Steelguitar – Das Country und Westernmagazin Backstage
Howdy!
Liebe Countryfreunde in Nah und Fern.
Bitte sehen Sie es mir heute nach, daß ich den Text für meine Kolumne zu meiner August-Sendung ausnahmsweise nicht während der Sendung geschrieben habe, sondern etwa eine halbe Woche vorher. Der Grund war, daß von mir im vergangenen Monat erwähnte Fest anläßlich des 2. Geburtstages unseres kleinen, schnuckeligen Familiensenders. Da der Text wie eben erwähnt einige Tage vorher entstand, kann ich leider auch noch nicht sagen, wie viele Fans mit uns gefeiert haben. Wer sich doch dafür interessiert, sollte ab spätestens Morgen mal auf die Homepage
www.Tonkuhle.de schauen. Dort gibt es mit Sicherheit Berichte der Kollegen.Jetzt aber endlich zur Countrymusik.
Einen Dank an alle, die mir nach der Sendung vom Juli mir so zahlreich geschrieben haben.
Die Reaktionen auf meine Gunter Gabriel-Geschichte hat mir gezeigt, daß der besagte Herr anscheinend doch nicht so beliebt ist, wie ich dachte und daß ich mit meiner Kritik tatsächlich die Finger in eine offene Wunde gelegt hatte.
Für alle die meine Sendung im Juli nicht hören konnten oder im vergangenen Monat meine Kolumne nicht lesen konnten erzähle ich noch mal kurz was passiert ist.
Ich wollte Herrn G. für ein kleines Interview haben.
Herr G. wollte allerdings für ein Telefoninterview 500 Euro und für einen
Studiobesuch die dreifache Summe haben. Wahrscheinlich, damit er einigen Herren
wieder seinen Stinkefinger zeigen kann. Daraufhin habe ich darüber berichtet und
erwähnt, daß ich ihn nicht mehr spielen werde. Was meinen Sie, wieviel Mails ich
auf die Story erhalten habe? Ich werde es Ihnen verraten! Genau 54 Emails sind
gekommen. Kein einziger hatte was gutes erwähnt. Viele habe sich auf seinen
Konzerten über Herrn G. geärgert. Hier nur einige Beispiele, die ich erhalten
habe.
Namen habe ich aus Datenschutzgründen geändert. Die Orte habe ich gelassen.
Peter aus Peine schrieb:
Wir waren auf einem Volksfest, wo Herr G. auftreten sollte. Zuerst war er zu
nervös zum singen und verließ die Bühne. Nach einer Viertelstunde kam er
angeheitert zurück und konnte immer noch nicht singen. Statt dessen bepöbelte er
die Zuschauer. Wir wollten natürlich unser Eintrittsgeld zurück. Man sagte uns:
„Wieso? Ihr habt Herrn G. doch gesehen!"
Frederike aus Hildesheim schrieb:
Wir haben Herrn G. mal beim Bummeln getroffen. Wir baten ihn um ein Autogramm.
Wir bekamen eine Karte, auf der er seinen Chauffeur vor unseren Augen die Karte
mit seinem Namen unterschreiben lies. Das ist Betrug am Fan?
Karla aus Bockenem schrieb:
Herr G. wohnt wahrscheinlich in seinem Hausboot, damit er sagen kann: „Ich
schlafe unter der Brücke und habe trotzdem ein Dach überm Kopf."
Benny aus Alfeld meinte:
Wer ist schon Gunter G.? Der hat schon lange nichts mehr auf die Beine gestellt.
Wer nichts kann, muß mit Prollaktionen für Aufsehen sorgen.
Einen habe ich noch:
Antonio aus Bad Salzdetfurth sagt:
Herr G.? Wer ist das? Den will keine Sau hören.
Ich betone noch einmal: Alle Namen waren geändert, die Orte waren richtig. Alle Meinungen sind Originaltexte der Schreiber und spiegeln natürlich nicht die Meinung der Redaktionen von
www.Tonkuhle.de, www.Countryhome.de und der Steelguitar auf Radio Tonkuhle wieder.Zwei Highlights der August Sendung waren zum einen die Einblendung der Kollegen der Sportredaktion auf Radio Tonkuhle und das Musikstück der niederländischen Gruppe Tumbleweed. Ich gebe zu ich bin kein großer Freund von Mozart oder von klassischer Musik. Das man aber Mozart in einer Bluegrassversion spielen kann war mir bis zu diesem Zeitpunkt neu. So habe ich Mozart noch nie gehört und war einfach begeistert. Schade ist, daß diese Einblendung der Sportredaktion in diesem Jahr wahrscheinlich die letzte war. Schließlich war der heutige Hildesheimer Geher Cup voraussichtlich der letzte, da nach mehr als 20 Jahren Spitzenathletik und zahlreichen Rekorden in den vergangenen Jahren den Veranstaltern die finanziellen Mittel gestrichen wurden. Da ich heute gleichzeitig mit meiner Countrysendung dran war, dachte ich mir, vielleicht kann man die Stimmung an der Geherstrecke vielleicht in die Sendung transportieren. Vielleicht findet sich ja doch noch der eine oder andere Geldgeber, damit dieses Ereignis doch nicht das letzte war. Jetzt wünsche ich Ihnen noch einen schönen Start in die neue Woche, sowie in den September. Bis zum Sonntag, den 24. September 2006 und bitte vergessen Sie nicht die Weisheit des Monats: Wo Countrymusik ist, da laß Dich ruhig nieder –
Die Steelguitar gibt’s im nächsten Monat wieder.
In diesem Sinne
Ihr, Euer
Nouri Streichert
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nouristreichert@gmx.de