| Bluegrass-Premiere im Staatstheater
Oldenburg ein voller Erfolg Die Claire Lynch Band überzeugt auch im klassischen Ambiente
Der 6. Mai 2007 war insofern ein historisches Datum, als an diesem Tag
erstmals eine Bluegrass-Band in einem veritablen deutschen Staatstheater
auftrat. Die Claire Lynch Band hatte die Ehre, diese Pioniertat zu
begehen. Drei Oldenburgern ist es zu verdanken, dass das Konzert
zustande kam: Klaus Grotelüschen, dem langjährigen Veranstalter des
Country- und Bluegrass-Festivals von Neusüdende, Peter Reimers, einem
angesehenen, musikliebenden Bürger Oldenburgs, der durch die Gewinnung
von Sponsoren für eine finanzielle Absicherung des Risikos sorgte, und
Markus Müller, dem neuen und jungen Generalintendanten des
Oldenburgischen Staatstheaters, der sein Haus und sein Programm für
dieses Sonderkonzert öffnete. Alle drei wurden für ihre Initiative und
Risikobereitschaft belohnt, denn mit ca. 400 zahlenden Besuchern darf
diese Premiere durchaus als rauschender Erfolg bewertet werden. Die
realistisch erscheinenden Erwartungen lagen im Vorfeld bei 250 bis
maximal 350 Zuschauern – mit 300 wären die Veranstalter und Initiatoren
schon glücklich gewesen. Karl Heinz Siber |
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