Larry Schuba ...der Countrybär ist 60
Wann wir Larry (Rolf- „Rolli“) Schuba zum erstenmal Live gesehen haben, ist auch nicht mehr ganz klar. Aber bewusst erinnern wir uns an einen Auftritt in Hassfurt am Main. Da kam er mit seiner Band Western Union in einem lila/rosa/fliederfarbenen Bus direkt aus Berlin zum Festival. Larry mit rotem Stirnband (Willie Nelson) war einer der Highlights auf dem Festival. Kurz zuvor hatten wir uns das Große Buch der Country Music von Walter Fuchs gekauft, es war noch druckfrisch und Larry schrieb uns eine Widmung auf die erste Seite. „Für einen lieben Country- Fan- Alles Liebe und Gute- Seid lieb miteinander und aufeinander- Peace to the Valley- Larry Schuba“, dann suchte er im Buch nach Larry Schuba, aber fand sich nicht, was ihm weniger gefiel. Aber auch im Lexikon der Country Music von Tom Jeier findet man ihm nur unter Western Union. Im deutschen Fernsehen, natürlich noch schwarz/weiß, sahen wir ihn bei Country Time mit Freddy Quinn. In Berlin trafen wir ihn in öfter in der „Eierschale“, und natürlich dann bei den Deutsch Amerikanischen Freundschaftsfesten in Berlin, Countrymessen, Awardverleihungen, Fernsehaufzeichnungen, bei Veranstaltungen vom Country Circle und der Western Mail, beim Festival in Geiselwind, bei KM 330 mit Jonny Hill. Man sah sich! Mal auf, mal vor und mal hinter der Bühne. Larry und Western Union, Larry war immer der gleiche, aber seine Musiker wechselten häufig. Auch seine Stimmungen wechselten schnell. Er ist ein Mann mit Ecken und Kanten, meist sehr direkt. „Hi Alter“, war in der Regel die Begrüßung wenn wir uns sahen. Er hat die deutsche Countryscene nachhaltig geprägt und seine Spuren hinterlassen. Zusammen mit Gunter Gabriel, Tom Astor, Truck Stop und Jonny Hill war er lange Zeit die erste Garnitur der deutschen Szene. Er war einer der ersten „Germans“ die in USA auftraten. Er ist auch ein Philosoph und es ist ganz interessant, wenn er über sich und die Welt nachdenkt, der Rekji- Meister. Er schrieb Songs für sich und andere. Sein Selbstbewusstsein war auch immer sehr stark und seine Sprüche legendär, gerne auch etwas ordinär, aber so ist er halt. Im bayerischen Rundfunk, bei Thomas Jeier, erinnern wir uns, stellte ihm der Moderator die provokante Frage: „ist das überhaupt Countrymusic?“, als er eine neue Platte von ihm präsentierte. „Wenn ich das singe, ist das Country, alles was ich mache ist Country, ich bin Country!“, so der Originalton Larry Schuba. Inzwischen moderiert er auch seine eigene Radiosendung in Berlin und ist das dritte mal verheiratet. Er hat eigentlich alles erreicht was man hier erreichen kann und hat immer noch viele Pläne und Ideen. Wir wünschen ihm ,dass er noch lange auf der Bühne und im Rampenlicht steht und auch weiterhin seine treuen Fans hinter ihm stehen und ihm seine Ideen nicht ausgehen. „Man sieht sich Alter!“ Unter www.larry-schuba.de kann man sich über den vielseitigen Entertainer informieren. Peter und Uschi Hier noch einige Fotos von uns
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