CMM Berlin 2008

Die CMM, Country Music Messe, Berlin hat nun eine neue Adresse. Es war bereits die 13. in Folge und nun ist sie im Postbahnhof, am Ostbahnhof, in der Straße der Pariser Kommune 8, zu finden. Wir waren gespannt auf die neuen Räumlichkeiten.
Am ersten Tag, Freitag 8. Februar, waren wir überrascht wie übersichtlich die Räume waren und anscheinend auch genügend Platz für den Besucheransturm war da. Aber dann am Samstag war es doch wieder wie immer, man konnte kaum noch treten. Fanmassen schoben sich durch die Gänge. Dies zeigte, dass das Interesse an der Veranstaltung ungebrochen ist. Das Musikprogramm lief wieder auf vier Bühnen ab. Breitgefächert war auch das Angebot. Solisten, Duos, Trios und Bands spielten alle Facetten der Countrymusic und es fast unmöglich alle Künstler live zu erleben. Auch uns viel es wieder sehr schwer eine Auswahl zu treffen. Ebenso schwierig ist es eine Berichterstattung abzuliefern, die allen gerecht wird. Wir haben keinen Künstler oder keine Band gesehen, die nicht ihr Bestes gab und dafür auch vom begeisterten Publikum den verdienten Applaus bekam. Auch für die Raucher waren Ecken eingerichtet, dass die Entzugserscheinungen sich in Grenzen hielten und für das leibliche Wohl war gut gesorgt. Wer sein Outfit ergänzen wollte hatte ebenfalls eine reiche Auswahl an Bekleidung und Indianerschmuck gab es in allen Preisklassen. Was für uns auch ein Hauptgrund ist, dass wir auf die CMM fahren, ist natürlich das Treffen von Freunden und netten Kollegen und der persönliche Kontakt zu den Stars. Am liebsten sind wir schon immer bei Doreen und Maik im „Bluebird Cafe" gewesen, denn hier trafen sich die Fans, die zuhören können und eine gepflegte Atmosphäre mit akustisch guter Musik bei angenehmer Lautstärke lieben. Leider ist das in den neuen Raum nicht mehr so perfekt. Denn wenn Getränke ausgeschenkt werden und dabei viel gesprochen wird und sich manche Besucher lautstark unterhalten gibt es viel störende Nebengeräusche. Aber da kann man sich bis zum nächsten Jahr noch eine Verbesserung einfallen lassen. Hier erlebten wir einen starken Auftritt vom „Joungster" Max Böhner, der sich bei der CMM in Nürnberg zum erstenmal vorgestellt hat und uns wieder voll begeisterte. Der junge Künstler, Jahrgang 1992, widmet sich den alten Stars und mit seiner tollen Stimme und nur von seiner Gitarre begleitet stellte er Songs der „Cooper´s" perfekt vor. Hier wächst ein Künstler heran, der die Countrymusic wieder zu ihren Wurzeln führt. Sein Applaus bestärkte ihn sicher in seinem Bemühen. Wer den Auftritt versäumt hat kann sich unter
www.myspace.com/maxboehner    näher informieren. Wir sind sicher, dass wir von ihm nach viel hören werden. Vor einigen Jahren war Matt von „Stars`n Bars" bei „Doc" Schulze´s Sendung „Country Time" zu Gast und hatte seine Tochter Scarlett dabei, die dabei einen ersten Versuch am Live- Micro machte. Nun auch sie hat sich prächtig entwickelt und trat hier in Berlin mit „Stars´n Bars" auf und stellte schon ihre eigene CD vor. Aus den Niederlanden kam „Change of Key" nach Berlin und stellte ihre CD „Home is where my Heart is" vor. Die Band hat uns auch gut gefallen auch hier ist ein Besuch der Homepage empfehlenswert: www.changeofkey.com  . „Motion Blur" begeisterte uns mit ihrer Musik und ihrer Fiddlerin, die nicht nur sehr gut aussieht, sondern ihr Instrument perfekt beherrscht und pressefreundlich in die Kameras strahlt. „Bandana" überzeugte wieder mit Songs von Johnny Cash und auch „Heinrich Doc Wolf" imitiert den „Man in Black" perfekt. Ulli Möhring gehört zu den wenigen Stars, die noch viel in deutsch singen und auch „Easy Rider" bringt viele eigene Songs in ihrer Muttersprache und steht schon seit 50 Jahren auf der Bühne. Das soll ihnen erst einmal jemand nachmachen. „Lucky Sale" ist das Berliner Lady-Duo, dass sich mit „Micha" verstärkt hat und wahre Begeisterungsstürme auslöste. „Seppo" brillierte mit „Two Of A Kind". "Travis Truitt", der Mann aus Kansas, zeigte seine Klasse mit guten Songs und bestens unterstützt von seinen "Friends" und seiner „Managerin" Gudrun (travis@neodesha.de) . „Texas Heat" sorgte für tolle Stimmung, aber leider war der Sound sehr laut( nehmt doch den Regler etwas zurück!?). „Swamp- Cats" brillierten mit Zydeco vom Allerfeinsten. „The New Prohibition Band", „Katie Grand & Band", „The Mountaneers", "Tex Robinson & Band", "Daniel T. Coates", "David Lee Howard", "Night Hawk" und die verrückten "The Lennerockers" gefielen uns besonders gut, wie die Künstler Mandy Strobel, Mark Merritt, California Fog, Scott Shipley, Nadja Petrick, Andy Glandt, Fred Heyden, der Texaner Cody Jinks" und natürlich „Jamestown Ferry" waren „super", jeder auf seine Art. So sind wir sehr zufrieden und natürlich nach drei anstrengende Tagen etwas „geschafft" nach Hause gefahren. Viele Eindrücke und Informationen müssen wir noch „verarbeiten".

Bis zum nächsten Jahr..

Uschi und Peter

....und ein paar Fotos sagen wieder mehr als tausend Worte......

 

 
News: Daily News  Berichte  Informatives:  Musicfocus  Interviews  Record News  Biografien  American Cooking  Australien Country Songstory Übersetzungen  Billboards  Linedance  Kooperationen  Sareiter Reisen  ZYX Records  Übersichten: Country Radio   Saloon  Bands   Clubverzeichnis   Magazine  Links   Events  Termine  Interaktiv:  Gästebuch  Gewinnspiele  Forum  Kleinanzeigen  Suchen im CH  Online Eingaben Internes:  Impressum  Wir über uns