CD
NEWS Januar 2011 Teil 2

The Hillbilly Gypsies
Live at Oats With Extra Gravy
Erhältlich bei:
http://www.thehillbillygypsies.com/merch.htm
Ich denke nach wie vor, gute Musik kann keiner nach dem Aussehen ihrer Musiker
/ Musikantinnen beurteilen. Viel mehr gilt für mich persönlich, je einfacher
die Leutchen aussehen, je mehr Latz- als kaputte Jeanshosen, desto besser
(Ausnahmen gibt’s überall). Und auch wenn dem weiblichen Mitglied der Hillbilly
Gypsies ein gewisser Glamour nicht abgesprochen werden kann, so muss doch in
erster Linie ihrer Stimme Rechnung gezollt werden. Songs wie „Mama’s Hands“
sprechen für das Mädchen. Richtig aufdrehen kann die Band in Sachen Harmonien.
Da geht die Post ab. Und die Songauswahl, mal abgesehen von Standards wie „Foggy
Mountain Breakdown“ ist gelungen.

Big Hungry Joe
Hillbilly Hayride
Erhältlich bei:
www.cdbaby.com (Sampler)
Web-Seite: http://www.bighungryjoe.com/
Bei Big Hungry Joe täuscht der Sound. So glaubt man denn sofort zu wissen,
woher die Truppe kommt: Aus den Appalachen. Das Clawhammer Banjo und die
ausgewählten Stücke („Liza Jane“) sprechen dafür. Doch wie sagt man so
schön: Irren ist menschlich. Die Old-Time Band kommt nämlich aus Europa. Aus
Dänemark, um genau zu sein.
Eine geniale Arbeit. Tadellos.

David Moore
The Hillbilly Stroll
Erhältlich bei:
www.cdbaby.com (Sampler)
Ganz ehrlich: So lasse ich mir Rockabilly gefallen. Oder: Besser kann
Rockabilly nicht sein. Alleine der Gitarrist ist ein Picking-Genie.
Es gibt auch europäische Gruppen, die mit ihrem eigenen Plattenstudio dick
auftragen. Nur: Die sind nicht annähernd so gut wie David Moore mit seinem
„Oldschoolrockabilly“.

Ken Curtis & The Novelty Aces
Radio & Recording Rarities, Volume 39
Erhältlich bei:
www.cdbaby.com (Sampler)
Ken Curtis dürfte all
jenen bestens bekannt sein, die vertraut mit der Western Serie Rauchende Colts
sind. (Auf
amerikanisch: Gunsmoke). Ken hatte 11 Jahre lang die Rolle des Festus (Haggen)
inne. Begonnen hat er aber als singender Cowboy beim Radio. (Er war ja auch
Mitglied der Pioneers). Was er hier beweist.
10 Aufnahmen, die klar stellen, dass der Mann nicht nur schauspielern konnte.
Zum Mitsingen geeignet.

Chris O. Murphy
Friendish Thingies
Erhältlich bei:
www.cdbaby.com (Sampler)
Die Qualität der Aufnahmen mag zwar zu wünschen übrig lassen, doch die Musik hat
was. Der Junge aus Brooklyn macht vielen was vor…vor allem, wenn es um
akustische Aufnahmen geht. Die 6 Nummern machen Lust auf mehr. Chris O. Murphy
hat keine Angst vor Gefühlen, Sentimentalität oder davor, traurige Songs
anzustimmen.

Mark Erelli
The Hillbilly Pilgrim
Erhältlich bei:
www.cdbaby.com (Sampler)
So ganz warm werde ich mit Mark Erelli nicht. Seine Stimme ist mittelmässig und
sein Hang zum Western Swing kommt meinem Geschmack nur bedingt entgegen. Vor
allem mit den tiefen Tönen hat der Knabe so seine Schwierigkeiten. Dafür sind
Songs wie „Troubadour Blues” durchwegs gelungen.

Carrie Nation And The Speakeasy
Erhältlich bei:
www.cdbaby.com (Sampler)
Blasinstrumenten gegenüber bin ich eher skeptisch. Doch ich finde es amüsant,
wie Carrie hier Trompeten einsetzt. Witzig ist auch, dass der Typ nicht aus New
Orleans kommt, sondern aus Kansas. Manchmal klingt der Sound ein kleines
bisschen nach Karneval, doch das rassige Banjo lenkt schnell davon ab und
Carrie Nation’s Stimme zieht die Aufmerksamkeit auf sich dank ihrer
rebellischen, rauen Art. Wenn er lasch wird, etwa bei „Got Some Walkin to Do”, einem
Dixie-Stück, ist er grossartig und was ganz, ganz Spezielles. Nicht
vergleichbar mit wem auch immer. Das imponiert mir.

Ron Ely
Erhältlich bei:
www.cdbaby.com (Sampler)
Der Mann aus Kalifornien hält viel von Keltik. Titel wie „Wild Rover“
oder „Little
Buddy” sind denn auch mehr als
gelungen. So melodiös wie John Denver. Und beinahe so schön.

Peter MacDougall
Broad Broad
Erhältlich bei:
www.cdbaby.com (Sampler)
Peter’s Nummer „Don't You Turn Back” finde ich absolute genial. Bei diesem klassischen Country
Song stimmt die Melodie, die Begleitung, die Harmonien sind perfekt und die
Worte sind auch nicht ohne. Dafür wäre das Titelstück, “Broad Road”,
wäre da nicht Peter’s Stimme, ein ‘normales’ Country Pop Stück. Der Kanadier
kann unbedingt singen und besitzt gleichzeitig etwas eckiges, etwas
rebellisches, das unbedingt für ihn spricht.
Religiöse, traditionelle Country Musik inclusive Piano, Steel-Gitarre und
Fiddle.

Donald Lee Nuckes, jr.
Broken Dreams
Erhältlich
bei:
www.cdbaby.com (Sampler)
So traditionell, wie das Cover aussieht, zeigt sich Donald Lee Nuckes. “Shadows
On the Walls” zeigt einmal mehr, dass die Bluegrass Wurzeln in Virginia
ziemlich tief sind. Wunderschön, nicht nur durch die Harmonien. Donald’s
Grossmutter brachte ihm das Spiel auf der Fiddle und dem Banjo bei.
Normalerweise tritt Donald mit der Chesham Creek Band auf. Seine CD ist jenen
Menschen gewidmet, die während der grossen Depression umgesiedelt wurden, um
dem Shenandoah National Park Platz zu machen. Ebenso widmet Donald seine Arbeit
all jenen Virginianern, die während des Krieges oder in harten Zeiten um’s
Überleben kämpfen mussten bzw. müssen.
Eine liebevolle gestaltete, qualitative äusserst hochstehende CD. Hut ab.

Don Crewe
On The Rock
Erhältlich
bei:
www.cdbaby.com (Sampler)
Man sieht diese Männer direkt vor sich, auf dem Boot, beim Fischen…. Schöne
Folkmusik, mit Chor, aus Neufundland. Auch hier ist der keltische Einschlag
offensichtlich.
„On The Rock“ hat Chartpotential. Wenigstens für mich.

Bake West
Hunter's Roost
Erhältlich bei:
www.cdbaby.com (Sampler)
Bake West’s Sprechgesang ist so düster….Da friert’s einen selbst vor dem
Kamin….. Nicht zu verkennen ist die musikalische Begleitung, allen voran das
Piano, das stets auf den Gesang von Bake zu antworten scheint. „Down South
In Mexico“ klingt wie ein mexikanischer Dixie, mit den Trompeten und dem
Refrain. Wenn man diesem Mann zuhört, kann man nicht aufhören zu grinsen.
Sicher wirkt Bake West noch lustiger, wenn der Alkoholpegel relativ hoch ist.
So, im nüchternen Zustand, bleibt nur, den Interpreten für die rassigen
Tempowechsel, die Stimme, die eigentlich keine ist und den Mut, einen solchen
Tonträger zu schaffen, zu bewundern.

Ruby Ann
Train
To Scanville
Erhältlich bei:
www.rootscd.com/rockabilly_q_t_6.php#rubyann
Ruby Ann muss man live erlebt haben. Ihr Temperament ist mitreissend, ihre
Stimme gehört zu den Besten der heutigen Rockbilly-Ladies. Hier, auf ihrer
aktuellen CD, wirkt sie dennoch etwas langweilig. Mit ihrer Version von „Dynamite“
(Brenda Lee) bin ich überhaupt nicht einverstanden. Hier klingt irgendwas
definitiv falsch. Keine Ahnung, was es ist, doch der Tonträger ist enttäuschend.
Manchmal stimmen Musik und Gesang einfach nicht überein. Stark ist „Eeny-Meeny-Miney-Moe”
und auch bei “The
Big Bounce” besitzt die Lady genügend Temperament, um den Titel authentisch
‘rüberzubringen.

JD McPherson feat. Jimmy
Sutton & Alex Hall
Signs
& Signifiers
Erhältlich bei:
www.rootscd.com/rockabilly_q_t_6.php#rubyann
Darf ich vorstellen? JD McPherson wird dieses Jahr am Hangar Rockin‘ (Schweiz)
auftreten. Hoffentlich ist Jimmy Sutton (Kontrabassist) dabei. Als Rockabilly
würde ich den Stil nicht unbedingt beschreiben. Dazu ist er zu kompakt. Die
Stimme ist zwar nicht schlecht, denn auch sie strotzt vor Temperament. Doch
liegt der Junge wohl eher auf Fats Domino’s oder Little Richards Linie, als
dass er in die Fusstapfen eines Johnny Burnette’s tritt. Nicht schlecht, doch
eher Rock’n’Roll. Erinnert an Big Al Downing. Irgendwie.

Johnny Burnette & The Rock’n’roll Trio
Shattered
Dreams
(The
Rise & Fall Of The Johnny Burnette R&R Trio)
Erhältlich
bei:
www.rootscd.com/rockabilly_q_t_6.php#rubyann
Noch heute wird das geniale Burnette-Trio von Rockabillies auf der ganzen
Welt kopiert. Und kaum einer kommt an die Burnettes heran. So wurden denn Songs
wie „Tear it Up“ xmal aufgenommen, ebenso „Midnight Train“.
Nicht nur
Rockabilly, auch sentimentale Stücke, ja sogar Big Band Sound beinhaltet die 29
Stücke fassende CD. Ein MUSS für jeden, der die Wurzeln des Rockabillys kennen
lernen möchte.

Dollar Bill & His One Man Band
Erhältlich
bei:
www.cdbaby.com (Sampler)
Single-CD’s zahlen sich nicht aus. Diese hier hoffentlich schon. Der
unglaubliche Rhythmus, der englische Sänger, der anscheinend durch ein Megaphon
singt („Garage Rock“) und das Super-Stück…..spricht alles für sich.

Bob!
Darrel Higham
Erhältlich bei:
www.cdbaby.com (Sampler)
Der Ehemann von Imelda May hat genauso wenig Country am Hut wie seine bessere
Hälfte. Er scheint sich lieber in Swing zu verlieren…und seinem Idol, Eddie
Cochran zu frönen. Gesangsmässig kann er seinem Idol nicht die Stange reichen,
aber als Gitarrist macht er sich echt gut. Rockabilly & Swing vom Feinsten.
Am Besten stellt sich der Junge bei Songs wie “Love Charms” hin. Am
Wenigsten gefällt mir “Tennessee Rock 'n' Roll”, das ich von Bobby Helms
kenne. Da stellt sich der Londoner selbst in Frage. Das müsste nun wirklich
nicht sein.
The Shakedown Combo
Burnt Out Hot Rod Car
Erhältlich bei:
www.cdbaby.com (Sampler)
Ich will jetzt nicht behaupten, da wo Danny B Harvey seine Finger im Spiel hat,
käme ‚was gutes dabei raus. Aber hier hat er sich echt Mühe gegeben. Obwohl ich
Damen, vor allem Rockabilly Damen, gegenüber eher skeptisch bin, kann sich
diese Lady hier sehen lassen. Vorderhand mag ich mal ihre Tonlage. Dann ihr
Temperament. Und die Kanadierin lässt sich doch tatsächlich bei keiner Schwäche
erwischen. Manchmal grenzt der Rockabilly an Psychobilly, doch gut ist die
Musik allemal. Und wie gesagt: Die Sängerin eh.

The Dyes
Erhältlich bei:
www.cdbaby.com (Sampler)
Obschon ich mich mit dem Stil (Psychobilly) dieser Band nicht unbedingt
befreunden kann, muss ich die Lady doch für ihre erotische Stimme bewundern.
Wenn das Mädchen so aussieht, wie es singt….sind in Chicago ihre Konzerte
sicher jeweils ausgebucht….. Trotzdem: Nummern wie „I Don't Know” möchte ich hässlich nennen, während solche wie “Don't
Toy With My Heart” klasse sind. Grossartig ist die Schlussnummer: “A Man
To Hold” da kommt noch sowas wie Country ‘rüber.

13 Cats live in Las Vegas
Erhältlich bei:
www.cdbaby.com (Sampler)
Wer die Stray Cats mag, kann an dieser CD nicht vorbeigehen. Danny B. Harvey
& Slim Jim Phantom gehören zu den 13 Cats. Und solange Slim Jim nicht singt
(ich vermute schwer bei „Teddy
Boy Kung-Fu Weapon” ist
das der Fall), kann’s so gut klingen wie bei “Crackerjack”. Heisst es
nicht irgendwo: ‘Schlagzeuger bleib’ bei Deinen Leisten’?

Del Rio Ramblers
Go Away Hound Dog
Erhältlich bei:
www.cdbaby.com (Sampler)
Diese Band aus England hält sich streng an den Sound der Country Musik der
Fifties. Egal, ob Western Swing, Hillbilly oder Country Musik – sie wirklich
total authentisch, diese Jungs. Was auch für die Begleitung gilt: Fiddle, Steel
Guitar, Stand-Up Bass und Lead Guitar lassen den Leadsänger, Shaun Horton, erst
recht brillieren.

Al Ferrier
I’m The Man
Erhältlich bei:
www.cdbaby.com (Sampler)
Al Ferrier ist ein Louisiana-Rockabilly der ersten Stunde. Hier sind seine
besten Songs festgehalten, darunter „I'm The Man”. Insgesamt 32, darunter einige echte Rockabilly-Feger
(z.B. “Blues Stop Knockin' (At My Door)“ inklusive Piano. Einer der ganz
Grossen.

The Henry Brothers
Death Is Only A Dream
Erhältlich bei:
www.cdbaby.com (Sampler)
Da haben sich zwei die Louvin Brothers zu Herzen genommen. Umso interessanter,
wenn man bedenkt, dass sie aus Norfolk, England sind und nicht aus den
Vereinigten Staaten. Allerdings sind die Henry Brothers zarter besaitet als
ihre Vorbilder. Sie kommen akustisch daher, deshalb wirkt ihr Sound
zerbrechlicher. Eine tolle CD mit Steel Gitarre und Kontrabass. Und zwei guten
Stimmen.

The Dust Busters With John Cohen
Prohibition is A Failure
Erhältlich bei:
www.cdbaby.com (Sampler)
John Cohen ist Mitglied der New Lost City Ramblers und klingt, wenn er singt,
wie ein Trinker. Das passt zu dem Old-Time Sound, den die Männer hier
anstimmen, ausgezeichnet. Traditionell, originell, ja fantastisch.

The Foghorn Trio
Sud de
la Louisiane
Erhältlich bei:
www.cdbaby.com (Sampler)
Das Foghorn Trio eröffnet den Reigen mit einer grossartigen Nummer: „I Want To Be Loved (but only by you)”. Und es wird noch besser: „Hello Central” ist einer dieser Songs, die sentimental genug sind,
um sich für Nostalgie stark zu machen. Hierauf folgt das bekannte “Liza
Jane”. Hier wird der Cajun Einschlag der Band offensichtlich. Meiner
Meinung nach brilliert die Gruppe vor allem bei Nummern wie “I Don't Claim
To Be An Angel”, wenn die Stimme des Mädchens auch ziemlich schneidend ist.
(Sie erinnert ein bisschen an Kitty Wells). Keltische Einschläge kommen bei “Nuts
and Bolts” zum Zug. Toll sind Waltzes wie “Let's Be Lovers Again”.
Eine ausgezeichnete Arbeit von einer grossartigen Bluegrass/Old-Time-Band.

Charlie Roth
Broken
Ground
Erhältlich bei:
www.cdbaby.com (Sampler)
Die Eröffnungsnummer bzw. der Titelsong ist schlecht gewählt. Als ich ihn
anhörte, wollte ich Charlie Roth keine Chance geben. Denn „Broken Ground“
ist ein Nashville Song. Für mich wenigstens, mit dem Chor, der lästigen Steel
Gitarre…mal abgesehen von der Mundharmonika. Doch dann wird’s besser. Sogar
ausgesprochen gut. Der Blues-Einschlag, die raue Stimme, die Leidenschaft –
alles spricht für diesen Interpreten. Das Fingerpicking gefällt. Stark ist der
Song „Songbird Sings”, ein sehr nachdenkliches Stück, voller
Tiefe und Emotion. Die Schlussnummer, “Candle Song”, ist im selben Stil
gehalten und unglaublich schön. “Morning Coffee” ist eine ausgezeichnete
Country-Blues Nummer mit lüpfiger Mundharmonika. Schlichtweg genial. Wenn bei “You
Won't Talk About Love” die Streicher wegfallen würden, könnte ich auch
dieses Lied loben. So aber….
2, 3 eher kommerzielle Stücke, mit denen ich nicht warm werde, sind auf dem
Tonträger zu finden. Dafür gibt’s aber auch ganz, ganz exzellente Stücke, die
Charlie Roth als grossartigen Interpreten ausweisen.
Marlo Mortensen
The Clock Ticks
Erhältlich
bei:
www.cdbaby.com (Sampler)
Soviel vorweg: Die CD von Marlo Mortenson ist hervorragend produziert. Das
Verhältnis Stimme/Begleitung stimmt. Und der Junge ist unbedingt vielseitig.
Für meinen Geschmack fast zu sehr. So findet sich denn Jazz (die
Eröffnungsnummer, mit lästiger Fiddle & Sax), klasse, von Tex Mex
beeinflusste, traditionelle Country Musik (das zweite Stück), todtraurige
Waltzes (“Silver Heels”) oder Swing mit Klarinette (“I Don't Have the
Blues”) genauso wie Blues (“Sometimes A Passion”), bei dem komischer Weise
die Fiddle auf seinem Tonträger den Leadpart übernimmt.
Wie gesagt: Eine klasse Arbeit. Ewas weniger Jazz wäre aber nicht schlecht –
für meinen Geschmack.

Whitey Morgan & The
78’s
Erhältlich bei:
www.lonestarmusic.com (Sampler)
Web-Seite:
http://www.myspace.com/whiteymorgan (Sampler)
Bei Whitey Morgan & The 78’s haben wir’s mit einer Honky Tonk Band aus
Flint, Michigan, zu tun. Einer extreme guten Band. Die Gruppe erinnert mich sehr an
Waylon (Jennings). Ihr traditioneller Country Musik Stil geht nicht nur ins
Herz, sondern auch direkt in die Beine. Wer sagt denn auch, dass
Langhaar-Dackel was Schlechtes sind? Sie haben Mut. Genau wie die hier, die
sich nicht von sogenannten Musikzentren beeinflussen lassen und wahrscheinlich
gerade deshalb überlegen sind.

Brad Monk
Bradford
Erhältlich bei:
www.cdbaby.com (Sampler)
Video: http://www.youtube.com/watch?v=qssaWSDhBvE&feature=player_embedded#!
Seit Brad Monk existiert, gibt’s erotische Bluegrass Musik. Mit einer Stimme,
die eher an eine Kettensäge erinnert, denn an den klassischen, lupenreinen,
typischen Bluegrass-Gesang bringt’s der junge Mann bei jedem Stück. Egal, ob er
bittersüss daher kommt, etwa bei „Remember Everyday” oder bei swingigen, von
Jazz durchzogenen Titeln wie “Sweet Mary” – immer zeigt er sich
siegessicher, was erstaunt, ist Brad Monk doch unglaublich originell und
Originalität in der Country Musik birgt immer ein gewisses Risiko. Nun – dieser
Interpret muss sich nicht fürchten. Er besteht den Test.
Casey James Prestwood
Falling Apart at the Seams
Erhältlich
bei:
www.cdbaby.com (Sampler)
Klassische Honky Tonk Musik („Stuff in the Yard”) mit allem drum und dran: Fiddle,
Steel Gitarre, Gitarren und Schlagzeug….Mit dabei starke Duette, z.B. „Down in the Willow Garden”. Vielleicht eine Spur zu
kommerziell, ein bisschen zu glatt. Und dennoch traditionell.
>
Good Rockin'
Tonight
Studio Masters Vol. 1
Erhältlich
bei:
www.cdbaby.com (Sampler)
Von den Stray Cats inspiriert, wird eine Vorliebe für diese Gruppe beim Hören
vorausgesetzt. Gemäss CD Baby geht es hier um die beliebteste Rockabilly-Band
Englands. Was ich bezweifle. Ich denke viel mehr, die Jungs sprechen nicht nur
einen bestimmten Geschmack, sondern auch eine bestimmte Generation an. Auf
jeden Fall können sie nicht für den typischen Rockabilly Grossbritanniens
stehen. Diese Plätze haben Leute wie Crazy Cavan, The Riot Rockers, etc. schon
zu lange belegt. Und wahrscheinlich sind diese Opis auch zu standfest (heutzutage
wenigstens) um sich von dort vertreiben zu lassen. Gut so.

Edgar Loudermilk (IIIrd Time Out)
Road Traveled
Erhältlich bei:
www.cdbaby.com (Sampler)
Web-Seite: http://www.edgarloudermilk.com/
Ehrlich gesagt, als ich mir den Jungen auf dem Cover so anschaute, hätte ich
nie so viel Leidenschaft, soviel Temperament und Können hinter seinem Tonträger
erwartet. Edgar wirkt eher ruhig, sich selbst genug, in sich selbst ruhend.
Doch vom ersten Augenblick an stellt Edgar Loudermilk sicher, dass er sich in
einer ganz eigenen, qualitativ hochstehenden Klasse bewegt. Unglaublich, diese
Stimme. Auch der Sound gefällt, obschon er eher zum progressiven Bluegrass
tendiert oder wenigstens Folk einfliessen lässt. So muss Bluegrass klingen.
Dass es einen umhaut, dass das Herz hängen bleibt und man noch lange den
Klängen nachhorcht, auf Neue gespannt wartet.
Na ja. Edgar steht ja auch auf die Louvin Brothers.
Ich wünschte nur, es gäbe mehr Stücke wie „Can't Live Life” (hat die BMP Charts
erreicht. Duett mit Rhonda Vincent). Dieser Song! Diese Liebe! Diese Tiefe! Die
– einmal mehr – Leidenschaft und die Überzeugung, die Selbstsicherheit, die
hinter der Nummer stecken, sorgen für ein Geschenk an und für sich. Und macht
mich die Abneigung, die ich für Rhonda Vincent hege, vergessen. Wow-Effekt
garantiert. Und wer in Europa, bitteschön, engagiert diesen Burschen??????

Glenn Kaiser/Darell
Mansfield
Trimmed & Burnin & Slow Burn
Erhältlich bei:
www.amazon.de (Sampler)
Wer Joe Cocker gut findet, wird auch Glenn Kaiser zusammen mit Darell Mansfield
nahe stehen. Ich
habe Darell als Teenanger gesehen und ihn immer noch als einen der besten
Mundharmonika der heutigen Zeit in Erinnerung. Obwohl er aussieht, wie ein
Südstaaten-Rocker (sorry, aber Kid Rock ist nur ein Nachahmer – und dann noch
ein schlechter), ist er äusserst religiös und hat eine grosse Familie. Vom
Sound her bewegt sich Darell immer zwischen Blues, Südstaaten-Rock und Gospel.
Ein genialer Musiker und ein äusserst sympathischer Mann…..(Wer kennt nicht “People
Get Ready”?).
CD
NEWS Januar 2011

Thorpe McKenzie
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)
Die neueste CD habe ich in den Rezessionen anfangs Dezember vorgestellt. Neugierig geworden, suchte
ich das Web nach Thorpe McKenzie ab. Bei My Space oder You Tube gibt’s den
Künstler nicht. Auch sein Label (Dead Bird Music) scheint’s nicht mehr zu
geben. Dass ich sein Erstlingswerk ebenfalls bei CD Baby finde, daran dachte
ich nicht im Traum. Und ein Traum ist die Arbeit von Thorpe McKenzie allemal.
Die 3 Sampler zeigen einen jungen Mann, der mit Bluegrass, aber auch mit
traditioneller Country Musik und Blues bestens vertraut ist.

The Statues
Ashes At The Dawn
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)
Die Stimmen erinnern stark an John Denver. So glasklar, so direkt, so
romantisch. Wenigstens beim Intro, “Ashes at the Dawn”. Bei “Right To
Cry” klingt die Lady wie eine akustische Version von Melissa Etheridge. “Dangerous
Game” wirkt keltisch, allerdings ohne die Instrumente der Grünen
Inseln…..nur eine akustische Gitarre ist hörbar. Bei “Gates of Paradise”
handelt es sich wieder um einen akustischen Rock-Song. Etwas langweilig kommt
der einher. “Hurricane” ist sehr leidenschaftlich, sehr emotional und
anspruchsvoll für den Zuhörer. Bei “Outcast Hearts” handelt es sich um
eine der Nummern, für die das Paar steht: Sie ist leidenschaftlich, zart, aber
ausdrucksstark.

3 Penny Acre
Highway 71
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)
Bei der Gruppe handelt es sich um den Zusammenschluss dreier Songwriters, die
da sind: Bayard Blain, Bernice Hembree und Bryan Hembree. Wobei sich Bernice
als das tragende Glied erweist. Mit ihrer ausdrucksstarken, tadellosen Stimme ist
sie für die hohe Qualtität der CD zuständig. Progressive Bluegrass Musik, die
aber weit über Progression hinaus geht. Dafür sprechen eine Orgel (zeitweise),
der folkmässige Gesang und die ausgewählten Stücke.

Dan O’Dea
Eagle Ridge
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)
Mit Dan O’Dea haben wir wieder zu den Traditionalisten zurückgefunden. 12
Nummern bietet er hier Bluegrass-Liebhabern. Als Fiddler zeigt er sich gekonnt,
als Sänger zeigt er sich bedeutend schwächer. Wunderschön ist dagegen das
Instrumental-Stück “Ook Pik Waltz”. Damit hat sich Dan eine Nummer
ausgesucht, die so richtig unter die Haut geht und noch etwas tiefer……Bei Songs
wie “Wild Side of Life” zeigt sich die gesangliche Schwäche. Eine
angenehme CD, wenn auch keine aussergewöhnlich gute.

The Duetones
Just in Time
Erhältlich bei: www.cherokee-records.de (Sampler)
Frischer, rassiger Rockabilly, ab und an mit Surf-Einschlag. Die 3 abrufbaren
Sampler sind echt klasse.

Scotty Bullock & The Stampedors
Dusty Roads
Erhältlich bei: www.cherokee-records.de (Sampler)
Das Stück “Rockin’ Daddy” hat mir schon immer gefallen. Und der satte Bass, der
bei Scotty Bullock zum Zug kommt, gefällt mir ebenfalls. “49 Mercury Hall”,
der dritte Sampler, ist Psychobilly. Und zwar der, mit dem ich nichts
anzufangen weiss. Dafür hat “Gotta Go Away”, der zweite Sampler, den
Country-Einschlag, auf den ich sofort reagiere. Positiv. Ich wünschte mir, hier
stünden mehr Sampler zur Verfügung. So kann ich die Band nicht einordnen. Der
Gesang gefällt mir, der Bass auch. Doch der Psychobilly-Titel macht mich
misstrauisch.

Cahalen Morrison & Eli West
The Holy Coming of the Storm
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)
Grossartige, akustische Old-Time Musik. Die Harmonien, die Leidenschaft, die
Emotionen, die Tiefe, die Begleitmusik – alles sitzt perfekt. Die Schönheit,
die “Jealous Sea” ausstrahlt, ist unbezahlbar. Und die Tragik wird auch
im instrumentalen “My Bloody Heart Reprise”, der Schlussnummer, nur
allzu deutlich. Keine leichte Musik, aber tiefgründige.

The Lab Dogs
Ancient Places
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)
Labradore sind lebensfrohe Hunde. Sie haben Spass am Leben, kosten es aus. Und
genau diese Gefühle kommen bei Lab Dogs ‘rüber. Selbst traurigen Songs wie “I'm
Really Leaving You”, ist das Positive nicht abzusprechen. Auch das Stück “I
Ain't Dyin'” birgt einen Sonnenstrahl, eine heimliche Hoffnung in sich.
Perfekt ist weder der Gesang, noch die Begleitmusik, doch die CD lohnt allemal.

Connor Gaudet
The Decline and the Fall: A Chronology
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)
Es gibt Sänger, die provozieren, wenn sie nur den Mund auftun. Manchmal
ungewollt, manchmal absichtlich. Connor mit seiner eckigen Stimme, seiner
Mundharmonika, seinem akustischen Rock’n’Roll, ist ein rebellischer Country
Musiker, der seine Stimme gerne überstrapaziert.
Der 27 jährige New Yorker besitzt aber auch Humor, s. “Jesus, I Hear You Got
A Room To Rent”. Wenn Ihr mich fragt: Eine One-Man Band ist allemal amüsant.
Sprich: Ein Garant für Spass.

Juke Joint Cruisers
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)
Ich mag Rebellen. Vor allem solche, die sagen, was sie denken. So gefällt mir des Sängers Aussage:
“Ich trage kein Calvin Klein Zeug. Ich rolle meine Hosen einfach ‘rauf……und bin
ein Hot Rod Junge”…….
Der erste Song, “Hot Rod Guy”, gibt nicht nur das Tempo vor, sondern
spricht für die ganze Rockabilly Gemeinde. Kurz: Uns wird nie ein
Aussenstehender verstehen. Doch das wollen wir auch nicht. Wir gehen einfach
unseren Weg und erwarten, das man uns in Ruhe lässt. Punkt.
Rockabilly Scheiben wie diese hier sind für Insiders gedacht. Und weniger für
Leute, die “einfach mal was anderes hören” wollen. Sie sprechen einen Lebensstil
an, mit dem nur solche, die sich auch damit befassen, identifizieren können.
Und das ist gut so.
Rockabilly-lastig, mit ein wenig Swing und etwas Blues, kommt die Juke Joint
Cruisers CD jenen, die auf Rockabilly stehen, sicher gelegen. Voll auf die Gitarren
konzentriert, wirkt die Arbeit träge, dessen ungeachtet ziemlich selbstbewusst.
Ausnahme: Der letzte Song. Der ist echt hässlich.

Curt Bouterse
Banjer On My Knee!
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)
“Gold Watch and Chain Waltz” ist einer jener Songs, die mir aus dem
Herzen sprechen. Für mich gemacht. Sentimental bis zum geht nicht mehr,
ehrlich, verletzt, direkt. Manche Musiker verstehen es, den ganzen Weltschmerz
in ein Stück zu legen. Wie Curt Bouterse mittels Dulcimer, Autoharp, Löffeln,
Schlagzeug, Banjos und noch viel primitiveren Instrumenten bzw.
Perkussionsmitteln.
Erstaunlicherweise kommt diese Old-Time CD aus Kalifornien. Ich hätte gewettet,
sie kommt aus den Appalachen, so ursprünglich klingt sie (Anspieltipp: “Oh,
Death”). Gesanglich bewegt sich der Tonträger im Mittelfeld. Dabei muss man
aber die gewählten Stücke in Betracht ziehen, die allemal sehr viel vom Sänger
verlangen. Einen Höhepunkt macht Patsy’s “Life's Railway to Heaven” (ich
kenne das Stück nun mal vor allem von ihr). Wunderschön und sehr, sehr religiös
(für mich ist DAS Religion nicht das Tragen von Hemden mit Kreuzen und dem
zeigen darauf, wenn man fotografiert wird. Für mich muss man den Glauben leben).
Hier scheint alles ehrlich und aufrichtig zu sein. Und gleichsam wichtig. Eine angenehme
Arbeit, vor der man sich verbeugen muss.

Ace Ragers
….light this sucker up!
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)
Ich mag den Sound dieser Rockabilly-Truppe mehr, als ihren Gesang…..der ist mir
zu gepresst, zu gewollt. Und dann stört mich auch die Stimmlage. Den Klang
verdankt die Gruppe wohl deren Grösse. Normalerweise handelt es sich bei
Rockabilly-Gruppen um 3, 4 Leute und nicht, wie hier, um 6.
Schlimm finde ich “Christine”. Hier trifft der Sänger selten die
richtigen Töne. Was nicht gut ist, handelt es sich doch um eine Schnulze. Bei
solchen Titeln wird dem Gesang automatisch mehr Aufmerksamkeit gewidmet –
weil’s auch der Zuhörer so hält.
An Temperament fehlt es der Band nicht. Das muss ich zugeben. In meinen Augen
aber an Erfahrung. Und an einem guten Sänger.

The Fatcat Trio
This Rockabilly Won’t Die!!
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)
Ziemlich “fett” kommt dieses Rockabilly-Quartett einher. Den Reigen eröffnen
sie mit surfmässigem Sound, bei der sich die Gitarre eindeutig im Mittelpunkt
befindet. Und auch später, bei den nachfolgenden Titeln, steht die Klampfe im
Zentrum. Am Besten gefällt mir die Truppe bei “All Night Long”.
Irgendwie erinnern mich die Jungs hier an Eddie Cochran, obwohl der Sound eher
dem Big Bopper (Jape Richardson) gewidmet ist. Eine tolle CD, die viel Freude
macht. Selbst die sparsam gehaltenen langsamen Stücke besitzen ein gewisses
Temperament. Einen Höhepunkt für mich macht “Blue Moon of Kentucky”. Ein
“MUST-HAVE” für Rockabilly-Fans.

Twenty Flight Rock
Southern Comfort
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)
Diese Briten halten sich an ihr Idol, Gene Vincent. Doch irgendwie sind sie mir
zu nervös. Für mich machen sie jenen Sound, den man schnell satt hat. Mit dem
Sänger gehe ich auch nicht immer einig. Er ist mir zu unsicher, seine Stimme
nicht stark genug. Vincent Stücke, etwa “Woman Love”, stimmen vom Sound
her beinahe mit dem Original überein. Das ist echt eine Meisterleistung. Nur:
Ich mochte dieses Stück nie. “Lonesome Boy Blue” ist besser, selbst wenn
der Sänger nicht immer die richtigen Töne trifft. Die Gitarre ist jedenfalls
gut. “Blues Stay Away From Me” klingt wie eine Hymne. Ich mag die Cavan
Version beinahe so sehr, wie diejenige der Louvin Brothers. Dieser Kopie hier
kann ich nicht das Geringste abgewinnen.
Sicher keine schlechte CD, aber auch keine einmalige.

The Throttles
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)
Die Throttles rufen die Pogues auf den Plan. Rebellischer kann man kaum
sein…auch, was den Musik Mix angeht. Viel Polka, ein wenig Gypsy, etwas
Jazz……und der raue Gesang des Sängers dazu…….. Ein musikalisches Gumbo erster
Güte. Zu geniessen, wenn man entweder in Partylaune ist oder aber die ganze
Welt verflucht….

Gaspump Talent
No Place In History
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)
Bei Gaspump Talent fehlt es sicher nicht an – Talent. Zwar hat der Typ keine
Stimme, aber bei dem Ryhthmus und den Worten spielt das keine Rolle. Missouri
scheint die Leute kreativ zu machen…ob mit Mundharmonika, Schlagzeug oder der
Klampfe. Mit diesem Mann möchte sich nicht anlagen, auch wenn er amüsant ist.
Die 6 Stücke sind erster Güte.

Various Artists
Livin' Lovin' Losin': Songs of the Louvin Brothers
Erhältlich bei: www.amazon.de
(Sampler)
Ich bin immer ein wenig vorsichtig, wenn es um CD’s, die bestimmten Künstlern
gewidmet sind, geht. Vor allem bei Künstlern wie hier, den Louvin Brothers, ist
sicherlich Vorsicht geboten. Warum? Zum Einen deshalb, weil die Brüder so stark
waren, dass kaum jemand an sie heranreicht. Verzeihen kann man da Schwächen
höchstens bei Familienmitgliedern, in diesem Fall hier, Kathy Louvin (Ira’s
Tochter). Der zweite Grund, weshalb ich mich lieber an Originale halten ist,
dass sich entweder die Versionen anderer so sehr von ihrem Titel unterscheiden,
dass er manchmal gar nicht mehr erkannt wird oder aber er ist so ähnlich, dass
die Fehler des Duplikats umso deutlicher hervortreten.
Auch hier, ist mir, wenn ich Namen wie ‘Vince Gill’, ‘James Taylor’ oder
‘Rhonda Vincent’ lese, vor allem mal ziemlich – nun – ungemütlich zumute.
Wer jedoch die Louvin Brothers feiern möchte und weniger
Berührungsschwierigkeiten hat, wie ich, dem sei die CD ans Herz gelegt……..Es
sind ja auch noch Leute wie Emmylou
Harris, Johnny Cash, die vorgenannte Kathy oder Merle Haggard am Werk
beteiligt…