| Prairie Oyster aus Kanada in Zürich
Prairie Oyster stellten natürlich einige Lieder ihrer neuen, 8. CD vor, neben dem Titelsong auch „Too Bad For Me", „Open Up Your Heart", „Long & Lonesome Old Freight Train" oder „I Wish I’d Never Known Love" mit Tex-Mex-Einschlag. Die klare und kraftvolle Stimme von Russell deCarle kreiert immer noch ein wenig ein „Mavericks-Feeling", wenngleich die Show nicht mehr so energiegeladen rüberkommt, wie früher. Im zweiten Set hatten sie einen Zahn zugelegt, insbesondere „Everybody Knows", „One Way Track" und „Did You Fall In Love With Me" (bester Country Song des Jahres 1992 bei der kanadischen Country Music Association) kamen mit der gewohnten Prägnanz und Power, die Gitarre war ebenfalls markant. Ein wenig Swing („Mona Lisa"), some Straight Honky Tonk, kein Crap, man konnte der Musik entspannt zuhören oder dazu tanzen im gut gefüllten Albisgütli. „Such A Lonely One" war eine Nummer 1 in Kanada.
Im Albisgütli herrschen sehr gute Soundbedingungen, Mandoline und Steel waren am Anfang noch etwas leise, aber das hat sich richten lassen. Prairie Oyster sind wieder da und es macht richtig Vergnügen, ihnen zuzuhören, Substanz und Können sind in all den Jahren nur gewachsen und vielleicht kommen sie ja mal wieder nach Europa, geplant haben sie das. Dann könnten sie ihren größten US-Hit nachholen, „One Precious Love", den habe ich nämlich vermisst. (Friedrich Hog) |
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