CD Review – BRENT MOYER „Doing Better Now“

BRENT MOYER
„Doing Better Now“
Brambus Records 201999-2
Bezugsadresse: Brambus Records, Berghalde, CH-8874 Mühlehorn (SCHWEIZ)  www.brambus.com – e-mail to: brambus@sunrise.ch

Titel:
1. Sure Felt That Way  2. Stop Boudé  3. Broke A Lot Of Mirrors

4. Just To See The Other Side  5. Lawrensburg  6. Drinking To a Good
Time  7. I´m Doing Better Now  8. Halfway There  9. Big Yellow Moon
10. Not About Nice  11. Snowblind  12. Love and Laughter

Schon in fünf Tagen wird das neue Album von Brent Moyer im Handel sein.
Es ist bereits seine 8. CD, die auf Brambus Records und erscheint
am 26. April 2019.

Auch diesmal wieder, in gewohnter Weise, eine Zusammenstellung von
12 Titeln, bei denen sich Brent z.T. prominente Unterstützung geholt hat.
Joe Collins, John Hadley, Thomm Jutz, Aaron Raitiere, Ron Kimbro,
Bob Saporiti und Denise Fussell sind Namen, die in der Nashviller
Songwriter- Szene einen klangvollen Namen besitzen, haben sie doch schon für viele große Country-Stars deren Songs geschrieben.
Mit einem schönen Liebeslied beginnt das Album, über dem aber ganz allgemein ein Hauch von Wehmut und Melancholie liegt.
Auch bei den fröhlichen Songs, wie der Nummer 2 „Stop Boudé, stop boudé, be happy“ im typischen Cajun-Stil mit Accordion und Fiddle vermeint man etwas durch die Fröhlichkeit hindurch zu hören.

„Broke A Lot Of Mirrors“ – allein schon der Begriff ist die Garantie für „Unglück“ und Traurigkeit.
Doch liegt in dieser wunderschönen Melodie auch ein Hauch Hoffnung.
Mit dem flotten „Just To See The Other Side“ und der Einsicht, sich ändern zu müssen, geht es weiter.
Gedanken an das Gewesene und wie es Alles kam, das liegt in dem Titel „Lawrenceburg“, eine schöne bitter-süße Erinnerung, die ihm geblieben ist.
Ob es wohl ratsam ist, sich die Zukunft „Schön“ zu trinken?
Das fragt sich Brent in dem Titel „Drinking To a Good Time“
– eine ganze Flasche um „Sie“ zu vergessen?
Bei „I´m Doing Better Now“ erhält er die gesangliche Unterstützung von der Australierin Anne McCue, die inzwischen in Los Angeles und Nashville Karriere macht.
Beim nächsten Titel „Halfway There“ ist es Tanya Mahanger, die auch auf Titel eins zu hören ist.
Ein dicker gelber Mond voller Liebe, das soll „Sie“ heute Nacht mit ihm beobachten, wenn er über den Himmel, wie ein Schiff über das tiefe dunkle Meer, zieht.
Eine sehr schöne Melodie, die sofort in´s Ohr geht.
Aber schon geht es wieder in düstere Gefilde mit „Not About Nice“.
Nicht schön, aber wahr sind die Gedanken an das, was jetzt History ist.
Ein rein instrumentaler Titel ist „Snowblind“, eine lange Gitarren-Einleitung geht in den Bläser-Chorus über, bevor das Saxophon von Jay Patton (Crystal Gayle´s Bandleader) den Mittelpart übernimmt.
Das Ganze zu einem eher soften Latein-amerikanischem Rhythmus.
Der letzte Song auf diesem Album ist wieder recht melancholisch „Love And Laughter“ – ein zweigeteilter Song, der überraschenderweise fröhlich weiter geht, als man bereits den Schluß vermutete, der dann aber doch in sanften Moll-Akkorden endet.
Ein Album, das zwar unspektakulär beginnt, daß man aber rasch „lieb gewinnt“ und immer gerne wieder hört.
Ein Album, das Einerseits zum Zuhören gerade zu auffordert, das aber auch – und das nicht nur beim 2. Song, zum Tanzen einlädt!

Bei dieser Songauswahl kommen sowohl Country~ wie auch Amerikana-Freunde auf ihre Kosten!
Bei mir wird sich die Scheibe noch oft drehen und Allen, die sich das Album beschaffen möchten, wünsche ich viel Vergnügen beim Anhören!

Und wer Brent Moyer mal ganz hautnah erleben möchte, der sollte sich unbedingt für eines seiner Konzerte eine Karte besorgen. (Tourneeplan bitte in der entsprechenden Sparte aufsuchen!)

Noch Mal, viel Spaß
Ihr/Euer

Dieter Mühlena
Country Music Publication
Oberstdorf/Germany