Abi Tapia – The Beauty In The Ruin – MH2907

Die in Austin, Texas lebende Singer-Songwriterin Abi Tapia wird von Chris Gage produziert, der in Europa auch durch sein Duo Albert & Gage (ehemals Boxcars) mit Ehefrau Christine Albert bekannt ist. Im Sommer 2008 kam Abi Tapia’s dritte CD heraus. Ihre warme Stimme, die Art, wie sie ihre Texte und Musik verfasst, all das, was gute Musik ausmacht, ist inzwischen für die Künstlerin ein genial zutreffender Träger, ihre Erfahrungen und Einstellungen einem aufmerksamen Publikum zu vermitteln. Trotz der Traurigkeit und Frustration, die aus den allesamt selbstverfassten Liedern spricht, vermittelt das Album auch viel Lebensbejahung und Hoffnung.

2002 war sie bereits nach Austin gekommen, Chris Gage hatte schon 2005 ihre zweite CD „One Foot Out The Door" produziert, die im Americana-Bereich nachhaltige Spuren hinterlassen hat. Daher ist es nur folgerichtig, dass „The Beauty In The Ruin" für die junge Künstlerin ein weiterer Schritt auf der Karriereleiter bedeutet, ohne dass sie Konzessionen an einen billigen Massengeschmack hätte machen müssen. Mit Musikern wie Chris Gage an Gitarren, Keyboard, Mandoline, Dobro und Percussion oder Glenn Fukunaga am Bass hat Abi Tapia, die selbst die akustische Gitarre bedient, namhafte Begleiter.

Die Pedal Steel Guitar von Buzz Evans spielt eine prominente Rolle bei „Another State Line", wo die Mandoline die Einleitung besorgt. Das Lied beschreibt die häufigen Umzüge in Abi’s Kindheit, begründet in den Versuchen ihrer Mutter, bessere Jobs und weitere Ausbildung zu finden. Etwas mehr uptempo ist „The Easy Way" angelegt, Eleanor Whitmore spielt hier eine schöne Violine. Erinnerung an die erste große Liebe im Sommer nach dem Abi beschreibt „How It All Started", manchmal verändert man sich zu rasch und stellt hinterher fest, dass man etwas wertvolles verloren hat, dem man immer ein wenig nachtrauert, da man mit neuen Erfahrungen nichts vom damals Erlebten toppen konnte. In „My Miner" gibt’s nur die Arbeit unter Tage, um die Familie zu ernähren, immerhin steht sie ausdrücklich zu ihm und sorgt damit für gemeinsame Lebensqualität, indem sie in den verschiedensten dunklen Situationen Licht vermittelt. Sehr schön kommt auch „Let The Lover Be" daher, es sagt, dass die Liebe keine Sünde ist und man sich der Liebe wegen nicht schuldig fühlen muss. 12 solche Perlen zieren diese Silberscheibe. (Friedrich Hog)

  Titel Länge Komponist
1 Another State Line 4:53 Abi Tapia
2 The Easy Way 3:16 Abi Tapia
3 How It All Started 4:00 Abi Tapia
4 My Miner 3:51 Abi Tapia
5 Let The Love Be 2:25 Abi Tapia
6 Cotton Eyed Joe 2:53 Abi Tapia
7 Beware 3:19 Abi Tapia
8 Just Let Me Go 3:42 Abi Tapia
9 Get It And Go 4:30 Abi Tapia
10 Sorry 4:38 Abi Tapia
11 Born Again 3:52 Abi Tapia
12 The Last Waltz 4:40 Abi Tapia
 
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