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Steve Martin verbannt alle Zweifel über sein
Banjo-Talent Earl Scruggs, John McEuen und die Steep Canyon Rangers sorgen für eine Nacht voller guter Musik
Zwischen den Songs witzelte Martin in der von ihm gewohnten Art 'rum,
trotzdem konzentrierte er sich vorwiegend darauf, sein Album, The
Crow: New Songs for the 5-String Banjo, vorzustellen. Unterstützt von den Steep Canyon Rangers, einer der besten Bluegrass-Bands in jüngster Zeit, zeigte Martin eine Vielseitigkeit, die sich von Scruggs-Technik, dem 3-Finger-Picking, bis hin zum zerbrechlichen Old-Time mit modernem Touch präsentierte. Martin war der Star der Show. Trotzdem zog er sich auch als Mitspieler zurück, so dass Gitarrist/Sänger Woody Platt, Banjo-Spieler Graham Sharp, Mandolinist Mike Guggino, Bassist Charles R. Humphrey III und Fiddler Nicky Sanders ebenfalls im Rampenlicht glänzen durften . John McEuen, Mitglied der Nitty Gritty Dirt Band und Martin's langjähriger Freund, eröffnete die Schau. Zuerst erklärte er in knappen Worten die Entwicklungs-Geschichte der amerikanischen String-Musik. Betonung legte er dabei auf die Bedeutung Earl's und diejenige der verstorbenen Louise Scruggs hinsichtlich den Will the Circle Be Unbroken Album Serien der Nitty Gritty Dirt Band. Auch zollte McEuen Tribut an den verstorbenen Merle Travis mittels eines unglaublichen Fingerpickings bei "I Am a Pilgrim" und "Cannonball Rag." John hob ebenfalls den verstorbenen Vassar Clements hervor, als er zuerst die Fiddle, dann das Banjo zu Stephen Vincent Benet's Gedicht "The Mountain Whippoorwill (oder How Hillbilly Jim Won the Great Fiddler's Prize) zupfte. Bei Martin's Set tauchten Dan Tyminski und Rhonda Vincent auf der Bühne auf. Gemeinsam trällerte man "Pretty Flowers," einen Song, den Vince Gill und Dolly Parton zusammen mit Martin für The Crow aufzeichneten. Für Martin's Zugabe zeigten sich Scruggs und dessen Sohn Gary auf der Bühne. Zusammen spielten die Drei "Foggy Mountain Breakdown." Einer der immer oft erzählten Witze handelt davon, dass man von Bluegrass Musik alleine nicht leben kann. Martin bezog sich auf diesen Witz, als er das Gesicht seines Agenten beschrieb damals, als er diesem mitteilte, er wollte auf eine "Banjo Tournee" gehen. Gleichzeitig machte Steve darauf aufmerksam, dass Nashville eine der ersten Städte sei, die er besuche. Nachher meinte er: "Wenn alles nach Plan klappt, werde ich gerade mal $12'000 verlieren". In der Zwischenzeit sorgen Martin's Album und seine Tournee dafür, dass Bluegrass wieder Auftrieb erhält. Und falls Steve Martin sich dazu entschliesst, seiner Schauspiel-, bzw. Produzentenkarriere ein Ende zu bereiten, kann er sich sicher jederzeit bei einer Bluegrass Band bewerben. Bestimmt kennt er den Witz über den Banjospieler mit dem Pager schon….
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