Steelguitar – Das Country und Westernmagazin Backstage

Hallo liebe Countryfreunde in Nah und Fern.

Ich freue mich, daß ich Ihnen ab heute immer nach meiner Sendung „Steelguitar – dem Country und Westernmagazin", daß immer am 4. Sonntag im Monat auf Radio Tonkuhle in Hildesheim läuft meine Gedanken zur Musikrichtung, die wir alle so lieben mitteilen darf.

Ich freue mich, daß ich mit der Webseite www.countryhome.de einen starken Partner gefunden habe, der mir Gelegenheit für dieses Platz gibt.

Den Kollegen möchte ich aus diesem Grunde recht herzlich danken!

Das absolute Highlight der Sendung vom 23. April 2006 war das Interview mit dem niederländischen Sänger Will Stevens.

Zum einen, weil es mein erstes Interview mit einem Künstler Live im Studio war, zum anderen weil es der erste Künstler war, den ich persönlich treffen durfte.

Ich glaube das erste Interview (im vergangenen Monat mit Miruna von der Gruppe Silverwood) und das erste Livegespräch im Angesicht von Künstler zu Moderator, wird jedem Moderator sicherlich im Gedächtnis bleiben, denn die ersten Interviews sind in jedem Falle etwas besonderes.

Liebe Freunde der gepflegten Countrymusik die Moderation einer guten Radiosendung benötigt mehr Arbeitsschweiß als mancher Hörer denkt, denn man kann meiner Meinung nach keine gute Sendung ohne eine gute Vorbereitung machen.

Das ist etwa vergleichbar mit einem Omelett, für das man Eier zerschlagen muß. Und bevor man das tun kann muß es erst gelegt werden.

Darum nenne ich Ihnen die wichtigsten Arbeitsschritte vor der Sendung.

Die Sendung beginnt für mich im Grunde schon drei Wochen vor der Ausstrahlung.

Zuerst gehe ich ins Internet und suche mir von den Bands die wichtigsten Veranstaltungstipps heraus, die ich dann auf Diskette speichere.

Wenn ich dann zuhause bin, schalte ich mein Radio an oder höre einige der CD´s, die mir Bands zugeschickt haben.

Währenddessen öffne ich mein Wordprogramm und lade meine gespeicherten Veranstaltungstipps ins Worddokument, welches ich dann auf meine Festplatte lade.

Als nächstes nehme ich mir jeden Veranstaltungstipp einzeln vor und mache aus ihm einen fortlaufenden Text.

Je nach Menge kann es bis zu 7 Tagen dauern bis ich die Seiten ausdrucken kann.

In diesem Monat, mußte ich die Tipps für Mai 2006 machen.

Da sehr viele Veranstaltungen auf den Vatertag fallen, war es dieses mal etwas mehr.

Insgesamt 12 DIN-A4-Seiten um es genau zu nennen.

Als nächstes produziere ich aus diesem Text eine Webseite, die auf meiner Homepage zur Sendung hineingesetzt werden soll.

Dazu habe ich einen Administrator, der genauso

Country liebt wie ich.

Zur Zeit haben wir einige technische Probleme, die aber in Kürze behoben werden sein sollen.

Dann ist meine Seite www.steelguitar.diemusikallee.de wieder erreichbar.

Jetzt kommt der Teil, an denen ich Bands anschreibe und sie bitte mir Ihre aktuellen CD´s zu schicken.

Wenn diese CD´s dann da sind, höre ich mir jeden einzelnen Titel an und entscheide, welchen Titel ich spielen werde.

Und glauben Sie mir, liebe Freunde, manchmal fällt mir die Entscheidung echt schwer.

Bei so vielen guten Künstlern habe ich wirklich die Qual der Wahl. Aber lieber zu viele Titel, als das ich ein Loch in der Sendung habe und mich um Kopf und Kragen quaken muß.

Aber glücklicherweise ist das noch nie passiert.

Am Sendetag bin ich schon gegen 11 Uhr im Sender und spiele Titel in den Rechner ein, die ich an meinen Musikredakteur schicke oder die ich in meiner Sendung ohne seine Absprache spiele.

Die Titel werden alle, auch die die ich gespielt habe in unseren Musikpool eingefügt. Dann können alle Kollegen Musiktitel für Ihre Sendungen nutzen.

Vor allem aber die Kollegen unserer Magazinsendungen, die werktags dreimal am Tag laufen.

Gegen 13.30 beginnt dann meine Konzentrationsphase.

Ich richte das Mikro ein, damit meine Stimme nicht zu leise kommt, aber auch nicht zu laut.

Dann lege ich eine Minidisk in den Rekorder. Damit schneide ich meine Sendung mit und überspiele sie im Anschluß auf CD, damit ich dokumentieren kann, was ich produziert habe.

Kurz vor der Sendung bringe ich den Musikpool etwas durcheinander. Genauer gesagt suche ich einen Titel aus, damit unsere Automatische Musiksendung, die immer läuft, wenn keiner der Kollegen Live sendet, um 14 Uhr endet.

Während der letzte Titel ausgestrahlt wird stelle ich das Gerät von Automatik auf Live-Assistent.

Würde ich das nicht tun, würde die Automation weitergehen und mich während meiner Sendung stören.

Um 14 Uhr beginnt die Sendung, die genau 60 Minuten läuft.

Es ist immer lustig, wenn Leute von außen vorbei gehen und während der Sendung durch die Scheibe schauen. Manche kucken interessiert, manche lachen und einige Schelme poltern gegen die Scheibe, damit der Moderator abgelenkt wird.

Ich sage Ihnen, wer dann nicht konzentriert bei der Sache ist, hat schon verloren.

Heute ist das nicht passiert.

Ich bin Stolz, daß ich in der heutigen Ausgabe vom

23.April 2006 eine recht internationale Sendung hatte.

Mit Gruppen und Künstlern aus Australien, Japan, Schweden, Kanada, Deutschland und natürlich den USA ist es mir beinahe gelungen aus jedem Kontinent eine Gruppe zu präsentieren.

Leider nicht aus Afrika oder Südamerika.

Nach der Show bin ich immer froh, daß alles vorbei ist.

Dann möchte ich vom Sender nichts mehr wissen.

Doch spätestens nach drei Tagen würde ich am liebsten schon wieder moderieren.

Es macht einfach Spaß, da ich meistens positive Feedbacke bekomme.

Das können Sie auch tun. Schreiben Sie mir doch mal eine Email. Ich beantworte gern alle Fragen.

Bitte entschuldigen Sie aber, wenn ich nicht gleich antworte.

Aber ich antworte Ihnen gern.

Meine Adresse lautet post@diemusikallee.de. Diese Adresse nutze ich für meine Rocksendungen aber auch für meine Countrysendungen.

Natürlich freue ich mich auch, wenn Sie, liebe Countryfreunde, in meine Sendung reinhören.

Sei es in Hildesheim und Umgebung auf der 105,3 MHz, im Hildesheimer Kabel auf der 97,85 MHz, über unseren Livestream auf www.tonkuhle.de oder demnächst via DRM, an dem Radio Tonkuhle als Testsender mitmachen wird.

Gestatten sie mir noch eine kleine Anmerkung zum Abschluß.

Ich durfte als einer der ersten die Grand Prix Single von

Texas Lightning in meiner Sendung spielen, da mir das Management der Gruppe um der australischen Sängerin

Jane Comerford zugeschickt hat.

Wir, daß Team um Radio Tonkuhle, wünschen der Truppe alles Gute in Athen.

Auch in der Hinsicht, daß ich dem Management versprochen habe eine zwei Stunden Sendung mit ausschließlichen Titeln von Texas Lightning zu produzieren, sollten sie Platz 1 belegen.

Da ich im Siegesfall den Titel nach der Sendung noch mal spielen will, habe ich in diesen Monat auf eine weitere Ausstrahlung des Titels verzichtet. Zwei Monate hintereinander finde ich nämlich etwas langweilig. Finden Sie nicht auch?

Ich werde mir den Wettbewerb ausnahmsweise anschauen.

Sie müssen wissen, daß ich ein ausgesprochenen Gegner des 16:9-Formates im Fernsehen bin und normalerweise nicht mal Fußball, Serien oder Shows anschaue. Schließlich zahlen auch die 4:3-Zuschauer volle Gebühren. Wofür? Damit sie mit schwarzen Balken und verzerrten Bildern vertröstet werden.

Wären Texas Lightning nicht dabei, hätte die öffentlich-rechtlichen Bezahlsender mindestens einen Zuschauer weniger. So ist es auch bei der Fußballweltmeisterschaft, die ich erstmals ignorieren werde (So leid es mir auch tut). Wer auf Zuschauer verzichten will, kann dies meiner Meinung nach auch auf Gebühren tun!

Jetzt wünsche ich Ihnen einen schönen Start in die neue Woche und in den in wenigen Tagen beginnenden Wonnemonat, möchte aber alle meine Hörer auf meine Sondersendung am heutigen Abend hinweisen.

Wir feiern den 70 Geburtstag von Roy Orbison, einem meiner absoluten Lieblingskünstler.

Bis zum Sonntag, den 28. Mai 2006 und nicht vergessen:

Nach der Show ist vor der Show!

Ihr, Euer

Nouri Streichert