Sierra Hull – Secrets – Rounder 11661-0601-2

Sierra Hull ist eine junge Mandolinistin und Sängerin, die mit einer herausragenden eigenen Band bereits äußerst versiert auftritt. Bei Rounder ist 2008 ihre erste CD „Secrets" herausgekommen, die die positiven Live-Eindrücke bei der IBMA absolut untermauern. Eine sanfte klare Stimme, zärtliche Mandolinenklänge und wunderherrliche Lieder vereinen sich auf diesem Werk. Gemeinsam mit Ron Block hat Sierra Hull das Album selbst produziert. Adam Steffey, Sam Bush und Alison Krauss sind in den liner notes zur CD voll des Lobes für die 16-jährige Künstlerin. Dan Tyminski, Ron Block, Barry Bales, Jerry Douglas, Stuart Duncan, Jim VanCleve, Tony Rice, Chris Jones, Rob Ickes und andere namhafte Musiker sorgen auf der CD für eine erstklassige Begleitung, nie außer acht lassend, dass die Mandoline im Vordergrund steht.

Langsame und mid-tempo-Stücke wechseln sich ab, meist neue Kompositionen. „Secrets" ist nicht nur der Titelsong und gleichzeitig der Opener, es hat auch außerordentliche Qualitäten, was Melodie und Text betrifft. Kraftvoll mit Corey Walker am Banjo startet „From Now On", klassischer Bluegrass mit hoffnungsvollem Anspruch. Aus eigener Feder steuert Sierra Hull „Two Winding Roads" bei, zärtlich wie ihr Mandolinenspiel singt sie vom Morgentau, ihren Tagträumen und der Abendsonne. Dem Instrumental „Smashville" folgt „Everybody’s Somebody’s Fool", mit dem Connie Francis 1960 einen Millionseller landen konnte. Schön durchgekämmt, die neue Bluegrass-Version von Sierra Hull. Sierra Hull schrieb mit „Pretend" ein Liebeslied, offenbar will sie ihr Herz verschenken und sie möchte die Gefühle nicht verstecken müssen. Das erwartet sie auch vom Auserwählten, falls auch er sie wirklich liebt. „If You Can Tame My Heart" knüpft gut an, wenn Du mein Herz zähmen kannst, ist vieles erreicht und erreichbar. Einen klassischen Bluegrass Song steuert Marshall Wilborn bei, Nordwind, teilweise mehrstimmiger Satzgesang, was auf dem Album aber die Ausnahme ist. Ganz modern zeigt sich „The Hard Way", Singer-Songwriter-Kost, fern ab vom Bluegrass, wäre ein schöner Vince-Gill-Hit. Mit „Hullarious" komponierte sich Sierra Hull eine flotte Nummer, um ihren Fingerfertigkeiten freien Lauf zu lassen. Ein Lied gegen das Alleinsein ist „Absence Makes The Heart Grow Fonder", denn sie fühlt sich nur einfach traurig, es zerreißt ihr regelrecht das Herz, wenn eine Distanz zu verzeichnen ist. Nur zur Gitarre von Ron Block singt Sierra Hull zum Abschluss der CD „Trust And Obey", ein Lied, dessen Text 1887 entstanden ist.

Wer nicht auf das volle Ausschöpfen aller im Bluegrass typischen Stilelemente besteht, insbesondere das weitgehende Fehlen mehrstimmigen Satzgesangs verkraften kann, wird viel Talent und Schönheit entdecken in der Musik von Sierra Hull. (Friedrich Hog)

 

Titel

Länge

Komponist

1

Secrets

3:52

Kevin McClung

2

From Now On

3:21

Janet Beazley

3

Two Winding Rails

2:55

Stacy & Sierra Hull

4

Smashville

4:05

Jim VanCleve

5

Everybody’s Somebody’s Fool

2:43

Howard Greenfield, Jack Keller

6

Pretend

3:24

Sierra Hull

7

If You Can Tame My Heart

3:16

Ron Block

8

That’s All I Can Say

2:50

Marshall Wilborn

9

The Hard Way

4:26

Rivers Rutherford, Gordie Sampson

10

Hullarious

2:45

Sierra Hull

11

Absence Makes The Heart Grow Fonder

2:41

L. Reid, T. Daugherty

12

Only My Heart

2:55

John Pennell

13

Trust And Obey

2:32

John H. Sammis, Daniel B. Towner

 
News: Daily News  Berichte  Informatives:  Musicfocus  Interviews  Record News  Biografien  American Cooking  Australien Country Songstory Übersetzungen  Billboards  Linedance  Kooperationen  Sareiter Reisen  ZYX Records  Übersichten: Country Radio   Saloon  Bands   Clubverzeichnis   Magazine  Links   Events  Termine  Interaktiv:  Gästebuch  Gewinnspiele  Forum  Kleinanzeigen  Suchen im CH  Online Eingaben Internes:  Impressum  Wir über uns