Mit
einem Kirchenkonzert präsentierte sich der junge Künstler Max Böhner. In
der St. Lorenz Kirche in Oberasbach, dass ist in der Nähe von
Nürnberg/Fürth, zeigte er seine Vielseitigkeit.
Er trat ohne Mikrofon oder elektrische Verstärkung auf. Sein Konzert war
eine Mischung aus Gospel, Country, Bluegrass und Folk und zu seinen
Songs begleitete er sich mit Gitarre, Fiddle und Autoharp. Er legte los
mit dem Woody Guthrie Song „This Train" und es folgten „Pick a bale of
Cotton", „Whith Silver Sands", „Lost on the River", "Glad Reunion Day"
und mit "On the Sea of Galilee", einem Song der Carter Family aus den
30er Jahren, beendete er seinen ersten Block. Nun wechselte er von der
Gitarre zur Autoharp und präsentierte damit seinen selbstgeschriebenen
Song „When He`ll call me home" und dann wieder zwei Songs der Carter
Family „Thinking tonight of my blue Eyes" und „Wayworn Traveler". Dann
spielte er auf der Fiddle zwei alte Irisch/Keltische Intrumentals „Molly
Malone" und „Star of the Country Down". Dann griff er wieder zur Gitarre
und im letzten Teil brachte er dann „The Black Sheep returned to the
Fold", das moderne Stück der White Stripes „Little Ghost", las aus der
Bibel das Kapitel Matthäus 24 und brachte dann den passenden Song
„Matthew 24", dann „The Man of Galilee", den Dolly Parton Klassiker
„Golden Streets of Glory", wieder einen selbstgeschriebenen Song mit dem
Titel „A better one?" und mit „Swing Low" und „Joshua fit the Battle of
Jericho" wollte er sich verabschieden. Aber ohne Zugaben ließen ihn die
begeisterten Zuhörer natürlich nicht ziehen. Und so brachte Max noch „He
set me free" und mit „Keep on the sunny Side" verabschiedete er sich
endgültig. Wir machten uns auf den Heimweg mit den sicheren Gefühl, dass
wir von Max Böhner sicher noch einiges zu hören bekommen. Es ist
erstaunlich für einen jungen Schüler, was er für alte „Sachen" aus der
Country- History „ausgräbt" und auch noch eigene Songs schreibt.
Auf der CMM in Nürnberg kann man ihn sicher auch wieder erleben. Also
wer auf traditionelle, handgemachte Countrymusic steht, sollte ihn sich
einmal anhören. Wer mit ihm in Kontakt treten will, kann dies unter