Steelguitar – Das Country und Westernmagazin Backstage

Howdy! Liebe Countryfreunde in Nah und Fern.

Soeben ging die mittlerweile 15. Ausgabe der Steelguitar zu Ende und schon ist die neue Ausgabe der Kolumne zur Sendung (übrigens schon die 6.) auf Radio Tonkuhle im Netz.

Gleichzeitig war es die erste im Herbst 2006.

Viele Titel aus dem Countrybereich haben ja Themen, die die verschiedensten Lebensarten auf die Musik darstellen.

Zum Beispiel gibt es da eine Lucille, die Ihren Mann verläßt während die Kinder krank sind und sich die Schulden auftürmen.

Aber was ist, wenn die Mutter von Ihrer Familie weg muß, obwohl sie es gar nicht möchte?

Das ist ein Thema, daß nicht nur mich zur Zeit bewegt, sondern auch viele Menschen in dem Dorf, in dem ich wohne.

Da wurde eine schwangere Mutter von Ihrem Mann und Ihren minderjährigen Kindern getrennt und in die Türkei geschickt, obwohl sie aus dem Libanon kommt und kein Wort Türkisch spricht.

Der Hammer ist, daß Gerichte die Rückkehr angeordnet haben und die Politiker, die sich am heutigen Sonntag in einer Stichwahl um das Amt des Landrats bewerben, abwarten wollen was weitere Gerichte sagen.

Dabei geht es der Frau gesundheitlich nicht gut, da die Aufregung und der Stress ihr ordentlich zugesetzt haben.

Vielleicht sollte man dieses Thema mal in einem Lied aufgreifen.

Schließlich war die Countrymusik schon immer eine Musikrichtung, die mit politischen und sozialkritischen Texten für aufsehen gesorgt hat.

Was für mich bei dem eben genannten Thema so stört möchte ich kurz erwähnen.

Da wird eine junge Frau, die 19 Jahre in Deutschland lebte ohne etwas verbrochen zu haben abgeschoben.

Hingegen hatte ich bis vor kurzem einen „deutschen" Nachbarn, der aus Rußland stammte und sich in nicht an deutsche Gesetze halten will und mittlerweile wegen mehrerer Delikte im Knast sitzt. So einen schiebt man nicht ab, man wartet lieber monatelang bis er verurteilt wurde.

Nach zwei Jahren kommt er wieder raus und es geht weiter wie vorher.

Also, und da gebe ich sicher nicht nur meine Meinung wieder, so geht es nicht.

Wer nach Deutschland kommt, sich aber nicht an die hier gültigen Gesetze halten will, soll dahin gehen, wo er so leben kann.

Aber diese Unterschiede sollte man schnell abschaffen.

So verliert die Politik Ihr Ansehen, die Wähler und Wählerinnen Ihr Vertrauen in die Politik.

Die Folge sind entsetzte Politiker, die sich über die niedrigen Wahlbeteiligungen aufregen.

Jetzt aber zu einem Thema, daß mir in dieser Woche sehr wichtig war, so daß ich einen Titel zu diesem Thema gespielt habe.

Gleich drei Personen in meinem Bekanntenkreis hatten nämlich in der Woche vor meiner Sendung Geburtstag.

Erst mein Kollege Alfred „der Blaue" Görgens.

Der hatte am Dienstag seinen Ehrentag.

Dann am Donnerstag hatte meine Mutter Ihren 50 und wurde somit ein halbes Jahrhundert (auch wenn Sie es nicht hören mag) jung.

Und am heutigen Sonntag hat mein Bruder Geburtstag.

Allen dreien und allen Geburtstagskindern die in der letzten Woche oder heute Geburtstag haben Herzlichen Glückwunsch!

Für die kommende Woche geht es ja nicht, da es im Vorraus ja Unglück bringt.

Aber für alle habe ich deswegen Larry Schuba und Western Union mit Ihrem Titel: „Geburtstagssong" gespielt.

Im nächsten Monat habe ich zum zweiten mal Henry Eye eingeladen. Leider ist der Termin noch nicht bestätigt.
Näheres erfahren Sie rechtzeitig auf der Webseite
www.Tonkuhle.de

Jetzt wünsche ich Ihnen noch einen schönen Start in die neue Woche, sowie in den Oktober

Bis zum Sonntag, den 22. September 2006 und bitte vergessen Sie nicht die Weisheit des Monats, die ein altes jüdisches Sprichwort ist, daß ich heute ausgesucht habe, da am vergangen Freitag das jüdische Neujahrsfest gefeiert wurde.

Obwohl ich nicht jüdisch bin wünsche ich allen in Deutschland lebenden Juden ein schönes neues Jahr.

Die Weisheit lautet:

Gläser und Kinder kann man nie genug haben.

Darüber sollten wir alle noch einmal Nachdenken.

In diesem Sinne

Ihr, Euer

Nouri Streichert

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