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grandioses Auftaktkonzert von Keith Urban in München Um ca 20 Uhr begann das Konzert mit 2 Musikern die ca 30 Minuten lang auf ihren Akustik Gitarren das Publikum auf Keith Urban einstimmten. Mit viel Applause verließen sie die Bühne und verkündeten das Keith Urban in ca 40 Minuten beginnen würde. Ein sichtbarer Umbau fand nicht statt aber vielleicht hatte Keith beschlossen das 21 Uhr eine bessere Zeit sei um sich zu präsentieren. Da die TonHalle in der Münchner Kulturfabrik nicht bestuhlt war, begann ein erstes Härtetraining für die Füße. Kurz nach 21 Uhr ging's dann los. Erst jetzt sah man, das das Vorprogramm durch 2 Musiker der Keith Urban Band bestritten wurde. Insgesamt präsentierte sich Keith Urban mit 4 weiteren Gitarristen sowie dem Drummer, der auch seine letzten 4 Alben mit eingespielt hatte. Eine Besonderheit: Keith Urban ist bekannt (nicht nur als Ehemann von Nicole Kidman) dafür dass er ein hervorragender Gitarrist ist. Dies zog natürlich viele Gitarristen auf sein Konzert in München. Wie herausragend er ist, das demonstrierte er an diesem Abend mehr als eindrucksvoll. Gleiches gilt natürlich für die begleitende Band. Niemand (außer dem Drummer) war auf ein Instrument fixiert, im fliegenden Wechsel zeigte man, das jeder von der Akustik Gitarre, E Gitarre, Banjo, Mandoline, Dobro, Bass usw. alles beherrschte. Keith selbst spielte neben E Gitarre auch E Piano und Bass. Ein Song wurde sogar speziell auf 5 Akustik Gitarren arrangiert. Und... es ist Country.... Jederzeit war der feine Unterschied, der die Countrymusic auszeichnet hörbar. Es ist einfach die Art und Weise wie Instrumente gespielt werden auch wenn bei Keith Urban keine Bluegrass Banjos zum Einsatz kommen (hier werden sie mit 6 Saiten wie Gitarren gespielt), es liegt eben in der Differenzierung der einzelnen Tunes und sicher auch an seiner Art des Gesangs. Die Band selbst präsentierte sich schlicht in ganz normalen Straßenklamotten, kein Glamour auch nicht bei Keith Urban. Eine weiter Sache die Beeindruckte, die Textsicherheit des Publikums. Vielleicht hätten andere Künstler es sich nicht getraut, das Publikum gesanglich derart mit einzuspannen, so was kann ganz schnell schief gehen in Deutschland, nicht hier.... als sei es einstudiert sang das Publikum ganze Textpassagen alleine.. Respekt. Fazit: Das Konzert war ein Highlight, es war keine große Bühnen Show, aber Keith Urban hat eine ganz eigene Art mit dem Publikum um zu gehen, speziell natürlich mit dem Weiblichen. Er wirkt vollkommen nahbar und man glaubt ihm sogar, wenn er als Zugabe einen Song seiner Frau widmet. Man spürt, das Musik für ihn wichtig ist und er Spaß hat dies auch zu zeigen. Er hat einen eigenen Stil gefunden der zwar sehr gitarrenlastig ist, aber nie langweilig wird. Abwechslungsreiche Sounds entstehen einfach durch das zusammenwirken der unterschiedlichen Klangfarben der Instrumente. Das Publikum hatte Keith nach ca 30 Minuten voll im Griff und gab es dann auch nicht mehr ab. Eine Wiederholung des Konzertes? Jederzeit!! Der Rahmen? Nun ja im Sitzen könnte man es locker noch ne weiter Stunde aushalten... Aber OK... Wünschenswert: Mehr von dieser Art Musik in unsere musikalische Landschaft. Musik die durch Können zur Kunst wird. Ach ja und die Namen der Begleitmusiker, die wir leider nicht recherchieren konnten... sorry. Und noch ganz aktuell es gibt 5 weitere Konzerte von Keith Urban in Deutschland im Oktober 2007:
Bericht EY Fotos Susi Schulze |
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