CMA Music Festival 2006- Nashville, Tennessee

Vom 8. bis 11. Juni, 2006, fand wieder das CMA MUSIC FESTIVAL, ehemals COUNTRY FAN FAIR, in Nashville, TN, statt. Als Countrymusicfan sollte man sich diese Super- Party schon einmal ansehen. Denn hier im „Country- Mekka" trifft sich in diesen Tagen alles was Rang und Namen in der Scene hat. Da es bei mir schon einige Jahre her ist, dass ich hier war, musste ich mich erst einmal neu orientieren. Jetzt läuft das Festival in mehreren Stationen ab. Am Tage gibt es die besten Live-Auftritte, Open Air, im Riverfront Park- GREASED LIGHTNING STAGES. Aber bei den schwül- heißen Temperaturen ist es nicht leicht ständig „vor Ort" zu bleiben. Donnerstag um 10 Uhr ging es los. Nach dem abspielen der Nationalhymne, Hut ab und Hand aufs Herz, eröffnete die Country- Ikone CHARLIE DANIELS mit seiner Band das musikalische Feuerwerk. Bis Sonntag um 16 Uhr kamen Stars wie ERIC CHURCH, JACE EVERETT, TRACY BYRD, ASHLEY MONROE, THE BELLAMY BROTHERS, MARK WILLS, COWBOY CRUSH, NEAL MC COY, CHRIS YOUNG, JESSICA ANDREWS, CRAIG HAND, THE OAK RIDGE BOYS, BRYAN WHITE, TANJA TUCKER, PAM TILLIS, MELL TILLIS, JON RANDALL, EARL THOMAS CONLEY, JASON MC COY, NICK KINGSWELL, MICHELLE WRIGHT, GEORGE COCHRAN, BLACK HAWK, RESTLESS HEART, AARON TIPPIN, GARY NICHOLS, LITTLE TEXAS, SAMMY KERSHAW und viele mehr auf die Bühne. Und hier konnte der Fan auch relativ leicht seine Stars fotografieren, denn man kam nahe an die Bühne. Im COLISEUM ging die Show am Abend um 20 Uhr los. Auch hier wurde am ersten Tag eine feierliche Eröffnung zelebriert. Marinesoldaten marschierten mit dem Sternenbanner auf die Bühne und wieder wurde feierlich die Hymne gesungen. Die Matrosen kamen vom Flugzeugträger „NASHVILLE" und waren auch in der „Family Zone" präsent. Als Highlight donnerten dann noch drei Kampfjets über das Station. Hier sangen und musizierten dann, abwechselnd, auf zwei Bühnen die Stars wie BROOKS & DUNN, GARY ALLAN, SARA EVANS, LYNYRD SKYNYRD, HANK WILLIAMS JR., TRACY ADKINS, TERRI CLARK, WYNONNA, TRISHA YEARWOOD, BILLY RAY CYRUS, MIRANDA LAMBERT, MARTINA MC BRIDE, BRAD PAISLEY; JOSH TURNER, CLINT BLACK, RONNIE MILSAP, LE ANN RIMES, JOE NICHOLS und noch viele Stars mehr. Es gab öfter Standing Ovation oder die Fans tauchten mit ihren kleinen elektrischen Leuchten das Coliseum in ein märchenhaftes Licht. An einem Abend versprachen sich ein junges Pärchen die „ewige Treue" unter dem Jubel der Menge und jeden Abend wurde eine Gitarre, mit den Autogrammen der Stars, an einen Fan übergeben. Beim Abschluss gab es noch ein kurzes Gewitter und die Zuschauer wurden so lange aus dem offenen Station in die überdachten Gänge evakuiert. Wer hier im COLISEUM ein Foto von seinem Star schießen wollte, musste sich in eine lange „Line" einordnen und wurde dann an der Bühne vorbeigeschleust. Konnte dann die Bühne umrunden, um sich wieder hinten anzustellen. Eine „schweißtreibende" Angelegenheit, die nicht immer den gewünschten Erfolg brachte. Denn bis man endlich vor der Bühne war, stand meist bereits ein anderer Künstler dort. Aber die „Foto-Line" riss nie ab und die meisten Fans entwickelten eine „Engelsgeduld". Die brauchte man dann auch immer nach dem Ende der Veranstaltung, um in seinen, kostenlosen, Shuttlebus zu kommen. Die Busse in America haben alle nur einen Einstieg vorne und so dauert das eben seine Zeit, bis alle drinnen und wieder draußen sind. Die Busse pendelten während des Festivals vom Riverfront Park, Coliseum, Convention Center bis Hall of Fame und waren für Ticket- Besitzer kostenlos. Am „Hall of Fame Park" war die FAMILY ZONE mit freien Lunch für die ersten 500 Gäste, die PERFOMANCE STAGE wo auch viele Künstler auftraten und hatte einen Spielplatz für die Kinder, sowie Versteigerungen von Fan- Artikeln für einen „guten Zweck". Es gab Kochvorführungen und viele Aktivitäten mehr. Auf der WRANGLER FAN FAIR (EXHIBIT HALL) konnte man dann an den Ständen der Stars versuchen ein Autogramm zu bekommen, CD’s und Poster kaufen oder sich mit seinem Idol fotografieren lassen. Im ACOUSTIC CORNER fanden die Live Auftritte statt. Es gab dann noch die SPORTS ZONE mit verschiedenen Aktivitäten, die Firma CHEVY präsentierte ihre Autos, Stars auf der Live- Bühne und ein Gewinnspiel, die Firma Coca Cola schenkte kostenlos neue Energiedrinks aus und an vielen Gewinnspielen konnte man sich beteiligen. In der HALL OF FAME wurden dann auch noch Stars vorgestellt. Im Interview sah ich z.B. FERLIN HUSKY, der aus seinem Leben berichtete und im ERNEST TUBB RECORD SHOP traf ich auf TANJA TUCKER, die hier gerade eine Autogrammstunde gab. In den viel Musikkneipen am Brodway gab es Live- Music rund um die Uhr. Der WILDHORSE SALOON bot für 25$ jede Nacht tolle Shows an. Auch auf der Straße musizierten Künstler an allen Ecken und waren sie gut gab es einen „Tip". Die METRO POLICE sorgte für einen einigermaßen geordneten Ablauf und kanalisierte die Fanmassen die aus der ganzen Welt angereist waren. Stars „schwebten" in ihren überdimensionalen Limousinen durch Nashville, gaben spontan Autoramme und ließen sich auch meist bereitwillig fotografieren. Gab es einmal eine „Alkoholleiche" wurde sie schnell und diskret von der Feuerwehr „entsorgt". In den Geschäften gab es Rabatte für Fan- Artikel und Bekleidung. Wer aus der City in eine Einkaufs Mall oder einen WAL MARKT fuhr konnte noch mehr sparen. Auch im TOOTSIE’S ORCHID LOUNGE oder ins RYMAN AUDITORIUN sollte man unbedingt einmal „reinschauen", es sind „Kultstätten" für den Countryfan. Ein Fahrt auf dem Showboot GENERAL JACKSON hat uns auch sehr viel Spaß gemacht. Auch hier, bei der ruhugen Fahrt auf dem Cumberland- River, gab eine Countryband ihr Bestes und man sah die Riverfront- Bühne einmal von der anderen Seite. Auch in der legendären GRAND OLE OPRY kann man sich, am Abend, tolle Live- Shows ansehen und dabei taucht manchesmal noch ein Star mit auf, der nicht auf dem Programm steht. NASHVILLE ist eben „Countrymuisc total". Mit unserem Mietwagen, einem nagelneuen Chevy- Malibu, unternahmen wir noch Ausflüge nach KENTUCKY und in die SMOKY MAUNTAINS, damit man auch einmal aus der City in die herrliche Natur kam. Dabei wurden wir vom „Wolf", dem angesagten Countrymusic- Moderator von Nashville- Countryradio, mit den tollsten Hits begleitet. Auch ein Ausflug nach LYNCHBURG zur JACK DANIELS DESTILLERY ist interessant und nicht weit von Nashville entfernt.

Fazit: NASHVILLE und das CMA- Muisc Festival war eine Reise wert!

PS: Die Anmeldungen für das nächste Jahr laufen schon!

Peter Wyrostek und Uschi