CD News April 12.4.2011
April Teil 3

John Hartford, Tony Rice
& Vassar Clements
Hartford Rice and Clements
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Alle Aufnahmen sind zwischen 1988 und 1990 entstanden. Die
‘altgedienten Musiker’ lernen die Jungen ist hier die Devise. Sicher nicht
absichtlich, doch wer reinhört, dem wird bewusst, dass diese 3 zusammen
Bluegrassmässig schwer zu schlagen sind. Einmal mehr verneige ich mich vor
allem vor dem Mark Twain Fan, John Hartford. Wobei auch Vassar Clemens mit “My Baby's Gone”, einem der besten Louvin
Brothers Songs, glänzt.

Wildwood Valley Bos
Lost Highways and Treasured Memories
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Und hier eine junge Bluegrass Band, ganz in der Tradition der grossen Meister.
Auf Harmonie geeicht, haben sich die Jungs 14 ausgezeichnete Songs ausgesucht,
die ihr Können nur bestätigen. Schön ist der Titel “A Born Ramblin' Man”.
Und dank dem tollen Hank Williams Stück “Lost Highway”, mit dem sich die
Gruppe ausblendet, klingt sie noch lange in den Ohren der Zuhörer weiter.

Charlie Kuchler
Main Squeeze
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Charlie Kuchler steht für die Swamps von Florida. Schliesslich gibt’s die nicht
nur in Louisiana. Und das beweist der Mann mit seinem Tonträger. Manchmal
klingt er wie die Bellamy Brothers mit Akkordeon, manchmal einfach nur nach
Cajun, ab und an nach Rock’n’Roll…..Spass machen seine Songs alle mal. Gut für
die Party.

E. Frank Murphy
Still Howlin’ – Lone Wolf 5
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Country Rock, echter Country Rock, hat in letzter Zeit nicht viel von sich
reden gemacht. E. Frank Murphy weiss dies zu nutzen. Er klingt rebellisch,
bewegt sich zwischen Country und Rock, ohne je nach Kommerz zu klingen. So
greift er denn ungeniert zu Sax, Klavier, Chor und einer feinen Prise
Rock’n’Roll. Gut. Eignet sich ebenfalls zum Feiern.

The Tallboys
Hang it on Your Door
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Für jeden Traditionalisten, den es da draussen noch gibt, bin ich dankbar. So
schätze ich denn vor allem solche Musiker wie die Tallboys, die zwischen Keltik,
Old-Time und Bluegrass einen Polka hinlegen, der sich sehen lässt…….
Grossartig. Allen voran die Fiddle.

The Tallboys
Rubber Dolls
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Die zweite CD der Tallboys steht der obigen in keinem Stück nach. Genial.

The Tallboys
Wild Hog
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Die CD hier ist 2005 live am Old Time Gathering
in Portland entstanden:

The Dad Horse Experience
Dead
Dog On A Highway
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Schräg ist hier nicht nur das Cover, komisch ist die ganze CD. 13 Songs, die CD
Baby ‘Keller-Gospel’ nennen. D.h. der Sänger lispelt, singt falsch und das
Banjo dazu zaubert ein breites Grinsen selbst auf das mürrischste Gesicht. Ich
mag Menschen, die über sich selber lachen können. Und ich mag die hier, mit
ihrem irren Humor, dem rebellischen Gesang und dem Karussell-Sound.

John Dartnell
Dreams and Schemes
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Irgendwie passt der CD-Titel zum Bild. Hört man in den Tonträger ‘rein, ist man
erstaunt. Hier hat man es keineswegs mit einem Hillbilly oder einem Old Timer
zu tun. Die Musik klingt frisch, leidenschaftlich. Der Mann weiss, was er will.
Die Kombination des englischen
Sängers/Songwriters John Dartnell mit dem in Kalifornien beheimateten
Gitarristen Don Strandberg hat Wunder gewirkt.

David Moore
The Hillbilly Stroll
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Diese Band ist unglaublich stark. Die Knaben aus West Viriginia zeigen, worum’s
beim Rockabilly / Hillbilly geht.

The Wagoneers
Stout & High
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The Wagoneers
Good Fortune
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Passend zu ihrer Wiedervereinigung möchte ich auf die beiden grossartigen CD’s
der Wagoneers, entstanden in den 80er Jahren, hinweisen. Prachtvolle Musik. Für
damalige Zeiten modern, doch rückblickend wohl traditionell. Die Stärke der
Band machte Monty Warden, der Leadsänger, aus. Schliesslich glaubte er, es in
Nashville alleine schaffen zu können. Das Maul war unglücklicherweise grösser,
als das Talent. Denn jetzt ist er zurück. Bei der ehemaligen Band. Hoffen wir,
dass die Harmonien noch immer stimmen und die neuen Titel so gut sind, wie die
hier, die alten Wagoneers-Songs.
Monty veröffentlichte übrigens auch Solo-CD‘s (erstes Album: Monte Warden,
1993, zweites Album: Here I Am, 1995).

Blue Moonshine
Destilled
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Moderne Bluegrass Musik mit tollen Harmonien, immer ein bisschen rebellisch,
eigen. Genial ist „Sinking
Down”. Da besticht der
Gesang der Gruppe. Die Jungs haben’s echt nicht verdient, unterzugehen. Nicht
mal in Schwarzgebranntem.

Randy Waller & The Country Gentlemen
Keeper Of The Flame
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Randy Waller hat alles, was man braucht, um eine erfolgreiche Bluegrass-CD zu
machen: Die Stimme, das Temperament, das Gespür für die richtigen Songs und
eine ausgezeichnete Band, die ihn nicht nur instrumental, sondern auch gesangsmässig
unterstützt. So konnte eine wunderschöne, einmalige Arbeit eines Musikers
entstehen, der sich den Wurzeln des gewählten Genres voll und auf bewusst ist.

Kodiak Farm Boys
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So ungewöhnlich die CD aussieht, so bestrickend klingt sie. Polka, String
Musik, Old Time, Bluegrass, dargeboten von Banjo, speziellen Perkussions-Instrumenten,
einer Klampfe im Blues-Stil und temperamentvollem Gesang. Die Band ist echt
stark. Die Party geht voll ab. Allerdings mit aufmüpfigen Untertönen. Grandios.

Mike West
New South
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18 Songs der Meisterklasse. Manchmal ruhig („If You Only Knew“), doch
ausdrucksstark, dann wieder temperamentvoll. Gleichbleibend ist hier nur das
Niveau. Mit seiner achten CD begibt sich Mike West auf eine Reise durch die
neue Konföderation. Die eigentlich immer die alte geblieben ist….

Jon Reischmann & The Jaybirds
Vintage & Unique
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Die CD weist das hohe Niveau auf, das man von ihr erwartet. Mir persönlich geht
die progressive Bluegrass-Musik zu weit.
Ratliff Dean
Only Memories
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Web-Seite: www.ratliffdean.com/
Eine starke Stimme aus Texas. Laut, rebellisch, rassig. Viel Blues, viel
Steel-Gitarre, viel Fiddle. „You
Can Take the Road” ist ein
Knüller, ein texanischer, halt.
“Free Again” ist eine
jener Freiheits-Nummern, die leicht zur Hymne werden. Das Fiddlespiel darin ist
zwar bizarr, erhöht den Reiz aber nur. Urteil: Der Künstler ist hochkarätig.
Texas pur.

Dave
Leatherman
Easy Memories
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Video: http://www.youtube.com/watch?v=l6r9ZnKRrEY&playnext=1&list=PLE608B1A349C406C3
Dave Leatherman ist Gold wert. Zumindest für die Bluegrass Musik. Der Mann
besitzt ein unheimliches Gespür für das richtige Timing, die perfekten Stücke
(erstaunlicherweise ist der Titelsong, „Easy Memories“, eine dieser
unglaublich schönen, todtraurigen Bluegrass-Stücke von denen es meiner Meinung
nach zu wenig gibt) und eine extrem starke Gruppe stärkt ihm den Rücken.
Allein für das Stück „Hemlocks and Primroses” muss mann sich vor dem Mann verbeugen.
Gleichwertig ist “Lonesome and Dry As A Bone”.

The Stone County Boys
Southern Tradition
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Ein früher Dave Leatherman. Absolut fantastisch ist die Version von „I Never Will Marry” – diese Mandoline! Und
die Harmonien! Ein Gourmet-Menü der Extraklasse.

Malpass Brothers
Memory That Bad
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Web-Seite: www.malpassbrothers.com/
Diese zwei
Jungs, so jung sie sind, halten sich ganz an die Tradition. “Man In Black Is
Wearing White”, ist ein liebevolles Tribut an das Idol der Jungs, Johnny
Cash. Dass die beiden “Shelly's Winter Love”, das ich nur von
Rose Maddox kenne, aufgenommen haben, erstaunt mich. Und diesem ziemlich
langweiligen Stück kann der Sänger dank seiner tiefen, tadellosen Stimme tatsächlich
Leben einhauchen. Genial.

Slim Whitman
Twilight & The Trail
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Musik wie aus einem Western Film. Von einem 86-jährigen Sänger dargeboten. Von
einem, der die Country Super Stars das Fürchten lernt.

Mike Eldred Trio
61 And 49
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Soviel vorab: Kid Ramos mischt auf der CD mit.
Das Titelstück wurde ein typischer, dreckiger, Mississippi Blues. Wunderschön,
träge und voller Leidenschaft. Mississippi John Hurt lässt grüssen. Dann gibt’s
kommerzielle Stücke, etwa “For A Girl”. Orgel inklusive. Soulige
Nummern, etwa “Mr. Newman”, die gleichermassen auf Mainstream
ausgerichtet sind, finden sich auf Mike Eldred’s Tonträger ebenfalls. “This
Old Train” ist ein bisschen Gospel. Mit Chor. Mike Eldred’s Talent zeigt
sich zwar überall, doch mir kommt’s so vor, als hätte er all seine bevorzugten
Musikrichtungen in die 13 Stücke verpacken wollen. Ein bisschen weniger Orgel,
ein bisschen mehr Mississippi wär’ nicht schlecht gewesen.

The Garnet Hearts
Cupid
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Video:
http://www.youtube.com/watch?v=UP7gV5CNEYg
Die Garnet Hearts erinnern stark an den grossen Johnny Burnett. Dafür ist vor
allem Sänger Eddie
Macintosh verantwortlich zu machen, wenn auch die Band dafür sorgt, dass sie
musikalisch mit dem Burnette Trio mithalten kann. 14 fantastische Songs, die
vor allem jene entzücken dürften, die den Unterschied zwischen Rock’n’Roll und
Rockabilly kennen und für den Letzteren schwärmen.

The Flattrakkers
Winner Takes All
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Die Flattrakers klingen für mich wie eine moderne Version von Sleepy La Beef.
Zumindest bei „Baby Don't Cry”, einem ausgeprägten Rhythmus-Stück. Alles in allem
haben die Jungs hier 14 Stücke für die Strasse zusammengestellt. Ob man die nun
kultmässig im Hot Rod zurücklegt oder in einem Fahrzeug der heutigen Zeit, sei
dahingestellt. Der Spass an der Musik der Flattrakkers dürfte der gleiche sein.
Wenigstens für alle, die auf Rockabilly stehen.

Cousin Harley
It’s A Sin
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Mal abgesehen vom zweiten Stück, „She's Comin' Back”, einer Nummer, die sich nirgendwo
einordnen lässt (Swing? Psychobilly? Jazz?), zeigt Cousin Harley unbedingt
Qualitäten. So finde ich denn “The Ballad of El Swartho” äusserst
kreativ, um nicht abartig zu sagen. Oder aufdringlich. “2 Bottles of Booze”
ist ein Psychobilly/Surf-Stück, dass an Wucht alles hinter sich zurücklässt.
Gut, wenn man Aggressionen loswerden möchte. Cousin Harley tendiert eindeutig
zu Swing. Vielleicht liegt er mir deshalb nicht sehr.

Doug
Wilshire
Love In Disguise
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www.cdbaby.com (Sampler)
Video: http://www.youtube.com/watch?v=_ywaiFWBhMA
Doug Wilshire weist eine typische Hillbilly-Stimme auf. Und die macht er sich
zu nutzen. Auch wenn das Stück „Thought A Little Bit About You” eher nach Eddie Cochran
klingt. Beim vierten Sampler, “Love In Disguise” legt der junge Kanadier
schliesslich so viel vor, dass sich mancher Rockabilly-/Hillbilly Sänger noch
etwas abschneiden könnte. 1 A.

Cash O’Riley
Booze, Lust, Lies & Heartaches….
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Auch dieser Mann setzt auf Rhythmus. Und was für welchen. Sein „Big City Queen” ist ein lascher,
gekonnter Rockabilly. Mit Harmonien, viel Schlagzeugbecken und einem guten
Slap-Bass. “I Love Rock'n'Roll” gefällt mir von Joan Jett bedeutend
besser…aber es ist ja auch deren Stück, nicht wahr? “Two Six Packs”,
eine Sax-Nummer, dürfte nur Swing-Liebhabern gefallen. Bei “Enough Beer”
hat der Sänger offensichtlich bereits ein zu viel konsumiert. Schwer, sich da
noch an die Melodie, zu halten, nicht wahr, Cash?

Angie and the
Car Wrecks
Boozed and Bloody
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Video:
http://www.youtube.com/watch?v=CdX2JupAkpQ&feature=related
Der Sound von Angie & The Car Wrecks überrascht mich. Denn die satte, auf
Ryhthmus basierende Rockabilly-Musik kenne ich nur aus den 70er, 80er Jahren
von europäischen, sprich: Englischen und Nordischen Gruppen. Und da war keine
Frau am Gesang. Weniger erstaunen mich die 2, 3 Psychobilly-Nummern. Wer so
drauf ist, muss ja auch diesem Genre frönen. Irre. Schon alleine die Stimme des
Mädchens ist Gold wert.

Darrell McCall & Johnny Bush
Hot Texas Country
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Falls es da draussen noch Menschen gibt, die auf traditionelle Country Musik
stehen, sei ihnen diese CD hier ans Herz gelegt. Der Honky Tonk ist so
gelungen, dass die Stücke noch lange in einem weiterklingen. Und so soll es
sein, nicht wahr? Grossartige Sänger, grossartige Musik, grossartige Nummern….

Flat Mountain Girls
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Primitiver kann Old-Time Musik wohl nicht mehr klingen. Aber auch nicht
schöner….

Jerry Reed
Hit Row
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Jerry Reed, noch nicht lange unter der Erde, wurde bei uns vor allem durch den
Song „East Bound and Down”, hier die Eröffnungsnummer, bekannt. Der Titel stammt aus einer
Fernseh-Serie in der Jerry den Freund von Burt Reynolds spielte. Jerry kam
darin immer als Hundefreund, Kumpel mit Herz und angefressener Trucker-Fahrer
‘rüber. Darob ging leider sein Talent als Super-Picker vergessen. Denn Jerry
stand seinem Idol Chet Atkins in nichts nach. Ein bisschen davon ist in diesem
Stücken zu spüren. Aber nur eine kleine Prise. Und auch wenn Jerry Reed hier
als Sänger eher mittelmässig auftritt, muss vor dem Musiker Jerry Reed sowie
dem Mensch Jerry Reed wohl der Hut gezogen werden.

Amber Digby & Justin Trevino
Keeping Up Apperances
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Der blinde Justin Trevino steht wie kein anderer für die 50er Jahre Honky Tonk
Musik von Wynn Stewart. Hier zeigt er sich als Duett-Partner von Amber Digby.
Und glänzt einmal mehr. Die Stimme des Mädchens ist mir ein bisschen zu grell,
zu hart, Justin’s ist viel weicher…er ist besser im Duett mit Heather Myles…..Dennoch
eine schöne Arbeit.
Hinweis:
14. Mai 2011
West Rennes Country Days Festival Justin Trevino mit Amber Digby in Rennes,
Frankreich

Ed Bruce
This Old Hat
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Auch Ed Bruce ist ein typischer Vertreter der Musiksparte Honky Tonk. Und ein
guter dazu. Und während sich seine Kollegen an die übliche musikalische
Begleitung halten, kann Ed Bruce auch mal eine Mandoline oder ein Klavier
einfliessen lassen. Passenderweise, denn Ed’s Qualitäten liegen in den
Herzschmerz-Songs, von denen es auf diesem Tonträger viele gibt.

Collector’s Choise
Boogie Woogie Fever
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Ausgezeichnete Boogie Woogie CD verschiedener Interpreten. Unbekannte Namen
lösen bekannte Musiker, etwa Red Sovine, ab.
CD
News April 2011

The Blue Ribbon Tea Company
The Devil is Beating His Wife
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Typische Folk-Musik. Akustisch, zart, zerbrechlich. Und ehrlich. Schön. Mit
keltischen Untertönen.

The Wayfarers
A Minor Breakdown
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Das bekannte ‚Shady Grove‘ passt ausgezeichnet zum modernen Bluegrass
Sound der Wayfarers. Irgendwie erinnert die Truppe aus Alabama an die Dillards.
Zumal auch die Wayfarers keinen Hang zur Sentimentalität (Ausnahme: „Call
Me“ - toll) zeigen.

The Tim Greene Trio
It sure sounds like angels
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Meiner Meinung nach gibt es keine Musik, die heilen kann. Dafür solche, die
versteht. Bittersüss, schmerzlich, dann wieder religiös. Zum Teil (z.B. bei „We are the Church”) kommerziell und wuchtig,
auf die Masse ausgerichtet, zeigt sich hier das Tim Greene Trio. Ich persönlich
hätte das Ganze gerne etwas akustischer, mit weniger Chor, so dass die
ausgezeichneten Stimmen nicht im Mainstream ersticken.
Cattle Callers
Midnight
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Bei Songs wie „Sugar Daddy“ swingen die Cattle Callers und imitieren die
30er, 40er Jahre, ohne authentisch zu klingen. „I Bend But I Don't Break” lässt die Band in
Bluegrass Wurzeln schwelgen, der Hillbilly darin kann jedoch nicht verleugnet
werden. Dann gibt es noch unbedeutende Songs, etwa “Anna Lee”, die ganz
nach Nashville klingen. Hat die Band das nötig? Die Klarinette in “Ramblin
Cat” ist so originell, muss da auch noch der Sound der Music City erklingen?
Ich denke nicht. Und der letzte Titel, das lasche “When You Are Mine”
mit klasse Trompete, gibt mir recht.

Swank
Campfire Psalms
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Die Band eröffnet den Reigen mit einer irren Polka. Oder eher Pogo. „Tragic Suit” zeigt einen miserable
Sänger, der immer eine halbe Note über oder unter der Melodie liegt….doch der
Refrain, in den wieder alle Bandmitglieder einstimmen, zeigt deutlich, dass
Gradlinigkeit und klare Töne hier wahrscheinlich gar nicht das Ziel sind. Der
Reiz der Jungs liegt denn auch in den rebellischen Klängen, dem stets etwas
düsteren schrägen Sound, der sich mal partymässig, mal tragisch zeigt. Auch
hier gründet alles auf Tradition, dem Hillbilly. Originelle Stücke, darunter
solche zum Mitsingen (“Never been born”), haben die Knaben voll im
Griff.

Susie Glaze
& The Hilonesome Band
Live At The
Freight & Salvage: Susie Glaze & The Hilonesome Band
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Wer auf der Suche nach Perfektem ist, ist hier nah dran. Sehr nah, ehrlich
gesagt. Wer das Intro hört, dem bleibt vor Freude das Herz stehen. Glasklarer,
lupenreiner Gesang geliefert von Susie Glaze. Auch das notwendige Temperament
und die Freude kommt nicht zu kurz, was schon das nächste rassige Stück („One
More Mile“) zeigt. Appalachen Musik aus Kalifornien, die’s mit dem Original
aufnehmen kann.

Death By Rodeo
Let The Booze Do The Walkin‘
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Irren Cowpunk, abgelöst von Rockabilly (Richtung Psychobilly) voller Energie
bieten Death By Rodeo. Leise Töne sind ihnen fremd…zumindest während der ersten
10 Nummern. Selbst der letzte Titel, „So Cool“ ist nicht sentimental. Lediglich
träge. Sound für die Party. Laut, wild, rücksichtslos.

Butch
Hornsby, Will Kimbrough & Duke Bardwell
Dirtdobber Blues Soundtrack
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Wenn drei Musiker eine gemeinsame CD machen, verspricht der Sound Abwechslung.
Trotzdem: Was die drei Künstler hier abziehen, darauf dürfte kein Zuhörer
gefasst sein. Fleckenloser Blues, Rock’n’Roll vom Feinsten, Beatles Sound,
traurige Waltzes und ruhiges, grossartiges Songwritertum a la Joe Ely lösen
einander ab. Genial ist wohl untertrieben. Hier sind Könner am Werk.

Mixed
Business
Mixed Business
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)
Mindestens das Bandmitglied, welches das Cover ausgesucht hat, hat Humor. Doch
das heisst noch nichts, nicht wahr? Wer in die CD reinhört, dem ist von der
ersten Note an ums Lachen. Man fühlt sich frei, erleichtert und sucht nach dem
roten Faden – der sich nicht finden lässt. Mal abgesehen, vom Können, das allen
Titeln gemeinsam ist. Mir gefällt das swingige „Gun In My Glove Box” besser als das funkige “Red
Room”, doch wahrscheinlich braucht auch ein solches Stück Talent. Ein
Hammer ist “Tango Till They're Sore” – der Titel wäre der perfekte
Soundtrack zu ‘ner Criminal Minds Serie….. düster, unheimlich, schwarz. Die
Truppe bereist die Welt, treibt sich in Kneipen rum und vermischt Rock, Folk, Blues, Country, Bluegrass und Jazz gekonnt.

Squirrel Butter
Banjo Clog
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)
Manchmal kann man sich auf die Augen nicht verlassen. Das hat schon Exupéry gepredigt.
Und hier, bei Squirrel Butter, gilt dasselbe. Wer hinter dem CD-Cover Amateure
vermutet, irrt sich gewaltig. Die Band ist nicht nur in den Harmonien
ausserordentlich stark, sondern auch in der musikalischen Begleitung (Banjo)
und der Songauswahl zeigt sie sich siegessicher. Hillbilly, Clogging, Blues,
Swing, Bluegrass und formidable Duette lösen sich ab und verzaubern den
Zuhörer. Grossartig zeigt sich nicht nur der Duettpartner, John Hurd. Die CD ist
ein Meisterwerk geworden. Gut, besteht sie aus insgesamt 17 Stücken.

The Soggy Basement Boys
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler, CD
Single!)
Video: http://www.youtube.com/watch?v=EvEyHWgtlLc
„Angel Band“ ist das Stück, das sich die Soggy Basement Boys ausgesucht
haben. Ein Titel, der gute Sänger voraussetzt und die Liebe zur Bluegrass
Musik. Beides ist hier vorhanden. Allerdings hätte keiner mit dem rauhen
Gesang gerechnet, doch der tut den Harmonien nichts ab. Klasse.

The Soggy Basement Boys
I’ll Fly Away (Medley)
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler, CD
Single!)
Komisch. Die Gruppe scheint gut zu sein – ergo vermisse ich eine vollständige
CD. Wieso versteift sich die Band bloss darauf, bekannte Stücke zu kopieren?
………

David Allan
Coe and Mrs Kimberly Coe
Leave Ole Willie Alone
Erhältlich
bei: www.cdbaby.com (Sampler, CD Single!)
Spätestens beim Refrain lässt sich David Allan Coe’s Timbre wiedererkennen.
Leider gleicht der Song für mich eher einer Karaoke Nummer. Zudem wird er mehr
oder weniger gesprochen. Ich hätte mir, ehrlich gesagt, besseres von David
gewünscht. Hier klingt er, als würde er mit seinen Barkumpels (und –kumpelinnen)
ein Liedchen am Tresen trällern.

Sequoyah
Spells
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Samplers)
Beeindruckend ist hier nicht nur die Leidenschaft im Stück „Smokin' Again”, einem Titel, den ich
vielen ‘Sängern’ ans Herz legen möchte, denn hier zeigt sich, was Gefühle
bewirken (beim Singen). Ansonsten zeigt sich die Band mal von den Stray Cats
beeinflusst (“Do What I Do”), mal wild und rau Richtung Country Rock bzw.
Südstaaten-Rock. Die Band aus dem Süden Kaliforniens, die sich früher Sequoyah Prep School
nannte, zeichnet sich durch ihren leidenschaftlichen, rassigen Stil aus. Mit
Country Musik hat der zwar wenig zu tun, doch die Jungs sind gut genug, hier
erwähnt zu werden.

Casey Don Yeager
Strong & Sturdy
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Samplers)
Web-Seite: http://www.facebook.com/pages/Casey-Don-Yeager/189375111081194
Casey Don Yeager flösst dem Tex Mex neues Leben ein. Allerdings kann er auch
John Denver-mässige Töne anschlagen, etwa bei „Little Bird“. Schön ist „Old Hat”, ein todtrauriger Waltz
mit Mundharmonika. Ein typischer Künstler aus Texas. Mit dem Texas eigenen
Talent versehen.

Kyle Everett & Friends
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Samplers)
Auch Kyle Everett kommt aus dem Lonestar State. Nur setzt er auf eindrückliche
Töne, die auch mal traurig sein dürfen. Texaner haben eine bestimmte Art zu
singen, die wohl dem Honky Tonk zu verdanken ist. Dafür, dass Kyle Everett akustisch
auftritt, ist er ziemlich stark.
Jason Sain
and The Foolhearted
Dames,
Trains, and Texas Size Tales
Erhältlich
bei: www.cdbaby.com (Samplers)
Web Seite: http://www.myspace.com/jasonsainmusic
Jason Sain setzt
seine Stimme so ein, dass sie nicht besser klingen könnte. Das schlägt sich in
den Songs, ja dem ganzen Hillbilly-/Bluegrass Sound wieder. Hört Euch nur den
Ohrwurm „One
Glass of Wine” an – den könnte man immer wieder hören, nicht wahr? Diesen Mann aus Texas
mit Missouri Band wünsche ich nicht an die Spitze der Country Charts. Das hat
er nicht verdient. Er gehört an die Spitze der Americana Hitparade. Dank dieser
CD.

Bordertown Bootleggers
Western Swing Allstars with Cindy Cashdollar, Jake
Langley, Danny Levin, Floyd Domino
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Samplers)
Wer auf Western Swing steht, dem sei diese CD ans Herz gelegt. Ein echter
Rohdiamant, famos nicht nur, was die Songauswahl angeht, sondern auch die Musiker.

The Acoustic Burgoo
Soul Bucket
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Samplers)
Zuerst fällt hier die extrem starke Stimme der Sängerin auf. Dann das Banjo im
Claw-hammer-Stil. Obschon die Band auch traditionelle Bluegrass-Stücke, etwa “Cripple
Creek/
Bonaparte's Retreat” zu bieten hat, tritt die Stärke der Gruppe bei Songs
wie “Stealin'” weit mehr hervor. Auch der Titel “Tell You Again”
mit Ben Townsend bezaubert, obschon er ziemlich irre, ja verwirrend wirkt. “White
Wolf”, eine Swing Nummer, die an Evergreens erinnert (und dementsprechend
‘rauscht’), macht das Schlusslicht. Und hier macht die Sängerin noch einmal auf
ihre starke Stimme, die hier träge und erotisch wirkt, aufmerksam.
Sehr, sehr speziell.

The Green Rovers
Legend
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Samplers)
Junge Musiker, wie diese hier, weisen manchmal eine Frische auf, die ältere
Interpreten durch zu viele Auftritte längst verloren haben. Dadurch wirken sie
ehrlich, begeistert, überzeugt. Selbst wenn sie, wie die Green Rovers, für
Tradition ohne Schnörkel stehen.
Für mich zwei Songwriters, die man im Auge behalten soll.

Betsy Badwater & The Hillbilly Chrome
Tales of the Wayward
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Samplers)
Betsy Badwater ist eine Hillbilly Queen. Mit ihrer eiskalten, tiefen Stimme,
voller Rhythmus und versehen mit perfektem Timing, macht sie vielen etwas vor.
Da braucht die Band gar nicht aufzudrehen. Der unaufdringliche Sound im
Hintergrund passt ausgezeichnet. Wahrscheinlich würde man Betsy auch mögen,
wenn sie Accapella sänge…..So habe ich “Im a Mean, Mean Woman” schon im
Rockabilly-Stil gehört. Ist auch nicht schlecht. Doch Betsy’s Version, ein lascher,
träger, langsamer Blues, ist ‘ne Klasse für sich.

The Galactic Cowboy Orchestra
Songs We Didn’t Write Vol.
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Samplers)

The Galactic Cowboy Orchestra
Songs We Didn’t Write Vol. 2
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Samplers)
Jazz, Blues, Rock’n’Roll und Country – das sind Songs wie “Honky, Tonkin’”,
“Too Hot To Handle”, “Little Cabin Home on the Hill” oder “Diggy
Liggy Lo”. Klar, die Originale sind besser, doch die Jungs und Mädels haben
nicht einfach kopiert. Sie geben ihre eigene Sauce dazu. Und die ist nicht
ohne.

Eddy Graham
Every Then Is Now
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Samplers)
Eine eher ruhige CD zum Thema Liebe und ihre viele Fazetten. Die Stimme ist die
eines Outlaws, der Sound traditionelle Country Musik. Bei Songs wie “Crazy
Heart” oder “It’s From Love” wünsche ich mir eine etwas bessere Stimme. Doch
vielleicht macht gerade dieses eckige, raue, den wahren Eddy Graham aus.

Libby Prison
Minstrels
Far From Home
Erhältlich
bei: www.cdbaby.com (Samplers)
Der Name
Libby Prison Minstrels nannte sich eine Gruppe von Musikern, die sich einst im
berühmten Libby Gefängnis während des Sessionskrieges (1861-1865) formierte.
Während ihrer Gefangenschaft sorgte die Musik, die sie machten dafür, dass die
Moral der Männer sich nicht verschlechterte. Die heutigen Libby Prison
Minstrels möchten eben an diese Musiker des Südstaaten-Krieges erinnern und
ihre Musik in Ehre halten.
Grossartig
und ziemlich authentisch.

Brad Leftwich & The Hogwire Stringband
Rascal Fair
Erhältlich
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Unglaublich tolle Stringband-Musik, offeriert von Brad & die Hogwire
Stringband. Dafür sorgt die superbe Fiddle, die engen Harmonien, die Energie und der
direkte Link zur traditionellen Musik, von der sich die Hogwire Stringband
beeinflussen liess. Selbst die letzte Nummer, “Death's Dark Train”
bringt keine düsteren Töne mit sich, obwohl sie in Moll gehalten ist. Genial.

Lone Wolf
One Man Band
Erhältlich
bei: www.cdbaby.com (Samplers)
Der Junge klingt wie Bloodshot Bill. Nur dass er mit einem Banjo bewaffnet ist,
ab und an mit einer Mundharmonika, sowie Perkussionsinstrumenten anstelle einer
Klampfe. Ungeschliffen, ungezähmt, wild, rassig. Einzigartig.

Kristi Rose & Fats Kaplin
You're Still Around
Erhältlich
bei: www.cdbaby.com (Samplers)
Web-Seite: www.myspace.com/kristirosefatskaplin
Nur eine Single. Doch was für eine! Von zwei, die aussehen, als würden sie in
einem Mittelalter-Streifen mitwirken. Mit zartem Banjo, feiner Fiddle und einer
grossartigen Sängerin. Wow.

Fats Kaplin
& Kristi Rose
I Wonder As I Wander
Erhältlich
bei: www.cdbaby.com (Samplers)
Wer von Fats & Kristi nicht genug kriegen kann, darf sich an ihrem Album
ergötzen. Zumindest passt es auf nächste Weihnachten….Wer immer diese keltisch
feiern möchte, kann’s dank Kristi’s Stimme hiermit tun.

Kristi Rose
This is Pulp Country!
Erhältlich
bei: www.cdbaby.com (Samplers)
Web-Seite:
www.pulpcountry.com/
Und wer sich
zu Ostern nicht auf Weihnachten einstimmen mag, kann sich an obiger CD
erfreuen….. leider steht nur rein Sampler zur Verfügung….”Johnny Guitar”, die
Eröff-nungsnummer, erinnert mich an den Song “Fever”. Nur ist Kristi’s Titel
Tausendmal besser. Echt. Welch eine Stimme! Welch ein Ausdruck! “All Is Gone”, der nächste Sampler,
beginnt zwar etwas langweilig, auch wenn das Akkordeon im Hintergrund durchwegs
besticht. Doch dank Kristi’s Stimme ist das Öde (die Wüste) schnell vergessen. “Rise
& Shine”, ein Swing, lässt mich meine Abneigung gegen dieses Genre
vergessen. Zu gut, zu stark ist Kristi’s Gesang. Auch “Angry, No More”,
der letzte Sampler, rockt. Es gibt nur wenige weibliche Sängerinnen, die ein
Stück so sehr zu ihrem eigenen machen können wie Kristi Rose. Ein Meisterwerk.
Fats Kaplin’s
World Of Wonder
Erhältlich
bei: www.cdbaby.com (Samplers)
Were her auf Fats steht, dem sei diese CD gegönnt. Im wahrsten Sinne des Wortes
ein Wunder an Bluegrass-Können bzw. String Musik. Entstanden ist das Album auf
einer Australien-Tournee im Frühling 2009. Mitspieler sind: Kieran Kane, Lucas Kane,
George Bradfute, Kristi Rose... und Dave Jacques an der Tuba.
Klasse.

John
Truscelli
Hard To Say Goodbye
Erhältlich
bei: www.cdbaby.com (Sampler / Single)
Es gibt Nummern, die sind so gut, sie können einfach nicht mehr überboten
werden. Nicht mal vom Interpreten selbst. Das Stück “Hard To Say Goodbye”
hat die Filmindustriellen so sehr beeindruckt, dass es im Streifen ‘The 5th Quarter’ verwendet wurde. Bitter-
oder zuckersüss, mit zarten Harmonien. Feiner als Steve Earle, doch durchwegs
so rebellisch.

Paul
Bartha
Somebody Somewhere
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler / Single)
Die Steel Gitarre von ihrer besten Seite. Manchmal swingend, ab und an
schmelzend (“Danny Boy”). Und nicht erst bei “I Can't Help
Falling in Love” merkt man, wie unverzichtbar der Gesang ist. Dessen
ungeachtet wirkt hier ein Könner.

Little
Lisa Dixie
Erhältlich
bei: www.cdbaby.com (Sampler / Single)
Die Qualität des Tonträgers ist einmalig. Der Hall, die Mischung der
Instrumente dann die lasche, entspannte Stimme von Lisa dazu – ein Gourmet Menü
für alle, die Honky Tonk mögen. Und starke Frauen.

Byron Hill
Radio Songs
Erhältlich
bei: www.cdbaby.com (Sampler / Single)
Byron Hill’s Stimme ähnelt der Chris Rea’s. Nur dass Byron Covers von bekannten
Stücken, die einst Joe Sun, Johnny Lee, George Strait, Ed
Bruce, Ray Charles, Alabama, Larry Stewart, George Jones, Tracy Byrd, Anne
Murray, Neal McCoy, Sammy Kershaw, Gary Allan und Joe Nichols anboten,
anbietet. Den Reiz macht die akustische Gitarre, gepaart mit Byron’s Stimme.

Wildflowers (feat. Jon Randall Stewart)
Three Ring Circle
Erhältlich
bei: www.cdbaby.com (Sampler / Single)
Sieht so aus, als wäre ein Abtrünniger zumindest für eine Single zu seinen
Wurzeln zurück-gekehrt: Jon Randall. Ich habe ihn mit Emmylou Harris in einer
tollen Bluegrass Form erlebt. Dann in Nashville, als New Country Star, mit
geschnittenen Haaren, frisch geschieden von Lorrie Morgan. Unausstehlich. Da
wirkte er wie ein Sideman, denn seine Stimme ist durch-schnittlich. Er ist
vorwiegend Musiker. Hier, bei diesem Stück, tut er sich erstaunlicherweise
wieder hervor. Und ich hab überhaupt nichts auszusetzen an dieser wunderschönen
Blue-grass Nummer. Ganz im Gegenteil. Lass Dir die Haare wieder wachsen, Jon.
Und geh’ auf genau dieser Strasse weiter.