C.L.: Was machen Sie so?
C.B.: Jasmine West: Wir haben gerade unsere erste Single unseres
ersten nationalen Albums herausgebracht, welches als Sommerhit
veröffentlicht werden wird. Aber unsere erste Single, die momentan im
Radio läuft, heißt „Wild In The West". Wir werben dafür und für die
Westküste, deshalb sind wir hier und wollen sie vorstellen.
C.L.: Ich weiß, dass jeder von Ihnen Erfahrungen mit behinderten
Kindern hat. Würden Sie uns diese Erfahrungen bitte näher erläutern?
CB22: Natürlich. Mein jüngster Sohn ist mit dem Down Syndrom geboren,
so dass wir sehr viele durchgemacht haben. Es ist ein ewiger Lernprozess
für uns seit er geboren ist, herauszufinden, wie man ihm am besten
helfen kann, wobei wir auch die angebotenen Hilfen und Unterstützungen
annehmen.
Wir waren alle eingebunden in die Speziellen Olympischen Spiele und
in „
",
die eine Organisation in Nevada in den Vereinigten Staaten ist, die
Dienstleistungen für Kinder mit speziellen Bedürfnissen anbietet.
C.L.: Wie ist es ein behindertes Kind zu haben? Gibt es besondere
Momente, wenn man eine Straße entlanggeht? Sehen die Leute sie an oder
werden sie wie normale Menschen behandelt?
CB22: Ja, ich glaube es ist ein Stück von beidem, wissen Sie. Ich
denke, wir sind die meiste Zeit glücklich; unser Sohn hat sich gut
entwickelt.
Er hat eine Art besonderer Begabung, er steht ein wenig im
Mittelpunkt und wird in alles mit einbezogen.
Er
hat einen älteren Bruder, so dass er viel mit seinem Bruder gekämpft,
der ihn gut beim Erwachsenwerden hilft, und er macht sich richtig gut.
Wir lassen ihn an allem teilhaben, was sein älterer Bruder macht und
mein anderer Sohn und ich glauben, dass er darauf gut reagiert. Er ist
wie jedes andere Kind. Er spielt Soccer, Baseball und er liebt
Basketball. Wissen Sie, er hat eine tolle Zeit in der Schule und er
nimmt an Karate- und Schwimmkursen teil, er macht das richtig toll.
C.L.: Das klingt gut. Und Sie, Jasmine, haben auch Erfahrungen.
JW: Mich betrifft es selbst. Ich bin ein zu 50 %, nein jetzt zu 70 %
behinderter Veteran.
Ich habe in der Armee gedient, und meine Knie wurden sehr stark
beansprucht und sind nun sehr abgenutzt. Wir als Band versuchen viele
Dinge zu unterstützen, wissen Sie. Don wollte Ihnen erzählen, dass seine
Frau bei der Make A Wish Foundation arbeitet. Wir machen Dinge mit Make
A Wish Foundation, Big Brothers und Big Sisters und das ist etwas, das
wir uns sehr wichtig ist, und wir mögen es in eine Gemeinschaft
integriert zu sein und mit Leuten zu arbeiten, die spezielle Bedürfnisse
haben.
C.L.: Lassen Sie uns zu Ihrer Musik zurückkommen. Wie würden Sie die
Musik beschreiben, die Sie spielen?
CB22:
Es ist eine Mischung aus Country und Rock und unsere Musik ist einfach
optimistisch und fröhlich und wir haben einige langsamere Titel, die
wirklich bedeutungsvoll sind und einen zum Tanzen bringen.
Die Tanzfläche füllt sich und die Leute scheinen es zu mögen, wenn
wir live spielen.
C.L.: Was können die Leute erwarten, wenn sie zu einem Ihrer Konzerte
gehen?
CB22: Chaos!!! Nein, ich scherze nur. (lacht) Es ist einfach eine
gute Zeit.
Paul: Wir sind offensichtlich auf der Bühne richtig zu hause, ja, das
ist unser Zuhause. Wir drei spielen seit 7 Jahren zusammen, und Don und
ich, Don Simpson, der Bassist, wir sind seit ca. 14 Jahren zusammen.
Also, alle von uns haben genügend Erfahrung zusammen auf der Bühne
und wenn wir da rauf gehen sind wir irgendwie zu hause. Das ist dort, wo
wir eine gute Zeit haben und wo wir hingehen um zu leben. Es ist einfach
Spaß.
Wir haben in den 7 Jahren so etwas wie eine Show entwickelt und somit
denke ich, dass eine gute Zeit garantiert ist, wenn man zu unseren
Konzerten kommt.
C.L.: Wo können die Fans Sie finden?
JW: Also, sie können auf unserer Website clearblue22.com oder unter
myspace.com/clearblue22 finden.
Schauen Sie sich an, wo und wann wir spielen.
Wir haben einen vollen Spielplan, ich glaube wir haben etwa 100
Termine verbucht dieses Jahr, also hoffen wir auch bald mal in Ihrer
Nähe zu spielen.
C.L.: Danke schön für das Interview.