Barbara Clear Live
"Zwergenaufstand" Country, Folk, Rock und mehr…
Janis Joplin und Joan Baez, dass sind die Stars an deren Tradition die deutsche Sängerin, Entertainerin, Songschreiberin und Produzentin, Barbara Clear anknüpft. Sie ist ein Ausnahmetalent, die man nicht so leicht in eine Schublade pressen kann.
Wir lernten sie vor Jahren kennen und da war sie auf den besten Weg eine erfolgreiche Countrysängerin zu werden. Als Folk- Rock- Sängerin stand sie bereits 1985 auf der Bühne und wurde von den Medien als besonderes Talent hervorgehoben. Selbst Fritz Rau von Mama- Concerts hatte sich bei einem Auftritt unter das Publikum gemischt und war begeistert von der damals 22 jährigen Sängerin und Gitarristin. Über ihr liebstes Hobby, das Reiten, kam sie zur Country-Music. Bei der deutschen Country- Fan Fair 1992 wurde sie als ein Höhepunkt und als die Überraschung des Tages, gefeiert. Bei ihren Auftritten brachte sie eine Mischung aus eigenen Titel und Songs von Garth Brooks, Bob Dylon, Joan Baez, Reba Mc Entire, Cat Stevens, Donovan oder Janis Joplin. Ihre Stimme, eine geballte Ladung Gefühl und viel Temperament verursachen bei manchem Zuhörer ein Gäsehautfeeling. Sie kam auch als Live- Gast zu „Doc" Schulze. Bei Radio Euroherz stellte sie ihre erste CD „Wings of Fantasy" vor. Das war im Jahr 1994. Sehr gefühlvoll trug sie „Silver Stallion", den Song der HIGHWAYMAN oder „The Rose", ein Song von Bette Middler, das war auch der Titelsong eines Filmes über das Leben von Janis Jopplin, oder ihren eigenen Song „Taxi Driver", vor. Im Interview erzählte sie, dass sie in Kneipen und Pub’s mit dem Iren Dave Meaney und dem Gitarristen Danielowitz auftritt und als Taxi- Fahrerin jobbte. Ab Oktober 1994 tourt sie dann mit ihrer eigenen Band durch die Lande. Und 1997 kam sie wieder zu Country Time nach Hof und brachte eine neue Maxi- CD „Des Teufels Hand" mit zum Moderator „Doc" Schulze. Selbstsicher, quirlig und immer noch unerhört sympathisch, kann sie im Sender die Herzen der Sprecher und Redakteure im Sturm erobern. Sie muss noch vor Sendebeginn viele Autogrammwünsche der Sendermitarbeiter und der angereisten Pressevertreter befriedigen. Sie bringt dann Live ihre neuen Titel „Der einsame Wolf", „Taxi Driver" und „Des Teufels Hand" aber auch Titel von ihrer ersten CD. Inzwischen ist sie von Wiesbaden in ihre neue Wahlheimat das „Zitronental" , bei Passau, umgezogen. Suchen sie das auf einer Karte, sie werden es nicht finden! Nur eingefleischte Country- und Zitronentalerfans kennen es! 1998 erscheint dann ihre CD „pur & zeitlos". Darauf singt sie, unter anderen, den Tommy Bayer Song „ Der letzte Cowboy", „Geisterreiter", „Walking back to Georgia" oder „Proud Mary". Uns gefällt am besten ihr „Geronimo". Dann haben wir das, nur 159 cm große Energiebündel, etwas aus den Augen verloren. Wir hörten aber von Ihr. 2001 bis 2004 startete sie die „Ticket to Munich- Tour". Sie endete am 24.April 2004 mit einem Konzert in der Olympiahalle München. Noch nie zuvor hatte eine Musikerin in Eigenregie solch ein Großkonzert initiiert und durchgeführt. Die Medien berichteten erstaunt darüber. Sie setzt noch einen drauf und startet mit 80 Konzerten die „look out!- Tour", die am 12. März 2005 wieder in der Olympiahalle München endet und wieder schafft sie es, dass 5000 Besucher zu Ihr kommen. So ist sie bekannt geworden: Allein auf der Bühne mit ihrer Stimme und ihrer Gitarre. Ihre musikalische und menschliche Ausstrahlung ist gewaltig. Nach über 400 Konzerten hat sie ihr neues Projekt entwickelt und ihre One- Woman- Folk- Rock- Oper „Zwergenaufstand" zusammengestellt. Im Oktober 2006 präsentiert sie sich und Kunstwerk in den größten Hallen Deutschlands und Österreichs. Barbara Clear ist eine Rebellin geworden. Sie wehrt sich dagegen, dass die Menschen auf dieser Welt als Spielzeuge der Reichen und Mächtigen missbraucht werden. Charmant und trotzig, ein eigenwilliger Dickkopf ist sie beseelt von Ideen und will permanent probieren, was eigentlich unmöglich erscheint. Ihre „One- Woman- Folk- Rock- Oper" hat wenig gemein mit der herkömmlichen Oper. Ein musikalisches Spektakel mit poetischen und optischen Leckerbissen, der Geschichtenerzählerin und Philosophin. „Für mich sind die großen Hallen die Tummelplätze der internationalen Musikszene und die des großen Business schlechthin, es ist reizvoll diese Hallen im Alleingang zu erobern", sagt sie und wettert gegen Zielgruppenformate wo nur das stattfinden darf, dass was quoten- und profitorientierte Marketingleute mit der Plattenindustrie bestimmen. „Ein musikalisches Erlebnis, dass seinesgleichen sucht", meinten auch die Besucher der Turnhalle Marktredwitz, im Fichtelgebirge, wo wir an einem Mittwochabend im Juni 2007 ihre tolle Show miterlebten. In ihren Eigenkompositionen geht sie mit den Lebensumständen und der Machtbesessenheit Einzelner hart ins Gericht. So ist ihr Song „Der Wurm", Dieter Bohlen gewidmet, der mit seinen Superstar- Kandidaten nach belieben Schlitten fährt. Zum G-8 Gipfel singt sie „Sag mir wo die Blumen sind" und mit „Die Zeckennation" verweißt sie auf die ständig steigenden Preise und die Energiepreisspirale. Aber auch Coverversionen hat sie im Repertoire. „Tumbleweed" oder „When a blind man cries" zelebriert sie und es gibt einen Block mit irischen Songs und dann rockt sie auch einmal was das Zeug hält. Sie animiert ihre Besucher zum mitsingen, mitklatschen und mit den Füßen zu stampfen. Die folgen willig und machen begeistert mit. In der Pause verkauft sie ihre neuen CD’s und gibt Kurzinterviews an Radio- und Zeitungsreporter. Ohne einige Zugaben darf sie ihr Konzert natürlich nicht beenden. Wir unterhalten uns danach noch eine Weile und frischen alte Erinnerungen auf und auch Countrysänger Travis Truitt kommt mit dazu, auch er kennt sie noch „von früher". Wir verabschieden uns, nehmen noch ihre CD „Clear 10th" und wünschen ihr, dass sie noch viele ihrer Ideen umsetzen erfolgreich kann.

Außer bei Konzerten, kann man ihre CD’s unter www.barbara-clear.de bestellen und hier gibt es auch immer neue Infos über ihre Aktivitäten.

Peter und Uschi

Fotos vom Konzert oben und ein „altes" vom Besuch bei „Doc" Schulze
 

 
 
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