sind – wie klingen wohl die ernsthaften? Die Brüder Jared und Joshua Killfoil kommen aus dem Red River Valley, nordöstlich von North Dakota. Ihre Musik spricht von Leidenschaft, Freude am Leben – und an der Bluegrass Musik.


Jim Burnevik
The Band in My Head
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Unglaublich rassig und temperamentvoll – ganz, wie das CD Cover, kommt die Musik von Jim Burnevik einher. Fiddle, Schlagzeug, Perkussion und aufsässiger Gesang – das ergibt die gelungene Mischung, die hier zu finden ist. Ab und an findet sich ein Titel wie “Kick It Hard” – Nashville Style. Wieso, sei dahingestellt. Wenn Jim Burnevik sich denkt, keiner würde sonst die CD kaufen, irrt er sich gewaltig. Sie wäre besser ohne solch überflüssige Songs.


High Heart
Your Heart is a Muscle the Size of Your Fist
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Genial finde ich vor allem das letzte Stück, “Boneyard Train”. Dort mag ich einfach alles. Den Kanon, die einzelnen Stimmen, die sich schliesslich im Chor vereinen. Dann die einsam klingende Fiddle, die das ganze immer wieder auf den Höhepunkt bringt, um dann zu fallen…. Welch Stück! Aber auch das langsame, sentimentale “No Moon” ist gelungen. Müsste ich einen Song nennen, den ich nicht mag, wär’s “Test My Luck”. Und das auch nur, weil ich den Titel nicht einordnen kann bzw. weil er mir zu jazzig ist, so experimentierfreudig.

Trotzdem muss ich die Jungs loben. Grossartiger Folk!


Andy Vaughan and The Driveline
Long Gone
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Ein Name wie Vaughan verpflichtet. Nicht unbedingt zum Standard, doch zur Qualität. Andy Vaughan schafft es in meinen Augen nicht ganz, den Namen mit Qualtität in Verbindung zu bringen. Der Sound ist, auch wenn er als Honky Tonk verkauft wird, zu modern, zu lasch, der Gesang hält sich nicht immer an die Melodie. Und auch wenn Waylon’s Name hier fällt und auch King Hank erwähnt wird (“So Help Me Hank”) eignet sich die CD höchstens für Line-Dancers und Nashville-Fans.
Da ist mir Lucky Tubb näher. Tja. Gut aussehen ist eben nicht alles.


Eagle McCall
The Spirit of '76
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Ob man nun der Stimme Eagle McCall’s lauscht oder durch das ausgezeichnete Fingerpicking der akustischen Gitarre angezogen wird – der Künstler nimmt einen von der ersten Note an für sich ein. Die Stimme ist diejenige eines erfahrenen Songwriters, die Musik hält sich sehr zurück, unterstreicht hier nur das Können des Interpreten. Schön.



Johnny Hatton

Johnny Hatton's Gospel Bop

Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Ohne negative zu klingen: Rockabilly zeichnet sich nicht unbedingt durch Originalität aus. Dafür ist er zu gradlinig. Aber Johnny Hatton hier, vor allem sein Titelstück “Gospel Bop”, ist unbedingt kreativ. So verbindet er denn gekonnt Doo Wop mit Rockabilly und Rock’n’Roll. Kann sein, dass die Mischung nach einer Weile Eintönig klingt, zumal Johnny kein besonders guter Sänger ist. Dafür ist sein “Racing With the Devil” kein Abklatsch von Gene Vincent’s bekanntem Song, sondern ein ganz eigenes Stück, voller Rebellion und einer Spur Psychobilly. Die CD macht Spass, wenn sie auch ihre Schwachstellen (z.B. das hässliche “Come To Jesus” hat).


Villain Family
The Beatin' Horses EP
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Mag sich noch irgendwer an den grossen Hit/das Video von Fairport Convention erinnern? Lange, nachdem Sandy Denny, die Sängerin der Band, das Zeitliche segnete, startete die Band auf MTV noch einmal durch. Wenn ich die vier Stücke der Villain Family anhöre, werde ich stark daran erinnert. Derselbe Drive, dieselbe Energie, derselbe mutige, starke Gesang…. Da hofft man bald auf eine vollständige CD.


Johnny Law & The Pistol Packin’ Daddies
Doggin’ It Home
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Wer Lucky Tubb’s CD “Damn The Luck” kennt, dem wird die Ähnlichkeit mit dem Cover von Johnny Law auffallen. Nun – Tradition ist wohl beiden Künstlern ein Anliegen. Trotzdem klingen sie verschieden. Dieser hier, Johnny Law, kennt Songs wie das Geniale “Sweet Girl”, das er zwar authentisch singt, durch die Begleitung aber einen eigenen Rockabilly-Touch hinzufügt. Auch “Blue Moon Of Kentucky” klingt weder nach Elvis, noch nach Bill Monroe. Durch den Kontrabass jedoch sehr nach Rockabilly. Wer bei “Tennessee Zip” einen typischen Nashville Song vermutet, der hat wohl dem Tonträger nicht richtig zugehört…denn wiederum offeriert Johnny Law tollen Rockabilly. Der letzte Titel, die Bluegrass-Nummer, “Little Cabin On The Hill” ist eine gelungene Mischung aus Hillbilly und Rockabilly. Alles in allem etwas für Rockabilly-Fanatiker, die auf den ursprünglichen Sound stehen und die Qualität eines Johnny Law zu schätzen wissen.


The Casanova Boys
Rogues Road
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Originelle, akustische Musik, die von Harmonien lebt. Und von genialen Einfällen. Das Clawhammer Banjo wirkt, der Gesang kann mit der Qualität der Musik gleichziehen. Spitze.


Kevin Anthony
Old Time Cajun Music
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Keine Musik kann so fröhlich und ausgelassen, dann wieder so todtraurig und sentimental wie Cajun Musik sein.

Und Kevin Anthony beweist das hier. Mittels Waschbrett, Fiddle und temperamentvollem Gesang.


Phantoms of The Opry

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Die hier vorliegende CD entstand in einem alten Wohnzimmer in Kansas City. Alle benutzten Instrumente waren bedeutend älter als die Bandmitglieder. Das Equipment stammt aus den sogenannten Goldenen Ära. Dadurch klingt die CD völlig authentisch. Hinzu kommt der Wayne-Hancock-mässige Gesang. Entstanden ist dadurch eine erstaunlich gute Hillbilly-CD, nicht ohne Western Swing Einschlag.


The Dad Horse Experience
Too Close to Heaven
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Mensch, ist dieser Typ originell! Und mutig! Und frech! Und er benötigt dazu nichts anderes als ein Banjo…. Dad Horse Experience macht Spass. Und Freude. Und – kommt aus Deutschland.


David John & The Comstock Cowboys
Break it to the Cowboy
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Tatsache ist: David John und die Comstock Cowboys würden ausgezeichnet in einen modernen Western passen. Zwar klingt ihr Sound modern, trotzdem liegt ihm Western Swing und traditionelle Country Musik zu Grunde.



Tommy Miles &
Gritz-N-Gravy
I Got All That I Want
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Schön, der Honky Tonk von Tommy Miles. Weniger gefällt mir der Einsatz der Orgel und manchmal ist auch das Schlagzeug aufdringlich. Der Gesang ist mittelmässig, doch nicht unangenehm.

Country Musik aus Kalifornien.


Cow Island Music
P.O. Box 1 / Various
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Ich wundere mich immer wieder, wie gut Leute Americana-Sampler zusammenstellen. Entweder erfreut man sich hier an einer Piano-Version von “Me and Bobby McGee”. Man ergötzt sich an der Western Swing Hymne auf die Hauptstadt Texas’, “Austin, Texas, U.S.A.” oder man schmilzt beim Honky Tonk “Please Don't Stop Lovin' Me” einfach dahin…..

Ein toller Sampler, der in jede Sammlung von Liebhabern der authentischen Country Musik gehört.


Red Jenkins
Neon Bible
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Anbei noch einmal eine wunderschöne Honky Tonk CD. Von einem Schweden dargeboten. Und das nicht schlecht. Zwar hört man, dass der Tonträger in unserem Zeitalter entstanden ist, trotzdem ist er nicht schlecht geworden. Nicht zuletzt, weil sich Künstler wie Johnny Bush, Bill Green, Augie Meyers und Charlie Walker daran beteiligt haben.

Ralph Lewis & The Sons of Ralph
Mountain Boys
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Eine faszinierende Bluegrass-Arbeit liefert Ralph Lewis zusammen mit seinen Söhnen hier ab. Voller Leidenschaft, Temperament und Können. Vermutlich wird’s die Band nie in die Hitparade schaffen. Doch dort tummelt sich mittlerweile vorwiegend der Durchschnitt. Ralph Lewis hat Besseres verdient.


JJ Guy
Old Time Dance Album
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

JJ Guy’s CD ist gemacht für verliebte Paare, die gerne Tanzen. Zu instrumentaler Musik im Old Time Stil, wohlverstanden. Doch nicht nur Waltzes bietet der Mann, auch Polkas.



Red Jenkins
The Bartender
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

Auch hier geht’s um eine moderne Honky Tonk Scheibe. An der sich Leute wie Joe Sun, Merle Kilgore, Billy Yates, Melba Montgomery und Ed Bruce beteiligten. Schön, wenn auch ab und an etwas zu steril.


David Hartley & John Stannard
Amarillo By Morning
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)

40 Jahre haben die beiden Künstler aus England benötigt, um ihren Tonträger fertigzustellen. Hat sich aber auch gelohnt. 11 traditionelle instrumentale Country-Songs, die nie langweilig werden. Elektrisch.