CD Reviews April 2009


Now That's Americana OK!
The CD Volume One
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Rauhe, mit Ecken und Kanten versehene Americana verschiedener Interpreten.
Wen Pop-Elemente nicht stören, dem wird die CD gefallen.
Mickey Clark
Hickory Highway
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Mickey Clark stammt aus Louisville, Kentucky und macht echte, für lange
Autofahrten bestens geeignete Country-Musik.
Freja Bluegrass Band
From Mountainlake To Riverside
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Offen für neue Welten? Etwa die Schwedische? Hier zeigt es sich, dass Schweden
nicht nur Abba, sondern auch ausgezeichnete Bands im traditionellen
Bluegrass-Metier zu bieten hat. Die Stimme der Sängerin ist zwar etwas schwach,
doch die Harmonien und die Songauswahl stimmen.

Tony Braham
Dogwoods and Mudholes
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Tony Braham scheint nicht nur Spass am Gesang zu haben, sondern auch daran,
Bluegrass mit traditioneller Country-Musik zu verbinden. Der Junge kam zwar in
Nashville zur Welt, zog jedoch nach Memphis und mischte dort in einer Gruppe
namens Delta Breeze mit. Aber dank seinem Grossvater fand er zur Bluegrass und
frühen Country-Musik. Gegenwärtig ist Tony Mitglied der Bluegrass-Band Blue
Day.
Die Solo-CD von Tony ist Americana, Bluegrass, Folk und traditioneller
Country-Musik gewidmet. Der Tonträger viel leidenschaftlich aus und wirkt
dadurch äusserst sympathisch.
Razzy Bailey
Damned Good Time
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Razzy Bailey hält nichts vom Rasieren. Und auch nichts davon, schubladisiert zu
werden. So
mengt er denn Blues, Country, Soul und Rock'n'Roll zusammen. Stark sind
Balladen wie „If I Can't Hold You“ oder „Long Black Veil“. Tja.
Nicht nur Wein scheint mit dem Alter besser zu werden..... Auch bei
Country-Sängern gilt die Regel – wenigstens für mich. Atemberaubend.
Brent Clark Ramsey
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My Last Dollar
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Matt Cox klingt, als ob er keine Stimme hätte. Wahrscheinlich investierte er
seinen letzten Dollar lieber in ein (oder zwei) Glas Whiskey...und musste dann
gezwungenermassen den nächstbesten Job annehmen. Als Sänger. Aber versteht mich
nicht falsch. Den Beruf hat Matt Cox bestimmt nicht verfehlt. Im Gegenteil. Die
Heiserkeit passt ausgezeichnet zu den sparsamen Arrangements. Ein
unverkennbarer Künstler, doch auch ein liebenswerter und einer, den man nicht
aus den Augen verlieren sollte.
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I'm
Yo' Chicken Man
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Und last but not least: Ein Ostersong. Eine Ostersingle, um genau zu sein.
Jason Mitchen scheint sich gesagt zu haben, es gäbe genug Interpreten, die kurz
vor Weihnachten eine CD veröffentlichen, um sich den Luxus des Christ-Festes
leisten zu können. Wieso nicht auch zu Ostern einen Tonträger veröffentlichen und
damit eine Marktlücke schliessen?
Und wenn die Hühner zur Musik des Hühnermannes tanzen, dürften Spiegeleier
garantiert sein. Amüsant, qualitativ hochstehend und originell.
Möge der Chickenman Euch Ostern verschönern..........

Country Mountain Masters
Cash
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Die Profi-Musikkarriere Jim Hendricks‘ begann in Oklahoma, Nebraska anfangs der
60er Jahre. Man sagt, Jim habe damals in einem lokalen Folkklubs gesungen, wo
er sich regelmässig mit Freunden, etwa Cass Elliot, traf. Eines Tages kam Cass
auf die Idee, ein Folkmusiktrio zu gründen. Also nahm er Tim Rose auf. Dann
hörte er Jim singen und er hatte sein Trio komplett.
Nach Osten auswandern, konnte sich das Ensemble einen Job im Bitter End, einem
Nachtklub in New York’s City’s Greenwich Village, sichern. Wann immer die Jungs
dort auftraten, vergrösserte sich ihr Ruf. Gemeinsam mit dem Komödianten Bill
Cosby ging man später auf Tournee. Hierauf folgten Auftritte bei der Tonight
Show von Johnny Carson, der Danny Kaye Show und weiteren Fernsehsendungen.
1964, als Pop Musik immer mehr an Bedeutung gewann, wollten Jim & Cass die
Gruppe ausbauen. Also wurden Denny Doherty, ein erfolgreicher kanadischer
Sänger und der Gitarrist Zol Yanovsky aufgenommen. Jetzt nannten sie sich The
Mugwumps…Wenn die Truppe auch kurzlebig war, so war sie doch in der Geschichte
des Rock’n’Rolls’ prägnant. Sie waren Vorgänger für legendäre Bands, die da
folgen sollten, etwa The Mama’s and Papa’s.
Nach dem Ende der Mugwumps zog es Jim nachb L.A., wo er eine erfolgreiche Solokarriere einschlug. Er begann hier für Johnny River’s Verlag zu komponieren und schrieb 1967 seinen ersten Millionenseller, „Summer Rain“. Für Johnny & Jim war dies der Anbeginne einer lebenslangen Freundschaft. Es folgten weitere Hits, etwa „Muddy River“ oder „Look To Your Soul“.
1970
traf Jim den Schauspieler Michael Parks. Jener begann gerade eine neue
Fernsehserie namens „Then Came Bronson“ zu drehen. Hiefür komponierte
Jim die Titelmelodie "Long Lonesome Highway". Das Stück
wurde in 3 Musikbereichen ein Hit. Jim produzierte 3 weitere Aufnahmen für Michael
Parks. 2 davon erreichten „Gold“ Status.
Doch Jim zeigte sich ermüdete der Lebensstil von L.A. Also zog er nach
Nashville, Tennessee. In den 70er, 80er Jahren tourte Jim mit seiner
Familienband und schrieb verschiedene Hits im christlichen Musikbereich.
Darunter: "The Mighty One Of Israel", "New Wine" und
"From Glory to Glory".
Bald
nahm Ken Pennell, ein A&R Direktor der Benson Music Group Kontakt mit ihm
auf. Er wollte eine Serie von instrumentalen Folk- und Mountainmusiknummern
aufnahmen. Die Arbeit sollte sich "Appalachian Memories" nennen. Zur
Ausgabe sollten auch Old-time Gospel Hymnen und Down-Home Weihnachtsmusik zählen.
Bald wurde die Serie zum Bestseller. Bei Benson nahm Jim auch diverse
instrumentale Western-Reihen auf. Sie nannten sich "Under The Western
Sky".
Doch im Winter 1996 änderte sich vieles bei Benson Musik. Jim wusste, er musste
sich bald neu orientieren. Dann traf er Steve Sann, der bereits seine
Erfahrungen auf dem instrumentalen Musikmarkt machte. Zusammen gründeten sie
ein unabhängiges Record Label: Maple Street Music.
Vor
Kurzem erneuerte Jim seine Freundschaft mit Johnny Rivers und hat sich an ein paar
seiner Projekte beteiligt. Das Stück, das dabei entstand, nennt sich „Blue
Suede Blues“ und ist keinem geringerem als dem verstorbenen, grossen Carl
Perkins gewidmet.
Eine aussergewöhnlich zarte, aber liebevolle instrumentale Arbeit, die dem Man
in Black (und dessen Fans) gewidmet wurde.

Mark Bumgarner
On
My Way Back Home
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http://www.myspace.com/markbumgarner
Irgendwas an mark Bumgarner, dem Bluegrasser, stört mich. Keine Ahnung, ob es
seine selbstherrliche Art ist, die beinahe auf ein ziemlich grosses
Selbstvertrauen schliessen lässt – oder ich mich einfach irre. Für mich klingt
der Junge, als hätte sich einer der Mega-grossen Country Stars in der Bluegrass
Musik verirrt. Keine Ahnung, was mich davon abhält, diesen Musiker zu mögen. An
seiner Stimme kann es nicht liegen, ebenso wenig an den ausgewählten Nummern.
Für mich liegen ihm halt eher wie diese Nashville-lastigen, langweiligen Lieder
wie „Too Used To Loving You“.

Buck Mountain Band
Chicken In The Snowbank
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Gerade die richtige Musik für’s Osterfest……inspirierend beim Ostereier-Suchen……Die
Old Time Musik der Jungs kommt von Herzen und macht deshalb so richtig Spass.
Kein Wunder, ist die Band heute das beliebteste Old-Time Ensemble aus dem
Südwesten Virginia’s.

House of Mercy Band
Too
Many Treasures
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Tja. Vielleicht ist die Stimme des Lead-Sängers C.P. Larson ein wenig zu laut,
diejenige der Sängerin Abigail Pelham ein bisschen zu leise. Doch die beiden
machen, gemeinsam mit den anderen Musikern, das Beste daraus. Dafür sorgen
Mandoline, Banjo, Dobro, Steel Gitarre, Bass, Piano und verschiedene Gitarren.
Eine bezaubernde Zusammensetzung, die aber auch Ecken und Kanten verspricht.
Der dabei entstandene Stil ist schwer zu benennen. Ein bisschen Folk, Bluegrass,
klassische Country-Musik und viel, viel Rebellion……. Faszinierend.

Pete Berwick
Just
Another Day In Hell
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Web-Seite:
http://www.peteberwick.net/
bzw. http://www.myspace.com/PETEBERWICK
Singen ist nicht Pete Berwick’s Stärke. Kein Wunder, nennt man seine Musik
Cowpunk. So spricht er denn die Lyriken mehr, als er sie singt oder besser: Er
würgt sie ‚raus. Trotzdem dürften viele Songs wie „Another Day In Hell“
gerade in unserer Zeit nachvollziehen können. Wen übrigens Pete Berwick an
Jason & seine Scorchers erinnert, dem sei gesagt, dass Pete in Nashville
ankam, nachdem sich die Scorchers gerade aufgelöst hatten und Steve Earle seine
Gefängniszeit antrat. Doch Pete brachte die Musik City kein Glück und bald
kehrte er in seine Heimat Illinois zurück.
Ein Genie der Sonderklasse.

Tom Akstens and Neil Rossi
Scoundrels,
Trains and Tragic Romance
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Zwei ältere Männer mit akustischen Instrumenten. Viele belächeln das Bild
vielleicht, Kenner werden aufmerksam. Mit Recht. Diese Musiker sind nicht nur
ausgezeichnete Instrumentalisten, sie wissen auch um die richtigen Songs.

Cousin Harley
Hillbilly Madness
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Hinter Cousin Harley steckt kein geringerer als Paul Pigat, seines Zeichens ein
aussergewöhnlicher Gitarrist, Sänger und Songwriter aus Vancouver, Kanada,
Cousin Harley besitzt mittlerweile den hart erworbenen Ruf, alles von Hot Rod
Rockabilly bis hin zu traditionellem Country oder Western Swing perfekt
servieren zu können.
Pigat's
Cousin Harley Stil stammt von Les Paul, Charlie Christian und Link Wray. Hinzu
kommt ein moderner Stil, voller Intensität, doch ebenso fliessend und präzise.
Jetzt legt Pigat seine fünfte Cousin Harley CD vor. Zuvor tourte er mit Leuten
wie Neko Case, Michael Kaeshammer und Carolyn Mark. Die Bühne teilte er mit Taj
Mahal, Mae Moore, Lee Aaron, the Blind Boys of Alabama, Joshua Redman, Big
Sandy and His Flyrite Boys, Aaron Neville, Jim Byrnes, Ndidi Onukwulu, Zubot
& Dawson, usw.
Cousin's
Begleitband gehört zu den heissesten Rhythmus Sektionen des Planeten: Dafür
sorgen der Mudge Island Bassist Keith Picot (The Twisters) und Victoria
Schlagzeuger Jesse Cahill (Fathead Newman).
Pigat’s superbes Talent als Gitarrist wird nur von den Gesangsqualitäten
übertroffen. Er besitzt eine warme Baritonstimme, ist bei Rockern zuhause und
kann bei Country Swing entspannen.
Hier werden 15 Nummern geboten, 11 davon Originaltitel, 4 sind Cover-Versionen.
Nun, sagen wir's kurz: Die CD hört sich so an, wie sie aussieht: Ungewöhnlich
stark. Die hohe Qualität zeichnet sich aber auch in der Aufnahme aus – und den
klever ausgesuchten Stücken. Egal, ob es sich um Schnulzen, Western Swing oder
Blues handelt – Cousin Hillbilly serviert sie alle wie ein Englischer Butler –
perfekt.

Jonathan
Terrell
Trains & Stimulation
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Country Musiker für Skater..... ja, auch das gibt's!! Und wenn man Jonathan
Terrell so zuhört, wachsen einem direkt die Rollen unter den Füssen. Sehr
moderne, eigenständige, von Nashville deutlich zu unterscheidende, auch mal
folkige, aber immer rebellische Country Musik.

Michael
McGinnis
Let'um Buck
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Ein Traditionalist wie's viele gibt. Konzentriert auf Rodeo bzw. Cowboy Songs.

Dave Stamey
Come
Ride With Me
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Entspannte Country-Musik für Reiter...und solche, die davon träumen...

Jackass Flats
Greetings
From Jackass Flats
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Akustische Musik, die manche elektrische in den Schatten stellt. Toll sind vor
allem die Bluegrass- und Old Time Stücke.

Don Herman & Don's Country
Better Keep My Day Job (Vol. III)
Erhältlich
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Traditionelle Country Musik der Superklasse. Manchmal lässt die Qualität etwas
zu wünschen übrig, doch die Songauswahl stimmt.

Kris
Hollis Key
American Spirit
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Rassige, traditionelle Country Musik, auch mal mit Mundharmonika. Es gibt
solche, da dringt die Einsamkeit, das Reisen (sprich: Touren) und die Weite
deutlich durch. Kris Hollis Key weiss darum.

Jim Hendricks
Southwest
Favorites
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Zuerst fällt einem zweifellos Jimmy Hendrix ein. Doch einen grösseren
Unterschied wie zwischen Hendrix und dem hier, dem Jim Hendricks, kann's wohl
nicht geben. Beim vorliegenden Tonträger handelt es sich um einen
Multiinstrumentalisten, der ohne Schwierigkeiten zwischen Dobro, Autoharp,
Gitarre und Mandoline abwechseln kann. Und sich hier dem Südwesten widmet. Wie
schön Melodien wie „El Paso“ in Wirklichkeit sind, zeigt sich hier.

Jim Hendricks
Western
Themes
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Manchmal klingen Jim's Melodien zwar ein wenig brav, ein bisschen – nun ja –
veraltet, doch schliesslich zählt ja die Nostalgie. Erklingen Songs wie „Bonanza“
wird man unweigerlich in die Kindheit zurückversetzt.

Down the Road
Back
to the Country
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Wunderschöne Harmonien, Bluegrass-Songs, die unvergänglich sind. Was will man
mehr?

Chad
Rueffer
Be Where You Are Now
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Für mich ein Zwischending von Honky Tonk und Nashville Trash....Ein bisschen zu
wenig für Austin, ein bisschen zu viel für Nashville....

The Hollyfelds
Black
Heart Blue
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Die Hollyfelds scheinen sich an der einstigen Last Round Up Band orientiert zu
haben. (Sogleich kommt mir deren „At The Well“ Song in den Sinn, der
einzig brauchbare Titel ihrer LP, aber auch einer der qualitativ
hochstehendsten Country Songs der – 90er Jahre / Last Round Up: The World
Behind Your Back, ZOO, 1992, Sängerin: Angel Dean). Grandios.

Gillis Brothers
Sunshine in the Shadows – HH-303
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Bluegrass im Stanley-Brothers Stil.

Mayhem String Band
Land
Pirates
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Tja. Auch String Bands orientieren sich am Trend....Hier an
Klabautermännern....Nichts dagegen einzuwenden, wenn der Tonträger so gut
wird.....

Red Meat
Meet Red Meat
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Mit den tiefen Tönen hat's der Sänger zwar nicht so ganz, doch durch die
Harmonien und die Songauswahl wirkt die CD sympathisch.
Das Idol der Jungs, Buck Owens, hätte jedenfalls seine Freude an den Fans, die
ihn so zweifellos und schamlos imitieren...

Smokey River Boys
Dueling Banjos
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„Dueling Banjos“ höre ich immer mit gemischten Gefühlen. Der Film
hinterliess einen bitteren Geschmack in meinem Mund. Und so grossartig die
Jungs dieses Stück auch als Eröffnungsnummer bringen, so froh bin ich, wenn's
vorbei ist. Da ist mir das nachfolgende „Wabash Cannonball“ denn schon
lieber. Trotzdem eine CD, die ich mir eher als Hintergrundmusik vorstellen
kann. Nur so zum Anhören ist sie mir zu wenig und zu kommerziell.

Harold Austin
Kentucky Bluegrass Preacher Man
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Traditionelle Bluegrass-Musik vom Feinsten. Bei Harold Austin stimmt alles: Der
Gesang, die Begleitmusik und die Harmonien. Auch hier bekannte
Melodien, etwa „Life Is A Railway To Heaven“. Jedem
Gospel-Liebhaber müsste hier das Herz schneller schlagen.

Undesirables
Honky
Tonk Cool
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Nun ja, abgesehen von dem Kraut auf dem Cover, handelt es sich bei Alphons Bach
um einen ausgezeichneten Sänger. Mit Hang zum Blues. Ich denke, er klingt, als
wäre er auch bei den Aufnahmen „breit“ gewesen. Doch das ist Willie auch, oder?
Alternative (traditionelle) Country-Musik mit Blues-Einschlag.

Bob Campbell
If
I Ever Live Again
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Bob Campbell bewegt sich ab und an auf dünnem Eis. Wenigstens, was die
richtigen Töne anbelangt. Keine Ahnung, ob er von jeher so sang, doch seine
Stimme ist nicht sehr stark. Solche Künstler neigen zu melodiösen Abwegen…… So
auch Bob Campbell. Trotzdem: Die liebe zum traditionellen Bluegrass-Sound und
den richtigen Songs macht ihn sympathisch.

Brad Ryan
Have
A Good Time
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Brad Ryan ist seit langer Zeit Musiker. Bereits mit 9 Jahren spielte er alles,
was er in die Finger bekam. Brad ist langjähriges Mitglied der
Award-gewinnenden Gruppe "Three on a String".
Unglaublich, dieser junge Mann. Das fängt beim Taktgefühl an, gilt ebenso für
das hier offerierte Repertoire und endet bei der Stimme. Old Time,
Gospel, traditionelle Countrymusik und Bluegrass der Extraklasse.

Martha Bassett
Sinner's Prayer
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Eine tolle, starke Sängerin und folkartige Country-Musik….Die richtige
Country-Musik zum Entspannen nach einem anstrengenden Arbeitstag. Die Frau aus
North Carolina hat alles im Griff. Dieses Gefühl gibt sie an die Zuhörer
weiter.

Roger Tripp
One Trip..p, One Time
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Die siebte CD Tripp‘s. Sie ist für einmal nicht in Nashville‘s Studios
entstanden. Stattdessen greift Roger auf akustische, elektrische und
Rhythmus-Gitarre sowie auf 7 ehemalige Bandmitglieder. Gelungen sind alle 13
Songs im klassischen Country-Musik Stil.

Li'l Mo and the Monicats
On
The Moon
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)
Die hochwertige Rhythmus-Sektion lenkt hier von Li‘l Mo‘s zwar nicht
schlechter, doch ebenfalls auf Takt bedachten Stimme ab. Die Samplers bestehen
aus Rockabilly, Cajun und soulartigen Balladen. Li‘l Mo ist zwar
überdurchschnittlich, doch irgendwie wirkt sie langweilig - sogar beim Klassiker
„I‘ve Got A Blue Heartache“.

David Peterson
Jesus Use Me
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David Peterson‘s erste CD, als er 1995 nach Nashville kam, ist dank CD Baby
wieder erhältlich. Mit von der Partie sind hier Randy Howard und Roy Huskey Jr.
Einmal mehr eine einmalige Arbeit (schon damals!) von David.

Fellswoop
Against
the Odds
Erhältlich bei: www.cdbaby.com (Sampler)
Fellswoop erinnert and die Dillards. Folk mit Bluegrass verbunden, besitzt eine
unwiderstehliche Faszination.

Wayne Taylor and Appaloosa
Wayne Taylor and Appaloosa
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Tolle Harmonien passt zu dem anziehenden Bandname. Typische, tadellos
vorgetragene, mehrstimmige, klassische Bluegrass-Musik.

Blue Maggie
The
Nearest Way
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Blue Maggie sind zwar keine perfekte Bluegrass-Truppe, doch ausgewählten Songs,
ihre Energie und das Banjo machen viele kleine Mankos wett.