CD News Januar 2009 Teil 2



Plow

David Bandrowski - Chris Clarke - John Mailander
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Old Time, Bluegrass, Newgrass, Swing und Americana der Extra-Klasse.
Dank der vielen Musikstile eine äusserst abwechslungsreiche Compact Disc.



Country Boys

Sing Bluegrass & Gospel - HH-1374
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3-teilige Harmonien und traditionelle Bluegrass-Musik. Gibt’s was Besseres? Kaum.



Big Country Bluegrass

Big Country Bluegrass - HH-1336
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Nun ja. Mit dem Original kann es die Eröffnungsnummer, „I Still Miss Someone“, nicht aufnehmen. Trotzdem legen Big Country Bluegrass hier eine attraktive, sympathische Arbeit vor. Geschickt wechseln sie zwischen getragenen und schnellen Stücken ab, lassen auch mal die weibliche Stimme die Führung übernehmen.


Big Country Bluegrass

The Real Deal - HH-1364
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Der Leadsänger dieser traditionellen Bluegrass-Band hier ist genauso, wie ich mir einen perfekten Bluegrass-Sänger vorstelle. Gleichwertig mit James King oder Terry Eldredge. Es ist dieser Gesang, der trotz mehrstimmiger Begleitung immer so einsam, so klar und so sauber klingt. Er macht die Faszination echter Bluegrass-Musik aus. So auch hier, auf dem Tonträger von Big Country Bluegrass.



Big Country Bluegrass

Waiting At The Homeplace
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Und weil sie so gut sind, hier gleich noch eine CD von Big Country Bluegrass.


Bluegrass Brothers

The Church Of Yesterday - HH-1367
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Die Bluegrass Brothers tun sich meiner Meinung nach vor allem durch den Leadsänger hervor. Der ist ein glänzendes Beispiel für einen wahren, ausserordentlichen Bluegrass-Sänger. Doch auch die Harmonien und der musikalische Hintergrund sind nicht zu verachten. Alles in allem habe die Bluegrass Brothers eine hervorragende Gospel-Bluegrass CD geschaffen.



Cedar Hill

Portrait Of A Song - The Drasco Sessions - HH-1377
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Eine Bluegrass-Band, die sich durch ihren von traditioneller Country-Musik beeinflussten Sänger hervortut. Und durch ihre engen Harmonien. Frank Ray & Cedar Hill stammen übrigens aus Missouri, der Heimat der Dillards.



Piney Creek Weasels

Squirrel Heads & Gravy - HH-1101
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Die Piney Creek Weasels sind eine qualitativ hochstehende Old Time Band. Ein grosses Plus ist der Song „Grandfather’s Clock“, der hier auf neue, originelle Weise, dargeboten wird.



The Hotdamns

...And Justice For Y'all
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Hinter..And Justice For Y'all stecken bekannte Gesichter, etwa Danielle Ahart, David Hughes und Jay Lindsey. Neu dabei sind Kelsey Miller und Jeff Lay. Mit von der Partie ist auch Craig Harmon an der Hammond B3 und der Pedal Steel. Hochkarätige Musik für Spiel und Spass, voller Rhythmus und Leidenschaft. Waltzes, Polkas und Balladen sind gleichermassen stark und bewegen.



Songs From The Road Band

As The Crow Flies
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Eine grosse Bluegrass-Band aus Asheville, NC mit gewaltigen Harmonien. Angeführt wird die Gruppe von Charles Humphrey III, Bassist und Songwriter der Steep Canyon Rangers. Schöne Songs mit viel Temperament und ebensoviel Klasse.



The Linfords

Cowboys are Dreamers
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Die Linfords machen aus ihren Zuhörern Cowboys, die Träumen. Von der Prärie, von Pferden, der Weite, dem Land, in dem sie leben. Und dies alles etwa nicht mittels lauten, rauen Tönen, sondern durch zarten, zerbrechlichen Gesang und zurückhaltende Instrumentierung.



various

Raven –Mad
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Wir Schweizer mögen momentan ein wenig ‚Rabengestört’ sein (eine unserer Parteien wirbt mit den Vögeln), doch diese CD hier versöhnt uns wieder mit den Tieren. Eine vielseitige, wenn auch etwas zu spät kommende Weihnachts-CD, die wenigstens unter den nächsten Weihnachtsbaum gehört.


Joe Watts

The Glory Bound Train
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Joe Watts mag zwar nicht mehr der beste Sänger sein, doch er hält die Flagge der traditionellen Country Musik hoch.


Cedar Hill

Stories - HH-1369
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Cedar Hill legen hiermit eine zur Hälfte progressive, zur Hälfte traditionelle Bluegrass-CD vor. 


Red Eye Gravy

Red Eye Gravy
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Tja.
Ab und zu werde auch ich mutig. Dann erinnere ich mich an Jason & The Scorchers oder Lynyrd Skynyrd. Und deshalb kann ich diesem Oklahoma Cowpunk hier auch etwas abgewinnen.
Musik für die Party, für’s Laute, für’s Ironische, für’s Rebellische in jedem von uns.
Anspieltipp: „Hairbrained Blues“ – da geht der Rock so richtig ab..oder ist es der Blues? Na ja. Wahrscheinlich der Punk…..




Kings County Strings

Kings County Strings
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Der Mandolinist und Leadsänger Brad Einhorn hat einst die populäre Brooklyn-Bluegrass-Gruppe The Cobble Hillbillies gegründet. Nun ist er mit einem neuen Line-Up unterwegs.
Rassige Bluegrass-Musik mit viel keltischem Einschlag. Interessant ist sicherlich Brad’s Version von „Help!“ (ja, das von den Beatles…).


Silver Thread Trio

Silver Thread Trio
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Ruhige Musik, die an die Spiritualität einer Kirche erinnert. Beinahe esoterisch klingen die Mädchen. Volles Gewicht wird hier auf den mehrstimmigen Gesang gelegt, der lediglich von Gitarren begleitet wird. Schön, beinahe durchsichtig, manchmal auch düster (mit Cello) aber immer einzigartig und eigenartig.
Irgendwie hat man das Gefühl, die Songs zerbrechen, nachdem man sie gehört hat. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Kopie des weltberühmten Songs „Moon River“…..



Austin Cobb and The Contra Band

Austin Cobb and The Contra Band
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Laute Rock’n’Roll Musik von der nervösen Sorte. Jene, die beim Zuhören nervös macht. Jene, bei der alle Songs gleich klingen. Für Mainstream-Fans.


Patti Powell

One Step Away
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Patti Powell erblickte im nördlichen Georgia das Licht der Welt. Zuerst trat sie in der Gegend von Atlanta auf, dann arbeitete sie 1967-1968 für einen Fernsehsender in der Hauptstadt Georgias. Die ersten Aufnahmen entstanden im April 1969, kurz nachdem sie der Original WVA Jamboree beitrat. Dann tat sie sich mit einem anderen Star der Show, Bob Gallion, zusammen. Gemeinsam hatten sie die „Bob Gallion – Patti Powell Show“ laufen. In den 70er Jahren bestritt Patti ein paar spezielle Shows, darunter ‚Truckers Jamboree’ im September 1972 und 1973. 1999 verstarb Bob Gallion. Doch noch heute tritt Patti auf und brachte am 7. Januar 2009 obenstehendes Album auf den Markt.

Eine traditionelle Country-Sängerin mit starker Stimme und schönen Songs.



Darin Yorston

Back Home
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Dieser Mann mag zwar ab und zu die falschen Töne treffen oder so heiser sein, dass er eher spricht, doch er trägt seine äusserst guten Songs voller Leidenschaft vor. Und wenn er dann noch von Bluegrass-Instrumentierung und Harmonien unterstützt wird, ist er durchwegs gut zu nennen.


Michael Gene Sanders

Family Man
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Auch Michael Gene Sanders hat sich ganz der Tradition verschrieben. Sein Stimmvolumen, vor allem, wenn’s um hohe Töne geht, mag zwar nicht ganz ausreichen, doch die Stücke der CD sind gut gewählt und zeigen einmal mehr, woraus die traditionelle Country-Musik besteht: Aus Sentimentalität, Romantik, einfachen Worten und ebensolcher Musik.


 
Al Bruno

Bear Country
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Bei Al Bruno aus Sudbury, Ontario, Kanada, dreht sich alles um die Instrumentierung. Er legt hier ein klasse Instrumental-Album hin.


Brian Molnar and The Naked Hearts

Temperance & The Devil
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Bereits beim Anblick des Album-Covers wird man unweigerlich an Gram Parsons erinnert. Und so ist auch der Eindruck beim Aufschalten des ersten Stückes. Moderner zwar, zugegeben, doch im Gram-Stil.
D.h. der Gesang ist Nebensache. Wichtiger sind die Songs, deren Aussagen, die Stimmung des Tonträgers.


Journey West

Driftin' West
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Es ist, als würden sich die Andrew Sisters an Country Musik versuchen. Vielleicht etwas zu süss, etwas zu lieblich. Und zuviel Swing. Doch soll das Journey West erst mal jemand nachmachen!


Camille Harp

Camille Harp
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Und Camille Harp? Nun. Camille Harp steht für traditionelle Country Musik, für Folk und für Balladen.
Camille wuchs ja auch in einer musikalischen Familie auf. Ihre Mutter zupfte den Bass, ihr Vater die Gitarre – in einer 4-köpfigen Band. Natürlich musste auch Camille Musik machen. So trat sie bereits im Alter von zarten 4 Jahren mit ihren Eltern bei Oklahoma Rodeos auf. Sobald sie Freude am Auftreten bekam, begann sie, ihren Traum in die Tat umzusetzen. Mit 13 Jahren begann sie, Gitarre zu lernen und mit 15 Jahren legte sie bereits erfolgversprechende Songs vor.

Eine starke neue Stimme, die viel verspricht.




Onion Creek Ramblers

One Glad Morning
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Die Gruppe existiert seit anfangs der 90er Jahre. Sie setzt sich aus den Gitarristen Bob Shelton und Terry Arenz zusammen. Gemeinsam sangen die Männer in Kirchen, bei Dinners und anderen Gelegenheiten von Texas’ Gemeinden. Mit Brian Doyle stiess ein Fiddler zur Gruppe. Später kamen Bobby Lane am Bass und Earl Lovell an den Keyboards hinzu. Dank Kelton Reynolds stiess eine Bass-Stimme zum Gesang. Bei dieser CD ist auch Benny McArthur von George Strait's "Ace In the Hole" Band an der akustischen Gitarre dabei.

Der Gesang ist das, was den Reiz dieser CD ausmacht. Tut gut, all die Gospel-Melodien auf so einzigartige Art und Weise hören zu dürfen.

 

Januar 2009



Hank Beach

Pure Country
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Hank Beach ist nicht der erste Country Künstler aus Kentucky. Und selbstverständlich nicht der erste „Hank“, der für MGM Records aufnimmt. Dieser Hank Beach hier kam allerdings ins Country Musik Geschäft, indem er einen Song schrieb, den Loretty Lynn aufnahm:  “Journey To The End Of My World”.

Hank Beach erblickte an einem Ort namens ‚Rabbit Hill’ (Kentucky) das Licht der Welt. Nahe bei Bowling Green, übrigens. Bowling Green liegt gerade ‚mal eine Stunde von Nashville entfernt. Kein Wunder, fuhr der junge Hank gelegentlich in die Music City der USA. Dennoch: Der Mann versuchte sich überall – zuletzt in Nashville. Hank Beach trat in hunderten von Honky Tonks und diente viele Jahre lang in der Air Force. Vor kurzem schrieb er seine Biografie ‚Rabbithill To Nashville’. 45 Jahre arbeitete Hank für die Music Row, doch schon bei der Air Force mauserte sich Hank zum Spitzen Country DJ von AFRTS (Armed Forces Radio & Television Service). So leitete und führte er die Stickbuddy Jamboree plus Country Hoedown. Nebenbei fungierte er als Ansager und Techniker. U.a. leitete, führte und schrieb er eine einstündige Dokumentation namens ‚the Hank Williams Story’ für den Sender. Hank und seine Band, die Drifters arbeiteten hernach für AFRTS’s Radio und Television Network.

 

Seither hat Hank Songs für Künstler wie Con Hunley, Shania Twain, Tom Jones, Loretta Lynn, Gary Stewart, Vassar Clements, Warner Mack, George Riddles und sogar für einen Rock-Star namens “Unknown Artist,” komponiert.

 

Ein Traditionalist, kein schlechter, aber auch kein überragender. Doch ein klassischer Country-Musiker, den es nicht zu verpassen gilt.


The Tractors
The Big Night
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Die Tractors rocken und rollen hier, was das Zeug hält. Sie fegen Weihnachten geradezu vom Tisch. Wer immer noch glaubt, unser grösstes Fest des Jahres müsse besinnlich sein und vertrage keinen Spass, den belehren die Jungs hier eines besseren. Klasse.


The Yard Dogs

Matlacha Moon
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Es soll ja Leute geben, die’s im Winter in wärmere Gefilde zieht. Sei dies, weil sie nicht gerne frieren oder weil sie dem Weihnachtsrummel entfliehen möchten. Diese Jungs hier bieten die passende Musik zum Fernweh……. So klingt denn die Eröffnungsnummer „It Never Snows In Heaven“, als wäre sie an einem Südsee-Strand entstanden….Dieser Titel hat Chart-Potential. „Blazing Sun“ hat keltischen Einschlag. So klingen denn die Musiker urplötzlich düster und machen Angst. Doch schon bei „Grampa’s Moonshine“ kommt wieder Stimmung auf.
Die sechste CD der Yard Dogs beweist einmal mehr ihr können. Die Jungs benutzen neben Bluegrass-Instrumentierung auch ganz gerne mal ungewöhnliche Werkzeuge, so z.B. eine Ziehorgel oder ein Keyboard. Tja – kein Risiko, wenn Genies am Werk sind.



Larry Edwards

Still Alive And Kick'n
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Larry Edwards kam am 26. März 1931 zur Welt. Seine Eltern hiessen William und Minnie (Bernice) Edwards. Geboren wurde Larry in Delaware, Ohio. Er zog aber mit 4 Jahren nach Marion, Ohio, um. Mit 4 ½ Jahren begann er zu singen. Sein erstes Stück "Old Shep"  trug er jeweils bei Schulanlässen und Familienzusammenkünften vor. Der Teenager Larry Edwards begann dann, Gitarre zu spielen. Den ersten Job kriegte er in einer Bar, 15-jährig. Die Eltern mussten damals als Aufpasser hinhalten.  1951 trat Larry der U.S. Navy bei. Hier hielt er sich 4 Jahre. Gleich nach seiner Rückkehr nach Marion formierte der junge Mann eine Band, "The Dude Ranch Boys". Die Gruppe setzte sich aus seinem Bruder Chilly an der Steel Gitarre und einem entfernten Cousin, Jack Kerwood, an der Fiddle zusammen. Ein paar Jahre später gesellte sich auch der ältere Bruder Foryst, der den Künstlernamen "Rosebud" benutzte, am Bass zur Gruppe. Die Jungs traf man bei Amateur Shows, Radiogigs, bei Messen und Tanzfesten, an.  Im Frühling 1959, brachte Larry eine Aufnahme zur Ohio Jamboree mit. Damals war Clay Eager der Manager. Clay war einst Mitglied der Midwestern Hayride, hernach D.J. bei WMNI Radio in Columbus, Ohio, gewesen. Larry und seine Jungs durften bald regulär bei der Show auftreten. Kurz danach erschien die erste Platte, "World of Make Believe" (in seinem 2007 Album "Greatest Hits" eingeschlossen). Bald begannen sie für eine ähnliche Show in Marion, Ohio, namens the Marion County Jamboree zu arbeiten. Noch in den 60er Jahren erschienen weitere Alben bei unterschiedlichen Labels.1964 und 1966 schnitt Larry Edwards 8 Songs, 2 wurden veröffentlicht und zwar auf dem Starday Record Label.
Die Songs hiessen "Over the Wall" und "The Thirteenth Month of Next Year". Die letztere Nummer hatte national Charterfolg.  1974 zog die Familie, ausgelöst durch die Krankheit der Tochter, nach Phoenix. Ein paar Jahre lang beschäftigte sich Larry nicht mehr mit Musik, bis er als Bassist und Bandleader wieder einen Job annahm. So arbeitete der Musiker im Osten mit The Dude Ranch Boys, während er lokal, d.h. in Phoenix als "The Country Tradition" in Erscheinung trat. 1978 kehrte Larry Edwards ins Studio zurück, um "Twice the Woman You Are", bzw. "I Can’t Stop Crying Long Enough to Laugh" für ein Nashviller Recording Studio aufzunehmen, allerdings unter dem Namen Rocky Roads. 1986 kehrte Edwards nach Columbus, Ohio für eine erneute Aufnahme-Session bei Rome Records zurück. Erst im Herbst 2007 machte Larry wieder ein Album. Damals ein 24-Stücke-fassendes, d.h. 12 alte Titel und 12 neue mussten dafür herhalten. 19 Nummern hatte Bruder Chilly geschrieben, darunter "I Walk the Streets In Darkness". Dieser hat sich zwar aus dem Geschäft zurückgezogen, spielt aber auf dem hier vorhandenen Album noch einmal die Steel Gitarre.

Wer wissen möchte, woher Typen wie Dale Watson ihren Stil haben, dem sei Larry Edwards ans Herz gelegt. Allerdings gilt es zu bedenken, dass wir hier keinen Jüngling mehr vor uns haben. D.h. der Gesang ist nicht der Beste. Der Stil allerdings schon.



Larry Edwards

Greatest Hits
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Wer wissen möchte, wie Larry Edwards einst klang, d.h. ob er’s tatsächlich „drauf hatte“, der höre hier rein. Traditionelle, tolle Country Musik. Sicher nicht tadellos, doch gut genug, um gemocht zu werden.


The Blue Mountain Boys

Blå Julgransljus
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Bluegrass Musik made in Schweden.
Voller Tradition, voller Können. Wunderschön. 3 Stücke gar in schwedisch, d.h. unverständlich. Aber wunderschön. Traditioneller geht’s nicht mehr.


20 String Band

Savoia Sessions
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Hier ist ein Raser am Werk. Für einmal nicht auf der Strasse, sondern an der Mandoline. Unglaublich jazzige, unglaublich rassige Bluegrass-Musik. Aber nichts für Puristen.



JimBo Trout and the Fishpeople

Hillbilly Bebop-Boogie
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Soviel vorweg: Diese Jungs aus San Francisco haben musikalisch gesehen, viel drauf. Sehr viel. Der Gesang ist allerdings Geschmacksache. Kann auch sein, dass „Just Because“ von den Collins Kids, das Original, nicht zu übertreffen ist. Auch nicht von JimBo. Auch bei den weiteren Stücken ist es der Gesang, der gewöhnungsbedürftig ist. Der Junge klingt, als hätte er von jeher alles durch die Nase gemacht – vor allem gesungen. Tja. Nach ein paar Stücken hat man sich daran gewöhnt. Und mag ihn, den Bluegrasser mit Hillbilly-Einflüssen.


Mark Barker

Hindman, August 1969
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Auch hier fällt vorderhand die Instrumentierung auf, die sich um das Banjo aufbaut. Doch auch der Gesang kann sich hören lassen. Eigentlich passt alles zusammen, nahtlos. Schöner Bluegrass, gute Stücke, geniale Musiker.