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LOS
TEXMANIACS mit RICK TREVINO im Four Corners Saloon
Untermeitingen
Um
ca. 21:00 Uhr begann der Abend mit dem Vorprogramm: Daniel T. Coates
aber nicht mit Band und auch nicht Solo. Begleitet wurde er (Gesang und
Gitarre) von einem ausgezeichnet spielenden Kontrabassisten. Eine Stunde
lang unterhielten die beiden Musiker das zahlreich erschienene Publikum
mit Countrysongs ‚Querbeet‘ – Oldies wechselten mit Honky Tonks, einem
Stück von den Eagles, also Westcoast-Country, über Bluegrass, Balladen
und eigenen Songs.
So ca. 22:10 kamen dann die Los Texmaniacs auf die Bühne, eine
sechsköpfige Formation, bestehend aus Max Baca (bajo sexto – eine
12 saitige Gitarre mit etwas größerem Korpus, bei der die unteren drei
Saitenpaare E,A,D um eine Oktave tiefer gestimmt sind, als bei der
normalen Gitarre) und Gesang, David Farias (Knopfakkordeon,
Gesang), Óscar Garcia (e-bass), Lorenzo Martinas (drums),
sowie einem weiteren Musiker auf der e-Gitarre und einem Keyboarder.
Begonnen wurde mit einem ganz bekannten Titel: Cielito Lindo,
dem das von den Texas Tornados her bekannte Rain, Rain,
Rain, Rain folgte. Ein Blues mit ‘duelling guitars‘ sowie
mehrere andere Songs folgten, bevor Rick Trevino gegen 23:00 Uhr
die Bühne betrat. Zunächst zwei gesungene Titel: Before the next
Teardrop falls (Freddie Fender) und Everybody´s goin´ to
San Antone danach saß Rick zum ersten Mal an diesem Abend am
Piano. Etwas später folgte ein Song Jealous Heart, der
zumindest den älteren Besuchern noch aus den fünfziger Jahren her
bekannt sein dürfte – damals sang Lale Andersen die deutsche
Fassung Blaue Nacht am Hafen – diesen Titel sangen
Rick, Max und David gemeinsam. Nach diversen
anderen Songs folgte dann das von vielen Interpreten her bekannte
Jambalaya und danach eine Pause.
Zum zweiten Teil des Abends erschien David etwas verspätet auf der Bühne
– Rick wieder am Piano. Einige Titel später – Rick am Piano und Gesang,
wird begleitet vom Keyboarder, der bei diesem Song zur Gitarre gegriffen
hat. Diverse Songs im Stil der Texas Tornados oder der Super Seven
folgten. Zwischen drinn ein Song, der den Älteren noch aus den sechziger
Jahren bekannt sein dürfte: Marina – in Deutschland
bekannt geworden durch den italienischen Sänger Rocco Granata.
Gesungen von Max und David, Rick an der Gitarre singt Refrain mit. Ein
weiterer ganz bekannter Song, der eigentlich aus der Zydeco-Music
stammt, Don´t Mess With My Toot Toot – bekannt gemacht
worden von vielen Interpreten, darunter: Rockin´ Sidney, Doug
Kershaw, Fats Domino – ja sogar eine Fassung von einer Sängerin –
Denise La Salle – hat es gegeben. Selbst einen nicht so sehr
bekannten Song von Merle Haggard hatte Rick im Repertoir,
Wasted Days And Wasted Nights (von Freddy Fender), sowie weitere
zumindest von der Melodie her bekannte Songs folgten (‘La pieta
casada‘, ‘El circo‘, ‘Cien anos‘, ‘A mover el bote‘,‘Cancion
mixteca‘ und viele weitere Songs abwechselnd von Rick oder Max
oder David gesungen, bzw. von Max und David im Duett, oder als
Instrumental.
Von Rick durfte natürlich auch nicht sein allseits bekanntes ‘San
Antonio Rose To You‘ und sein bisher einziger No One Erfolg: ‘Running
Out Of Reason‘ fehlen, beide Titel brachte er im Laufe des
Abends zu Gehör.
Natürlich gab es heftigen Protest und Rufe nach Zugaben, als die Band um
01:00 Uhr Schluß machen wollte. Die Zugaben wurden gerne gewährt und so
hörten wir u.A. noch ein über 10 Minuten dauerndes ‘La Bamba‘
und anschließend Rick allein mit einer Ballade am Piano und zusammen mit
der Band noch ‘She´s About A Moover‘, bei dem Rick und der
Keyboarder vierhändig Piano spielten.
So war es dann 01:30 Uhr durch, als endgültig Schluß war. Anschließend
gaben die Los Texmaniacs und Rick Trevino im Lokal noch unermüdlich
Autogramme und verkauften CD´s und T-Shirts.
Alles in Allem ein genußreicher Abend, der leider viel zu schnell vorbei
war!
Dieter Mühlena

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