Freuden des Sommers bei Country Summer Night

Way Out West aus Tucson, Arizona erfreuen in Kötz

Großkötz – hog Am Samstag, den 01. Juli brachten Way Out West aus Tucson, Arizona und herrliches Wetter die Freuden des Sommers nach Großkötz. Die Country & Western Friends Kötz freuten sich über großen Publikumszuspruch bei ihrer ersten Country Summer Night des Jahrgangs 2006. Am Lagerfeuer wurde im Anschluss an das Open Air Konzert bis weit nach Mitternacht gesungen und gespielt.

Way Out West aus Tucson, Arizona sind bis in den Oktober hinein Temperaturen um die 40°C gewohnt. Daher empfanden sie das Wetter in Kötz als sehr angenehm, das Sonne pur, leichten Wind und angenehme Temperaturen bis in die Nacht hinein zu bieten hatte. Mit ihrer Musik aus dem Westen Amerikas, Arizona liegt in der Zone der Pacific Time, 9 Stunden hinter uns, boten sie die passende musikalische Umrahmung zu einer Country Summer Night mit Steaks und Fassbier. Akustische Gitarren, Banjo, Mandoline und Kontrabass in schöner Abwechslung zu Gehör gebracht von Tom Poley, seiner Frau Emmy Creigh und Slim Rost, hatten Stil und machten Laune. Da hatte die „San Antonio Rose" vom King des Western Swing, Bob Wills, ebenso Raum zum Aufblühen wie der „Navajo Rug" von Tom Russell und Ian Tyson, der vor einem Feuer gerettet wurde, da er einst Grundlage schöner Erinnerungen war. Eigene Lieder hatte das Trio auch auf Lager, zum Beispiel „Headed For A Heartache", dazu ist es aber zwischen Emmy und Tom nicht gekommen, das Ehepaar versteht sich sehr gut. Erwähnter Songwriter Tom Russell ist aufgrund vieler Auftritte in Kötz kein Unbekannter, gleiches gilt für Laurie Lewis, aus deren Repertoire Way Out West die „Texas Bluebonnets" mitgebracht hatten. Laurie’s Lebenspartner Tom Rozum hatte vor ca. 30 Jahren in Tucson, Arizona gelebt, aus jener Zeit stammt bereits die Verbundenheit. Sehr passend waren auch die „Ghostriders In The Sky" aus der Feder von Stan Jones, der sich von einem Mann inspirieren ließ, der bereits 3 Flaschen Wein getrunken hatte und von geisterhaften Cowboys berichtete, die am Himmel geritten seien.

In der Pause nutzte Jochen Pfeiffer die Dämmerung, um Lichtbilder aus Arizona zu zeigen. Bei seinen Reisen in’s Heimatland von Way Out West hat er Landschaft, Menschen, Kultur und musikalische Ereignisse festgehalten, u.a. auch Way Out West, als sie vor einigen Wochen bei einem Festival in Tucson aufgetreten waren.

Mit „Big Iron" von Marty Robbins begann für Way Out West der Ritt in die zweite Runde, die beim „Happy Roving Cowboy", bekannt von den Sons Of The Pioneers und von Hank Williams, Station machte. Dessen „Jambalaya" lud zu einem Tänzchen ein, und der „Arizona Moon", den Emmy selbst verfasst hat, tröstete über die nur schmale Sichel des Mondes über Kötz hinweg. Bob Nolan’s „Tumbling Tumbleweeds" sind ein echter Western-Klassiker und lustig war „Viva Chihuahua". „I Want To Be A Cowboy’s Sweetheart" von Patsy Montana durfte bei Way Out West natürlich nicht fehlen und mit John Denver’s „Take Me Home Country Roads" gelang es der Band noch lange nicht, die Fans nach Hause zu schicken, denn am nach Einbruch der Dunkelheit angezündeten Lagerfeuer hörten sie der Band noch bis weit nach Mitternacht mit großer Zufriedenheit zu.

Die Country Friends Kötz freuen sich schon auf ihre zweite Country Summer Night des Jahrgangs 2006 am Samstag, den 29. Juli 2006 vor dem Schützenhaus Leipheim. Dort feiern sie ab 16 Uhr 25 Jahre Fachzeitschrift Bluegrass Bühne mit u.a. der CD-Taufe von Mandy Strobel’s im Sun Studio Memphis, Tennessee eingespielter neuer Silberscheibe „The Way I Feel". (Friedrich Hog)