Countrymesse Berlin 2. Tag
Es
lief nicht Alles so, wie ich es mir gedacht hatte, anscheinend hatte man
das Programm auf der Country Music 24 Bühne teilweise geändert. Denn,
als ich mir um 12:00 Uhr die britische Gruppe Frankie Raydell & Doggone
anhören wollte, spielte dort eine Formation namens Doc Brown und der
Auftritt von Julia Juice & Crazy Lemons aus Rußland fand zu der
angegebenen Zeit auch nicht statt, dafür stand eine deutsche Band (?)
auf der Bühne. Lediglich um 17:00 Uhr stimmten Zeit und auftretende Band
mit der Programmvorschau überein.
Highway 40 aus Schweden spielte in gewohnter Manier, wie seit vielen
Jahren gewohnt, ihr Programm ab. Leider war bei den schnellen Songs, das
Schlagzeug (meiner Meinung nach) zu laut ausgesteuert, weil man dem
Gesang da kaum noch folgen konnte!
Einen recht beeindruckenden Auftritt lieferte die Sängerin Karen McDawn
ab, ein Name, den man sich vielleicht merken sollte, auch wenn sie mit
Halbplayback auftrat.
Aber ein weiterer Akt auf der Stars & Stripes Bühne sollte wohl zu einem
der Höhepunkte dieses Tages werden!
Zuerst Liz Talley und daran im Anschluß Susan Hickman – beide
Sängerinnen stammen aus Texas und so war auch entsprechend ihre Musik
ausgerichtet!
Beide Damen wurden von derselben Band begleitet – der einzige
Unterschied – bei Liz spielte der Bassist auf einem Kontrabass, bei
Susan einen e-bass.
Liz Talley (die kleinste Frau aus Texas, wie der Gitarrist meinte,
begeisterte als ein Energiebündel mit Honky-Tonk-Songs das Publikum!
Aber auch ihre Kollegin, Susan, wußte das Publikum zu begeistern! Sie
war ein genauso temperamentvolles Girl, wie ihre Vorgängerin! Der
Unterschied zu der dunkelhaarigen Liz – Susan ist fast einen Kopf größer
und blond.
Susan war übrigens, wie sie erzählte, das erste Mal in Deutschland!
Hoffentlich war es nicht das letzte Mal – diese junge Dame (bzw. die
ganze Gruppe) ist jedem Veranstalter zu empfehlen!
Hier einige ihrer Songs: Texas When I Die, Redneck Woman, Sunday Paper.
Zum Schluß des Auftritts gab es dann noch einen gemeinsamen Auftritt
beider Sängerinnen mit dem Titel: I Saw The Light.
Ein weiterer Höhepunkt – nach meiner Meinung – war der Auftritt der
kanadischen Gruppe: Madison Violett: zwei junge Damen mit Gitarre und
Gesang, wobei eine von ihnen auch noch Fiddle spielte. Der Dritte im
Bund war ein junger Mann am Kontrabass, der teilweise auch noch Back-Up
Vocals dazu steuerte.
Überwiegend sanfte Melodien zum Zuhören, zwischen Slow und
Mittelschnell, die von zwei überaus temperamentvollen jungen Damen
dargebracht wurden, also nicht nur für die Ohren, sondern auch für die
Augen!
Ein weiterer absoluter Höhepunkt des Tages, war der Auftritt von
Hermann Lammers Meyer um 17:30 h auf der Country Music Net Bühne!
Hermann – nicht allein, sondern mit Combo:
Hermann – vocal, guitar, steel-guitar
Sievert Ahrend banjo, steel
Stephan Rudolph, bass
Matt Walker , guitar gesang
Herbert Fürst, schlagzeug
und als surprise - gast Colin Clark, gesang
Eine ganze Stunde stand der Band um HML die Bühne zur Verfügung – und
das wurde auch reichlich ausgenützt!
So gab es auch manchen Gag während des Auftritts!
Ohne jetzt mit einzelnen Titeln langweilen zu wollen: Er begann seinen
Auftritt mit dem temperamentvollen: ‘Rolling My Sweet Babys Arms‘ ,
holte gegen Ende seines Auftritts noch Collin Clark auf die Bühne, mit
dem er – in Form eines Medleys, einige Duette ablieferte!
Als ‘Zugabe‘ gab es dann noch den alten ‘Jann & Kjeld‘ Song aus den
60iger Jahren: ‘Banjo Boy‘.
Übrigens – Hermann konnte am vergangenen Wochenende (Samstag, den
20.3.10 sein 25jähriges Bandjubiläum in seinem Heimatort Aschendorf (bei
Papenburg – an der Holländischen Grenze) feiern! Gerne wäre ich dabei
gewesen, aber ich hatte mir in Berlin eine schlimme Erkältung zugezogen!
Nach HML trat dann die schwedische Sängerin – Vivian Searcy auf.
Nachdem HML mit seiner Band gewissermaßen ein
‘Feuerwerk‘ abgeliefert hatte, tat sich die etwas pummelige Schwedin mit
ihren Karaokee-Darbietungen recht schwer!
Da wollte einfach nicht die Stimmung aufkommen, so sehr sie sich auch
bemühte!
Zwar hatte ich mir für den Abend noch drei weitere Gigs angekreuzt –
aber letztendlich war mir das dann doch zu viel.
Schaun wir mal, was der morgige letzte Tag (der Sonntag) noch zu bieten
hat
D.M.
Country Music Messe – 3. Tag
Mit Zane Charron´s Auftritt im Bluebird Cafe
begann für mich der letzte Tag der Messe. Zane wußte,mit seinem
brillanten Gitarrespiel die Zuhörer zu begeistern.
Gespannt war ich auch auf Andreas Oscar – den ich vorher noch nicht
gehört hatte, von dem aber eine Bekannte von mir recht angetan war.
Er trat mit seiner Gitarre und Halbplayback auf und die zahlreich
erschienenen Zuhörer spendeten fleißig Applaus.
Mit seiner sympathischen Ausstrahlung und einer guten Stimme, ist es
nicht verwunderlich, daß er mit seinen Songs gute Erfolge in den
Hitparaden im NDR und MDR aufweisen kann.
Eine Gruppe, die ich nicht kannte, war Motion Blur – und nur durch
Zufall, weil noch 15 Minuten Zeit war, bis zum Auftritt der Texaner im
Bluebird Cafe, kam ich noch an der Star & Stripes Bühne vorbei.
Was ich da zu sehen und zu hören bekam, war allererste Sahne!
MOTION BLUR - eine sechsköpfige Berliner Band, die seit 2004 besteht –
alles relativ junge Leute – die vor Spielfreude fast überschäumten!
Zwei hübsche junge Damen mit Gesang, wobei eine von ihnen auch noch
Fiddle spielte, dazu als dritte Stimme ein junger Mann mit Rhythm-Guitar.
Die weiteren Mitspieler: ein sehr guter Sologitarrist an der e-Gitarre
dazu e-bass und drums.
Schade, daß ich nicht länger Zeit hatte, mir das Programm anzusehen und
anzuhören, aber ich hatte Mrs. Martha Moore (USA) versprochen, daß ich
zum Auftritt ihrer Schützlinge in das Bluebird Café kommen würde.
Ein Auftritt, der sich dann auch wirklich gelohnt hat!
Schade, daß sich diese beiden Auftritte überschnitten haben!
Hatten mich schon am Vortag die beiden jungen Damen aus Texas auf der
großen Bühne begeistert, so war ihr Auftritt – zusammen mit Jody Booth
(Gitarre, vocals) ganz einfach eine Wucht!!!
Abwechselnd brachten Liz Taylor – mit ihrer rauchigen Mezzosopranstimme,
Susan Hickman – mit einer klaren, scharfen Sopranstimme und Jody Booth –
mit einer angenehmen Tenorstimme, abwechselnd ihre Songs zum Besten!
Zu den Dreien gesellte sich ein weiterer Musiker mit e-bass und backup
vocals, der auch die Moderation übernahm.
Außer ihren eigenen Songs des aktuellen Albums, sang Susan den
altbekannten
Lynn Anderson Titel: Rose Garden und Jody brachte gekonnt einen Merle
Haggard - Coversong zu Gehör.
Zum Abschluß ihres gemeinsamen Auftritts gab es dann noch von Susan und
Jody das Duett Jackson zu hören.
Nach einer Pause, die ich anderweitig nutzte, begann im Bluebird Café
dann ein Spezial, das ‘Songwriters in the Row‘ genannt wurde. Dabei
waren jeweils 6 Musiker gleichzeitig auf der Bühne und durften
abwechselnd jeder zwei Songs zum Besten geben.
Gerade noch rechtzeitig kam ich dort wieder an, um zumindest noch den
zweiten Song von dem polnischen Sänger/Songwriter Michael Lonstar
miterleben zu können, der für diesen Beitrag verdienten, kräftigen
Applaus bekam.
Zwar war noch für später eine Jamsession geplant – aber ich war
inzwischen müde und hungrig – und so machte ich mich auf den Weg in´s
Hotel zurück.
Fazit – eine rundum gelungene Veranstaltung - Schade nur, daß man nicht
Alles mitbekommen hat, aber schließlich kann man nicht gleichzeitig vor
vier Bühnen sitzen!
Aber im nächsten Jahr gibt es ja wieder eine Messe in Berlin und im
Herbst kommt ja auch wieder die Nürnberger Messe!
D.M.
Leider hat die Gruppe aber keine aktuellen
Highlights im Programm, so schien es mir jedenfalls (es sei denn, ich
habe sie verpaßt, da ich nicht bis zum Schluß ihres Parts blieb.)
Dafür durfte ich aber andere Highlights auf der Stars & Stripes Bühne
erleben:
Liz Talley und Susan Hickman, die beide von der gleichen Band (?)
begleitet wurden. Einziger Unterschied in der Bandbesetzung, bei Liz
spielte der Bassist auf einem Kontrabass und bei Susan auf einem e-bass.
Die ‘kleinenste Frau aus Texas‘, wie sie von dem Gitarristen genannt
wurde, war ein Temperamentbündel, egal ob an der Gitarre mit Gesang,
oder zum Schluß am Schlagzeug!
Nicht minder temperamentvoll war die anschließend auftretende Susan
Hickman! Beide Damen stammen aus Texas – der Unterschied Susan ist im
Gegensatz zu der dunkelhaarigen Liz etwa einen Kopf größer und blond.
Wie Susan bekannt gab, war sie zum ersten Mal hier in Deutschland – ich
hoffe, daß es ihr hier gefallen hat und das man sie evtl. in den
nächsten Jahren mal öfter hier bei uns sehen wird. Ein Auftritt von ihr
lohnt sich nämlich. Hier nur einige Songs aus ihrem Programm:Texas When
I Die, Redneck Woman, Sunday Paper. Zum Absdchluß dieses Auftritts dann
noch ein Duett der beiden Damen: I Saw The Light!
Sicher einer der Höhepunkte dieser Messe – der Auftritt der beiden
Texanerinnen!
Ein weiterer Höhepunkt aus meiner Sicht, der Auftritt der Kanadischen
Gruppe Madison Violet!
Etwas ganz Anderes, als der Auftritt der Texanerinnen! Eine Gruppe,
bestehend aus zwei jungen Damen mit Gesang und Gitarre, von denen die
Eine auch noch Fiddle spielen konnte und einem jungen Mann am
Kontrabass, der den zweistimmigen Gesang zum Teil mit Back-Up Gesang
unterstützte.
Das Trio bot wunderschöne Songs, zwischen Slow und mittelschnell an –
und das Publikum war begeistert. Den letzten Song begleitete die blonde
Sängerin (Name?) auf einer viersaitigen Tenorgitarre – von der ich zwar
schon mal gehört hatte, aber das Instrument heute zum ersten mal sah.
Da ich selber früher auch schon mal – in meinen Anfängen – in einer
Skiffle-Group Tenorbanjo gespielt habe, vermute ich, das die
Saitenstimmung dem Tenorbanjo entsprechen wird.
Das aber nur nebenbei – auch diese Gruppe sollte man sich merken.