CD-Besprechnung Cowboys on Dope "Black Money"

Das man mit Urteilen über eine Band Vorsichtig sein muß, habe ich durch die CD "Black Money" der Band "Cowboys on Dope" eindrucksvoll feststellen müssen.

Als mir meine Kollegen bei Radio Tonkuhle die CD in mein Fach legten, dachte ich wegen dem etwas gewöhnungsbedürftigen Bandnamen, es würde sich hierbei nur um eine weitere Gruppe handeln, die Countrymusik mit Comedy oder Satire vermischen würde.

Doch weit gefehlt:

Country on Dope machen einen herrlichen Mix aus Balladen, Folk- oder Countrymusik mit flotten Melodien, die beim anhören schnell Lust auf mehr machen.

Die Cowboys on Dope bestehen aus dem Trio Peter Sarach, Wolly Düse und Thorsten Dohle.

Die CD beginnt mit einem Stück, dessen Intro durch die Geräuschkulisse, einem netten kleinem Lagerfeuer, dem Hörer direkt in den Wilden Westen bringt.

Durch dieses erste Stück, daß „Gunsmoke" heißt, wird man automatisch an die Westernfilme erinnert, in denen die Sheriffs oder die Helden den bösen Schurken in einem Duell gegenüberstehen.

Der zweite Titel auf der CD, „Roaming round" erinnert ziemlich stark an Johnny Cash, da die Stimme dem Altmeister der Countrymusik stark ähnelt.

Der vierte Titel der CD heißt „Yesterday is here" und stellt eine Aufnahme aus dem Konzert im Kölner Rockpalast des

Westdeutschen Rundfunks am 1. Juni 2005 dar.
Laut der Beschreibung in dieser CD ist diese Aufnahme übrigens ein Bootleg.

Durch den Takt des fünften Stückes, wird der Hörer in Gedanken in die Prärie versetzt, in der er auf einem Pferd reitet und versucht die nächste City anzureiten.

Abgerundet wird dieser Titel am Ende zusätzlich durch das wiehern des Pferdes, auf dem man ritt.

Nach dem sechsten Titel, „Teatime", der mehr aus dem Bereich der Folkmusik kommt, hört man mit dem Song „Lost in America" wieder einen der flotteren Titel, der den typischen Countrysound mit gutem hausgemachten Rock verbindet.

Beatlesfans kommen auf dem 9. Titel der CD voll auf Ihre Kosten. Hier wurde der Song „When I´m 64" von dem
Duo John Lennon/Paul McCartney gecovert und auf genialer Weise in den Countrystyle übertragen.

Zuletzt möchte ich noch die beiden letzten Stücke auf diesem Werk erwähnen.

Mit dem „C.O.D. Song", wobei die Abkürzung natürlich für Cowboys on Dope steht haben die Jungs einen meiner Lieblingstitel dieser CD aufgenommen. Somit ist dieser Titel in der näheren Auswahl für die Titel meiner nächsten Steelguitar.

Der letzte Titel, „Motorcycle Boy" ist ebenfalls ein starker, melodiöser Song. Allerdings muß ich hier dazu sagen, daß er noch etwas stärker gekommen wäre, wenn man einen Sänger mit einer etwas tieferen und dunkleren Stimmen eingesetzt hätte.

Fazit:

Black Money von den Cowboys on Dope besticht mit dreizehn abwechslungsreichen Liedern und ist in jedem Falle sein Geld Wert.

Ich möchte es gern noch etwas präziser auf den Punkt bringen:

Weder meine Kollegen von www.countryhome.de, Radio Tonkuhle oder ich empfehlen die Einnahme von Drogen.

Einzige Ausnahme ist die Droge Musik, speziell natürlich gutgemachte Countrymusik, die Seele und Geist berührt.

Ich weiß nicht was die Jungs von Country on Dope genommen haben, wenn man dadurch so kreativ wird, daß so etwas dabei raus kommt, kann es nichts schlechtes gewesen sein.