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"Riesenerfolg für das
diesjährige Bühler Bluegrass Festival - fast 800 Besucher"
Es gibt Tage, an denen stimmt einfach alles. Ein solcher Tag war der 5.
Mai im Bürgerhaus Neuer Markt in Bühl. Als ehemaliger
Festivalveranstalter kann ich ein Lied davon singen, was hinter den
Kulissen eines solchen Events alles schief laufen kann. Man hofft dann
als Veranstalter immer, dass das Publikum nichts von den Problemen und
Pannen hinter der Bühne mitbekommt, aber diese Hoffnung ist meistens
verfehlt. Denn Pannen wirken sich auf die Verfassung der davon
betroffenen Musiker aus, auf die Stimmung hinter der Bühne, auf die
Motivation und Konzentration der Musiker. Letzten Endes leidet die
Qualität der Veranstaltung darunter, und das merken die Zuschauer
natürlich, auch wenn sie die Hintergründe nicht kennen.
Beim 5. Internationalen Bühler Bluegrass-Festival lief dieses Mal alles
wie am Schnürchen. Alle Bands kamen gut gelaunt und mehr oder weniger
ausgeruht im Saal an. Dort wartete eine Tontechnik-Crew, die ihr
Handwerk verstand und den Bands schon beim Soundcheck die Sicherheit
vermittelte, die sie auf der Bühne nun einmal brauchen, um ihr Bestes
geben zu können. Man kann die Bedeutung einer guten Klangwiedergabe
nicht oft genug betonen. Ein unfähiger Soundmann kann selbst besten
Bands den Auftritt ruinieren. Umgekehrt heißt das: Bernd Neuberger und
Gerd Wienrank, die in Bühl für den Sound verantwortlich sind, haben
einen ganz wichtigen Anteil an der Qualität und am Erfolg dieses
Festivals. Walter Fuchs und Rüdiger Schmitt gebührt das Verdienst, für
das Festival diese Soundleute engagiert und überhaupt ein bestens
funktionierendes und fähiges Team zusammengestellt zu haben, das für
einen reibungslosen Ablauf sorgte und die Musiker stets bei bester
Spiellaune hielt. Seinen Dienst als Moderator versah Walter Fuchs neben
all seinen sonstigen Verpflichtungen als musikalischer Kopf des
Festivals natürlich auch noch mit gewohnter Souveränität.
Als Tourneeveranstalter kann ich sagen: Es ist für jede Band ein
Vergnügen und ein Privileg, beim Bühler Bluegrass-Festival mitwirken zu
dürfen. Ich bin sicher, dass die amerikanischen Künstler, die dieses
Jahr in Bühl mit von der Partie waren, nach ihrer Rückkehr in die USA
ihren Kollegen und Fans von ihren guten Erfahrungen in Bühl berichten
werden und dass der Name Bühl in der amerikanischen Akustikmusik-Szene
bereits heute einen herausragenden Klang hat. Wir freuen uns schon jetzt
auf das sechste Festival am 3. Mai 2008 - wobei sich in die Freude ein
leichtes Bangen mischt, ob es denn überhaupt möglich ist, den dieses
Jahr gesetzten Standard noch zu übertreffen oder wenigstens zu halten
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Karl Heinz Siber
MUFF Musik- Management |